30.04.2015 09:00 musikalisches Feuerwerk

Theater in Hamburg: Heiße Zeiten - Die Wechseljahre-Revue

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In "Heiße Zeiten" bietet diese Situation Zündstoff für ein komödiantisches und musikalisches Feuerwerk der besonderen Art; Foto: Oliver Fantitsch

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Von: GFDK - St. Pauli Theater

Diese vier Damen haben bereits über 250.000 Zuschauer(innen) förmlich von den Sitzen gerissen.Die Regisseurin Gerburg Jahnke, die eine Hälfte der legendären „Missfits“, hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes ein „heißes Thema“ vorgenommen.

Theater in Hamburg

Die Wechseljahre – der vermeintliche Schrecken aller Frauen (und Männer!).Auf den ersten Blick wirken sie, also könnten sie unterschiedlicher nicht sein: die gestresste Karrierefrau, die trotz aller Terminnot immer noch Zeit für einen One-Night-Stand findet, die naive Hausfrau, deren Gedanken immer bei ihrem Mann und ihrer Familie sind, die vornehme Dame, für die Contenance das wichtigste im Leben scheint und die auch schon in die Jahre gekommene Verlobte, die beseelt ist von ihrem unerfüllten Kinderwunsch. Doch schnell stellen wir fest, dass das Gemeinsame überwiegt.

In "Heiße Zeiten" bietet diese Situation Zündstoff für ein komödiantisches und musikalisches Feuerwerk der besonderen Art. Mit bekannten Pop- und Rocksongs, aber auch Schnulzen und Klassikern der Discowelle sowie Jazzstandards – alle in einer deutschen Version - rocken die „Ladies im Hormonrausch“ das Haus.

Die Karrierefrau (Jutta Habicht): 53, ledig - ist auf dem Weg zu einem extrem wichtigen Geschäftstermin, hat aber die Präsentationsunterlagen zu Hause vergessen. Kann Dietrich, ihr One-Night-Stand der letzten Nacht, ihr helfen?

Die Hausfrau (Sabine Urig): 52, (natürlich) verheiratet, drei Kinder - fliegt zum ersten Mal. Möchte mal ein bisschen egoistisch sein. Hat Pappi das Essen für eine Woche vorgekocht und ihm seine Sachen rausgelegt. Hat trotzdem permanent Schweißausbrüche, wenn sie an zu Hause denkt.

Die Vornehme (Ines Martinez / Gilla Cremer): 57, reich verheiratet – hat Stress mit ihrer Tochter, einen Vater, der gerade aus dem Altenheim ausgebüchst ist - und weiß nicht mal mehr, wie man „Sex“ eigentlich schreibt.

Die Junge (Anna Bolk / Susanne Hayo): „erst“ 42 - bei ihr tickt die biologische Uhr unüberhörbar. Will schnell noch schwanger werden, bevor es zu spät ist. Hat aber einen zeugungsunfähigen Verlobten.

Freunde der Kunst

In „Heiße Zeiten“ bietet diese Situation Zündstoff für ein komödiantisches und musikalisches Feuerwerk der besonderen Art. Von der Schnulze, über Popsongs und Klassikern der Discowelle sowie Jazzstandards – alle in einer deutschen Version - weiß Gerburg Jahnke dieses alles mit ihrem knallharten weiblichen Humor umzumünzen auf das Leben und die aktuellen Sorgen dieser Frauen.

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