16.05.2012 07:47 Theater im Stadthafen

Theater in Rostock: Glorious! Die wahre Geschichte der Florence Foster Jenkins, der schlimmsten Sängerin der Welt bis 31.5.2012

Fotos: Dorit Gätjen

Von: Bärbel Schlapmann - 5 Bilder

Bei einem Autounfall soll das hohe f von Florence Foster Jenkins höher geworden sein, woraufhin die Sängerin den Verursacher nicht mit einer Anzeige, sondern mit einer Kiste edler Zigarren belohnte. Gegen alle Widerstände ihres Talents liebte die exzentrische Dame den Gesang und hätte eigentlich jeden Saal leer singen müssen. Doch mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein lebte die reiche Erbin ihren Traum, sang und füllte 1944, im Alter von 76 Jahren, die New Yorker Carnegie Hall bis auf den letzten Platz. Auch wenn ihre Stimme mit traumwandlerischer Sicherheit an vielen Noten vorbeiglitt, ist ihre Karriere ein Beispiel dafür, wie ein Mensch mit unbeirrbarem Willen seinem eigenen Weg folgt.

Das legendäre Konzert in der Carnegie Hall war Wochen vorher ausverkauft und das bei Kartenpreisen von bis zu 6000 $. Auf dem Grabstein der Jenkins ist zu lesen: »Die Leute können vielleicht behaupten, dass ich nicht singen kann, aber niemand kann behaupten, dass ich nicht gesungen hätte«.

Bärbel Schlapmann
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