28.04.2015 08:00 Georg Büchner

Theater in Frankfurt: Dantons Tod - soll eine Idee nicht vernichten dürfen, was sich ihr widersetzt?

Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder theater frankfurt

Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder; Fotos: (c) Birgit Hupfeld

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Von: GFDK - Schauspiel Frankfurt

Die Französische Revolution als Paradebeispiel dafür, wie klein doch der Schritt vom kollektiven Ruf nach Veränderung über die ersehnte Neuordnung der Gesellschaft hin zur totalitären Struktur ist.

Theater in Frankfurt

So wurde aus der angestrebten »Freiheit« Anarchie, aus »Gleichheit« Willkür und aus »Brüderlichkeit« Neid und Missgunst. Entsprechend eindeutig antwortet darum auch Georg Büchner in seinem Drama »Dantons Tod« auf die Frage, was auf den Sturz des Tyrannen folgt: »Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder«. Deshalb wird aus dem Volkshelden Danton von seinen Widersachern, allen voran dem kalten Moralisten Robespierre, der Volksfeind Danton gemacht, weil er nicht länger gewillt ist, der Guillotine neuen Nachschub zu liefern.

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Nach seinem formstrengen »Wilhelm Meister« im Bockenheimer Depot ist der für seine theatralen Chorprojekte bekannte Regisseur Ulrich Rasche wieder Gast am Schauspiel Frankfurt.

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