08.05.2013 08:00 Handlung in drei Aufzügen

Theater in Bonn: Anlässlich des 200. Geburtstages Richard Wagners kommt TRISTAN UND ISOLDE in einer Neuinszenierung auf die Bonner Opernbühne

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Tristan und Isolde, Theater Bonn; (c) Thilo Beu

Von: GFDK - Theater Bonn

Im Auftrag Markes, König von Cornwall, hat Tristan um Isolde geworben, Markes Frau zu werden.
Einst tötete Tristan Isoldes Bräutigam Morold im Zweikampf. Zur Rache an Tristan war Isolde nicht fähig, stattdessen heilte sie den verwundeten Widersacher. Zwischen beiden entstand eine Liebe, die keiner sich und dem Anderen zu offenbaren vermag.

Auf Tristans Schiff, das Isolde von Irland nach Cornwall bringen soll, fordert Isolde von Tristan, gemeinsam mit ihr in den Tod zu gehen und somit die Schuld am Tod Morolds zu sühnen. In Wahrheit kann sie ein Leben als Markes Ehefrau in der ständigen Gegenwart des geliebten Tristan nicht ertragen. Gemeinsam nehmen sie einen vergifteten Trank, und unter dem Eindruck des nahen Lebensendes gestehen sie sich endlich ihre Liebe zueinander ein. Doch der Trank bringt nicht den Tod. Brangäne, Isoldes Vertraute, hat ihn mit einem Liebestrank vertauscht.

Theater in Bonn

Bei einem heimlichen Wiedersehen an König Markes Hof werden die Liebenden von Markes Getreuen Melot verraten. Tristan provoziert einen Zweikampf mit Melot und lässt sich durch dessen Schwert schlagen. Diese Wunde wird sich nicht mehr schließen, Tristan stirbt in Isoldes Armen. Marke, von Brangäne inzwischen in das Geheimnis der vertauschten Tränke eingeweiht, gibt Isolde frei. Doch es ist zu spät: Isolde folgt Tristan nach.

Die Entstehung von TRISTAN UND ISOLDE ist verbunden mit der unglückseligen Passion des verheirateten Richard Wagner zur ebenfalls verheirateten Mathilde Wesendonck und den ihr gewidmeten WESENDONCK-LIEDERN, der kompositorischen Vorstudie zum TRISTAN.
Zunächst galt das Werk als „unaufführbar“, verschiedene Versuche einer Aufführung scheiterten bzw. wurden nach langen Probenphasen und trotz etlicher Umarbeitungen Wagners ergebnislos abgebrochen.
Mit der Uraufführung am 10. Juni 1865 am Münchner Hoftheater, protegiert von König Ludwig II., wurde TRISTAN UND ISOLDE als Schlüsselwerk einer Neuen Musik und der neuen, von Wagner konzipierten Form des Musikdramas, gefeiert.

Schauspiel Bonn

Anlässlich des 200. Geburtstages Richard Wagners kommt TRISTAN UND ISOLDE in einer Neuinszenierung auf die Bonner Opernbühne. Vera Nemirova, die gerade an der Oper in Frankfurt den RING vollendete, kehrt nach ihren Bonner Erfolgen MACBETH, FAUST und L’ELISIR D’AMORE wieder an den Rhein zurück.

Freunde der Kunst

Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Stefan Blunier, der mit diesem Dirigat an seinen Bonner TANNHÄUSER der Spielzeit 2009/2010 anknüpft.