22.03.2012 07:52 4. Kammerkonzert »Kontraste«

Hamburg - Die Philharmoniker spielen Werke von Saint-Saëns, Bartók, Hindemith und Louise Farrenc

Foto (Tom Kamlha)

Von: Anja Bornhöft

Hamburg, - Wenn ein amerikanischer Jazz-Klarinettist und ein ungarischer Geiger einen Komponisten um ein neues Werk für Klarinette, Violine und Klavier für eine Schallplattenaufnahme mit Jazz und klassischer Musik bitten, verspricht das Ergebnis spannend zu werden.

Béla Bartók stellte sich dieser Herausforderung und kam damit einer Bitte von Benny Goodman und Joseph Szigeti nach. »Natürlich hoffen wir, dass darin eine brillante Klarinetten- und auch eine Violinkadenz vorkommen werden«, schrieb Benny Goodman in einem Brief an den Komponisten.

So entstand 1938 das Werk, das dem 4. Kammerkonzert der Philharmoniker seinen Namen gibt: das Trio »Kontraste«, eine aufregende Mischung aus ungarischen Tänzen und Blues-Elementen. Ungewöhnliche Instrumenten-Kombinationen finden sich auch in den anderen Werken der Matinée:

Paul Hindemith besetzte seine »Drei Stücke für fünf Instrumente« mit Violine, Klarinette, Trompete, Kontrabass und Klavier. Und in Camille Saint-Saëns Septett in Es-Dur trifft ein Streichquartett auf Trompete, Kontrabass und Klavier. Außerdem erklingt mit einem Werk Louise Farrencs eine Rarität des kammermusikalischen Repertoires.

Als Komponistin und Musikerin im Paris des 19. Jahrhunderts setzte sie sich besonders für die Kammermusik ein. Mit ihrem 2. Klavierquintett schließt die kontrastreiche Matinèe.


4. Kammerkonzert in der Laeiszhalle (Kleiner Saal)
Sonntag, 25. März 2012, 11.00 Uhr

Camille Saint-Saëns: Septett Es-Dur op. 65
Béla Bartók: »Kontraste«
Paul Hindemith:  Drei Stücke für fünf Instrumente
Louise Farrenc: Klavierquintett Nr. 2 E-Dur op. 31


Mit Mitsuru Shiogai, Daria Pujanek (Violine), Minako Uno-Tollmann (Viola), Thomas Tyllack (Violoncello), Katharina von Held (Kontrabass), Alexander Bachl (Klarinette), Martin Frieß (Trompete), Alexander Soddy (Klavier)

Karten von 8 bis 18 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Anja Bornhöft 
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