01.05.2015 08:00 von Friedrich Schiller

Theater in Heidelberg: Maria Stuart - Elisabeth durchlebt die größte Krise ihrer Regentschaft

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Das Gericht der edelsten Männer Englands spricht ein klares Urteil aus und verurteilt Maria zum Tode; (c) Annemone Taake

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Von: GFDK - Theater und Orchester Heidelberg

Der Streit zwischen Königin Elisabeth I. von England und ihrer Rivalin um den Thron, der schottischen Königin Maria Stuart, währt seit Jahren.

Theater in Heidelberg

Inzwischen sitzt Maria seit achtzehn Jahren in englischer Gefangenschaft. Elisabeth durchlebt die größte Krise ihrer Regentschaft: Das Drängen ihrer Berater, zu heiraten, ihr Volk, das den Kopf der blutsverwandten Königin fordert, mehrere Mordanschläge von katholischen Fanatikern auf ihr Leben und die Frage, ob sie den Präzedenzfall schaffen kann, ein gesalbtes Monarchenhaupt auf den Henkerblock zu legen, verunsichern ihre Entschiedenheit.

Das Gericht der edelsten Männer Englands spricht ein klares Urteil aus und verurteilt Maria zum Tode – wenn auch nach einem zweifelhaften Prozess. Und während Elisabeth noch zögert, das Urteil zu unterzeichnen und die Hinrichtung anzubefehlen, plant der in religiösem Fanatismus verrannte Mortimer ihre Ermordung und die Befreiung der katholischen Königin. Der Mordanschlag auf Elisabeth misslingt. Schiller lässt den Polit-Krimi schließlich in einer Begegnung der Königinnen gipfeln, die es historisch so nie gegeben hat.

Freunde der Kunst

Ingo Berk, der in Heidelberg bereits Hanglage Meerblick und Die Orestie inszenierte, bringt Schillers Trauerspiel auf die Marguerre-Saal-Bühne.

anna-maria.losardo@remove-this.heidelberg.de