13.04.2013 08:02 eine Fuge der Sinne

Theater in Essen: Tristan und Isolde - Musikdrama von Richard Wagner

Theater in Essen: Tristan und Isolde - Musikdrama von Richard Wagner

Tristan und Isolde, Fotos: Matthias Jung

Von: GFDK - Maria Hilber - 5 Bilder

Mit diesen Worten Isoldes endet das Musikdrama – jene tragische, dem keltischen Sagenkreis entstammende Liebesgeschichte, hier in eine „unendliche“ Melodie gefasst. Bei der Premiere imJahr 2006 löste Barrie Koskys Inszenierung wahre Begeisterungsstürme aus.

 

Tristan bringt Isolde zu seinem Onkel und Herrn König Marke, der sie heiraten will. Tristan, der einst Isoldes Verlobten erschlagen hat, liebt die junge Frau, und sie liebt ihn. Nur ein Gifttrank scheint die Lösung zu sein. Doch statt des todbringenden Getränks nehmen sie einen Liebestrank zu sich – das Drama nimmt seinen Lauf. Die Liebe kann ihre Erfüllung erst im Tod finden.

 

„,Tristan und Isolde‘ ist eine Fuge der Sinne. Sie kosten die Liebe durch einen Zaubertrank. Sie sprechen Worte aus, die nicht ausgesprochen werden können. Sie erblicken einander. Sie berühren einander. Sie hören den Klang ihrer eigenen Ekstase und Qual. Keine andere Oper stellt eine solch extreme kontrapunktische Vermittlung der Sinne dar.” (Barrie Kosky) „Ein atemlos machender ‚Tristan‘. Aus dem kommt man nur mit weichen Knien und Gänsehaut heraus.“ (Westfälische Nachrichten)

 

ML: Stefan Soltesz | I: Barrie Kosky | B: Klaus Grünberg | K: Alfred Mayerhofer |C: Alexander Eberle

 

Vorstellungen

 

19., 25.5.2013, Aalto-Theater

 

Maria Hilber

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Aalto-Musiktheater Essen

Opernplatz 10

45128 Essen

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