14.09.2013 08:00 Oper von Giacomo Puccini

Theater in Kassel: La Bohème - Hoffnungen, Träume, Enttäuschungen und Schmerzen

la boheme am staatstheater kassel

Die unterschiedlichen Charaktere werden ganz privat gezeigt; (c) N. Klinger

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Von: GFDK - Staatstheater Kassel

Eine Mansarde im Pariser Künstlerviertel Montmartre: Der Dichter Rodolfo, der Maler Marcello, der Philosoph Colline und der Musiker Schaunard teilen sich dieses Domizil. Ihre Kunst ist brotlos und dazu ist es bitter kalt. Schaunard hat ein bisschen Geld verdient und lädt die Freunde ins Café ein, um der Tristesse des ärmlichen Ateliers zu entfliehen.

Theater in Kassel

Rodolfo will nachkommen und so ist er es, den Mimi wenig später antrifft, als sie an der Tür klopft. So beginnt die Geschichte, die Giacomo Puccinis Oper La Bohème erzählt. In der bewegenden Milieuschilderung des Künstlerlebens im Paris des 19. Jahrhunderts wird die sozialkritische Thematik sehr persönlich behandelt. Hoffnungen, Träume, Enttäuschungen und Schmerzen: Wieder einmal entfaltet die Macht der Gefühle ihre Wirkung.

Freunde der Kunst

Die unterschiedlichen Charaktere werden ganz privat gezeigt, es sind Menschen, deren Denken und Fühlen auf die Bewältigung alltäglicher Konflikte gerichtet ist. Aber nicht nur im Stoff spiegelt sich Emotionalität, erst im Dialog mit der musikalischen Gestaltung Puccinis kann man dessen Aussage nachvollziehen: »Ich will die Welt zum Weinen bringen«. Durch die deskriptive Klangtechnik des Komponisten nimmt das Ambiente Gestalt an und seine impressionistische Tonmalerei lässt das Lokalkolorit aufleuchten. Die Uraufführung von La Bohème fand am 1. Februar 1886 am Teatro Regio in Turin statt.

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