22.05.2014 09:00 Oper von Peter I. Tschaikowsky

Theater in Erfurt: Eugen Onegin - ein Werk von großer Intimität und Emotionalität

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Von den beiden Töchtern der verwitweten Gutsbesitzerin Larina ist die lebhafte Olga allen Daseinsfreuden zugetan, die stille, verschlossene Tatjana dagegen versenkt sich lieber in Bücher; (c) Lutz Edelhoff

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Von: GFDK - Theater Erfurt

Von den beiden Töchtern der verwitweten Gutsbesitzerin Larina ist die lebhafte Olga allen Daseinsfreuden zugetan, die stille, verschlossene Tatjana dagegen versenkt sich lieber in Bücher.

Theater in Erfurt

Da kommt Besuch: Olgas Verlobter, der Poet Lenski, in Begleitung seines Freundes und Gutsnachbarn Onegin, einem souveränen Großstadtmenschen und Freigeist. In der folgenden Nacht schreibt Tatjana einen Brief an Onegin und offenbart ihm ihre Liebe. Als es darauf zu einer Begegnung kommt, wird sie von Onegins herablassender Antwort gedemütigt. Monate später erscheinen Lenski und Onegin bei der Feier von Tatjanas Namenstag.

Onegin provoziert seinen Freund, indem er Olga auffällig den Hof macht. Schließlich fordert Lenski den vermeintlichen Nebenbuhler zum Duell, das er mit dem Leben bezahlen wird. Nach einigen Jahren im Ausland kehrt Onegin nach Petersburg zurück, wo es den Ruhelosen auf ein Fest verschlägt. Dort erkennt er in der Frau des Hauses Tatjana wieder, inzwischen die Gattin des angesehenen Fürsten Gremin. Nun bittet Onegin Tatjana um eine Aussprache. Diese gesteht ihm ihre unverminderte Liebe ein, bekennt sich zugleich zu ihrer Ehe und lässt einen verzweifelten Onegin zurück.

Freunde der Kunst

Auf der Basis eines Schlüsselwerks der russischen Literatur, des gleichnamigen Versromans Alexander Puschkins entstand ein Werk von großer Intimität und Emotionalität, das zu Tschaikowskys erfolgreichster Oper wurde.

kehr@theater-erfurt.de