11.05.2013 09:00 sichtbar gemachtes Denken

Theater in Dresden: DAS SCHWEIGEN DER WELT - ein Theaterstück nach Bildern von René Magritte

DAS SCHWEIGEN DER WELT Societaetstheater

Magritte verdeckt Sichtbares und macht Unsichtbares sichtbar, er verändert Perspektiven und Zusammenhänge (c) Max Messer

Von: GFDK - Societaetstheater

Ein Projekt mit und nach Bildern von René Magritte. – Was für Geschichten erzählt Magritte in seinen Bildern? – Er selbst nennt sie: sichtbar gemachtes Denken. Oft finden wir auf seinen Bildern Darstellungen banalster Alltagsgegenstände. Doch was uns beunruhigt und in Atem hält, ist das rätselhafte Miteinander dieser einfachen Dinge. Hier finden Treffen statt, die in der sogenannten Realität unmöglich sind.

Theater in Dresden

Magritte verdeckt Sichtbares und macht Unsichtbares sichtbar, er verändert Perspektiven und Zusammenhänge, oft unspektakulär – aber mit durchschlagendem Effekt.
Er führt uns zunächst behutsam auf einen Pfad, wir beginnen in seinen Bildern zu fabulieren, bis wir uns hoffnungslos verirren, denn nie lassen sich Magrittes Geschichten wirklich schlüssig zu Ende erzählen. „Das Schweigen der Welt“ ist ein behutsames Tasten und Suchen nach Geschichten in und hinter den Bildern des großen belgischen Surrealisten, zugleich ist das Stück ein Fest surrealen Slapsticks, ein Wandeln auf den Spuren von Jaques Tati und Buster Keaton.

Freunde der Kunst

Texte aus dem „Buch der Unruhe“ von Fernando Pessoa, die den Mensch in stetem Zweifel und Befragen des eigenen Daseins zeigen, bilden die Sprachebene dieser Inszenierung. Im clownesken und poetischen Zusammenspiel von Sprache, Bild und Klang entstehen Fetzen einer imaginären Biografie, Rätsel, Spiele und Fragen, …
Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz, und die Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle.

Schauspiel Dresden

Anja Szczyrba

anja.szczyrba@societaetstheater.de