10.10.2013 08:00 William Shakespeare

E.T.A.-Hoffmann-Theater: König Lear - will die Bürde seiner Macht abgeben und sein Reich unter seinen drei Töchtern aufteilen

Koenig Lear von William Shakespeare am E.T.A.-Hoffmann-Theater

eine herausragende Tragödie um das selbstzerstörerische Potential des Menschen; (c) E.T.A.-Hoffmann-Theater

Von: GFDK - E.T.A.-Hoffmann-Theater

Der greise König Lear will die Bürde seiner Macht abgeben und sein Reich unter seinen drei Töchtern aufteilen, bemessen danach, welche ihn am meisten liebe. Regan und Goneril übertreffen sich in Heuchelei. Cordelia bekennt schlicht ihre aufrichtige Liebe zu ihrem Vater. Der verblendete Lear gerät in Wut und verbannt sie.

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Regan und Goneril sollen ihn nun abwechselnd mitsamt seinem Gefolge beherbergen. Das wird den Töchtern schnell zu viel, sie verschwören sich gegen den Vater – Lear wird zum Verstoßenen. Mit der späten Erkenntnis, auf der die Hab- und Machtgier seiner Töchter hereingefallen zu sein, begibt er sich im Sturm in die Heide. Ungeschützt, einsam und dem Wahnsinn nahe trifft er dort auf Verbannte, Fliehende und Verratene aus seiner Vergangenheit.

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Eine herausragende Tragödie um das selbstzerstörerische Potential des Menschen, das in der Wahrhaftigkeit zum existenzbedrohlichen Fall führt. König Lear zeigt Menschen, die in den Mechanismen von Gier, Selbstsucht und Kränkung gefangen sind, doch zugleich ist es ein Drama um Loyalität und Treue.

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