09.09.2011 07:02 Stephan Thoss und Giuseppe Spota für den FAUST nominiert

Zwei Nominierungen für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST am Staatstheater Wiesbaden

Von: Sandra Ihrig

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden gratuliert Stephan Thoss und Giuseppe Spota sehr herzlich zur Nominierung für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST. „Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist.“ Es werden aus allen deutschen Theatern in jeder Sparte jeweils drei Persönlichkeiten nominiert, unter denen dann die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste die endgültigen Preisträger auswählt. Ballettdirektor Stephan Thoss ist in der Sparte Choreografie für seine Arbeit „Blaubarts Geheimnis“ nominiert;
Giuseppe Spota bei den Tänzern für seine Rolle als Blaubart in ebendiesem Werk.

 

DER FAUST wird am 5. November 2011 in der Oper Frankfurt zum sechsten Mal verliehen. „Er ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt“, so der Deutsche Bühnenverein bei der Bekanntgabe der Nominierungen. Der Deutsche Theaterpreis wird vom Deutschen Bühnenverein gemeinsam mit den Bundesländern, der Kulturstiftung der Länder und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in acht Kategorien vergeben.

In „Blaubarts Geheimnis“ nach der Musik von Philip Glass und Henryk Górecki (live gespielt vom Staatsorchester Wiesbaden unter der Leitung von Wolfgang Ott) schuf Stephan Thoss eine die Tiefenschichten der Figuren freilegende, atemberaubende Choreografie, die den Zuschauer ständig unter Spannung hält. Giuseppe Spota beeindruckt mit Charme und Charisma in der Rolle des Blaubart, der auch die finsteren Seiten dieses Frauenverführers aufscheinen lässt.

 

Wiederaufnahme von „Blaubarts Geheimnis“:

Sonntag, 11. September 2011, 19.30 Uhr, Großes Haus

 

Weitere Nominierte sind dem Wiesbadener Theaterpublikum nicht unbekannt: Der Schauspiel-Regisseur Stephan Kimmig war mit seiner Inszenierung „Kinder der Sonne“ bei den Internationalen Maifestspielen 2011 zu Gast. Von Hermann Schmidt-Rahmer, nominiert für die Regie von Jelineks „Rechnitz (Der Würgeengel)“ in Düsseldorf, ist derzeit die Inszenierung „Krankheit der Jugend“ auf dem Wiesbadener Spielplan zu sehen. Der Regisseur und Choreograf Christian Spuck begeisterte in Wiesbaden zuletzt mit der Inszenierung der Oper Falstaff. Nominiert ist er für die Choreografie „Poppea//Poppea“, in dessen Uraufführung Giuseppe Spota brillierte.

 

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden gratuliert allen Nominierten.

 

 

Sandra Ihrig

 

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