27.12.2012 08:02 Musik von Peter I. Tschaikowsky

Theater Dortmund: Schwanensee - Neufassung 2012 von Xin Peng Wang bis zum 15.2.2013

Theater Dortmund: Schwanensee - Neufassung 2012 von  Xin Peng Wang bis zum 15.2.2013

©Bettina Stöß/Stage Picture

Von: GFDK - Theater Dortmund

Ein Prinz auf der Jagd nach dem Glück. Ein nächtlicher See auf einer Waldlichtung. Verwunschene Schwäne. Und ein verhängnisvoller Zauber ... - Schwanensee! - Wie viele Träume von einer Ballettkarriere dieses Werk schon gestiftet, wie viele Karrieren der Tanzkunst es begründet und wie viele Laufbahnen zerstört hat, bleibt für immer ungezählt. Seit mehr als 120 Jahren schlägt Tschaikowskys Klassiker das Publikum in seinen Bann. Für jeden Choreographen stellt er eine faszinierende Herausforderung dar und verlangt jedem Tänzer körperliche und darstellerische Höchstleistungen ab.

In elf Monaten komponierte Tschaikowsky das Stück, das mehr noch als seine Opern und Symphonien seinen künstlerischen Ruhm nachhaltig begründete. Tschaikowsky und Schwanensee sind im kulturellen Unterbewusstsein der Öffentlichkeit untrennbar miteinander verschmolzen. Fast unglaublich mutet an, dass das wahrscheinlich bekannteste aller Ballette, schlichtweg der Inbegriff der europäischen Tanztradition, bei seiner Uraufführung 1877 am Moskauer Bolschoi-Theater vom Publikum mit großer Zurückhaltung aufgenommen wurde und erst achtzehn Jahre später in der Choreographie von Marius Petipa, damals 75 Jahre alt, und seinem Assistenten Lew Iwanow am Petersburger Marinskij-Theater den Weg in die Unsterblichkeit antrat.

Mit seiner Choreographie von Schwanensee (2004) wies Ballettdirektor Xin Peng Wang in ausdrucksstarken und atmosphärisch dichten Bildern und durch eine beeindruckende Tanzsprache dem Ballett Dortmund jene künstlerische Richtung, die mittlerweile überregional große Beachtung gefunden hat. Nun nähert er sich abermals diesem magischen Werk.

"Schwanensee", gesteht er, "ist einmalig und einzigartig, ein vielschichtiger und faszinierender, ein geheimnisvoller und poetischer Kosmos. Für einen Choreographen ist das Werk ein lebenslanger Prüfstein seiner Gedanken, seines Könnens und seiner Fantasie. Jeden ruft der Schwanensee, und es ergeht einem dann wie dem Prinzen im Stück: Geht ein Traum in Erfüllung, findet man sein Glück? - Dieses Jahr hat mich der Schwanensee wieder gerufen. Und ich folge der Herausforderung ..."

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