21.06.2015 08:00 von Christoph Willibald Gluck

Theater in Karlsruhe: IPHIGENIE AUF TAURIS - stellt die Musik in den Dienst des Dramas

IPHIGENIE AUF TAURIS oper

In der Reihe „Französische Oper“ geht es in der Spielzeit 2014/15 in die Zeit der französischen Aufklärung; Foto: Falk von Traubenberg/Staatstheater Karlsruhe

IPHIGENIE AUF TAURIS karlsruheoper karlsruhetheater karsruhe
Von: GFDK - Staatstheater Karlsruhe

In der Reihe „Französische Oper“ geht es in der Spielzeit 2014/15 in die Zeit der französischen Aufklärung. Auf der Opernbühne verfolgte Christoph Willibald Gluck den Traum von der Wahrhaftigkeit der dargestellten Emotionen und Affekte.

Theater in Karlsruhe

Seine erfolgreichste und folgenreichste Reformoper Iphigenie auf Tauris, mit der er die Gattung Oper revolutionierte, ist ein glühendes Beispiel dieser neuen Ästhetik. Gluck stellt die Musik in den Dienst des Dramas mit dem Ziel, Affekte und Emotionen möglichst ungekünstelt auszudrücken: Iphigenie und Orest sind Figuren „aus Fleisch und Blut“, die leben, leiden und sich gegen das Leid auflehnen, anstatt sich in edler klassizistischer Einfalt zu üben.

Mit der Neuproduktion dieses Meisterwerks kehrt Arila Siegert ans STAATSTHEATER KARLSRUHE zurück, die hier mit Delius’ Romeo und Julia auf dem Dorfe verzauberte. Mit dabei ist neben Marie-Luise Strandt als Kostümbildnerin auch Thilo Reuther, der neben seinen Arbeiten am Schauspiel Karlsruhe bereits mehrmals für Sasha Waltz und Sebastian Baumgarten Bühnenräume schuf und 2008 und 2013 für den Theaterpreis „Der Faust“ als Bester Bühnenbildner nominiert war.

Freunde der Kunst

kommunikation@remove-this.staatstheater.karlsruhe.de