04.06.2013 08:00 Noch zweimal in dieser Spielzeit

Theater in Hamburg: Mit einer großen Sehnsucht nach Jugend und Liebe lässt sich Faust auf einen Pakt mit Méphistophélès ein

Charles Gounod fühlte sich von Faust angezogen

Noch zweimal in dieser Spielzeit: Gounods »Faust«; (c) Brinkhoff-Moegenburg

Von: GFDK - Hamburgische Staatsoper

Schon in jungen Jahren fühlte sich Charles Gounod von Goethes »Faust« angezogen. Für seine Opern-Komposition interessierte ihn jedoch nur die Liebesgeschichte zwischen Faust und Margarethe sowie die Figur des Mephisto, der für ihn als Verkörperung alles Bösen und Schrecklichen erschien.

Oper in Hamburg

Dank Gounods geschickter Szenenführung reihen sich beeindruckende Bilder aneinander, die eine perfekte Balance zwischen dramatischen Höhepunkten und lyrischen Passagen bilden. Nach der Uraufführung im Jahr 1859 in Paris entwickelte sich »Faust« bald zu einem Welterfolg. An der Opéra National de Paris wurde das Werk bis heute nahezu 3000 Mal aufgeführt.

Freunde der Kunst

Inszenierung: Andreas Homoki
Bühnenbild und Kostüme: Wolfgang Gussmann
Licht: Franck Evin

Es singt der Chor der Hamburgischen Staatsoper.

anja.bornhoeft@staatsoper-hamburg.de