16.03.2012 07:04 Weit entfernt davon, nur Fassade zu sein

Musik Rock/Pop: REVOLVER - ehrlicher Kammerpop - jetzt mit neuem Album Let Go

(c) Romain Chassaing for EMI

Von: Thilo Hornschild - 4 Bilder

Revolvers Kammerpop schaffte es bereits 2009 zum ersten Mal in die Schlagzeilen. Weit entfernt davon, nur Fassade zu sein, handelt es sich bei dieser Band um drei Jungs, die unmittelbar dem wirklichen Leben entspringen: Ambroise, Christophe und Jérémie sind seit Ewigkeiten befreundet und spielen ebenso lange Akustikgitarre und Cello während sie im Chor dazu singen. All dies geschieht mit einer unglaublichen Aufrichtigkeit und einem unbestreitbaren Gefühl für Melodie. Nach der Aufnahme ihres Debütalbums Music For a While schlug die erste Singleauskopplung Get Around Town in ihrem Heimatland Frankreich wie eine Bombe ein – über 100 000 verkaufte Tonträger und zwei Nominierungen für das beste Debütalbum und die beste neue Liveband beim Victoire de la Musique (Französische Musikpreise) sprechen eine mehr als deutliche Sprache.

 

Für die Bühne verließ die Truppe quasi das Schlafzimmer und stieg in die Lounge auf. Die Möbel wurden zur Seite geschoben und beim Anschließen der Gitarren mit einem Freund, der vorbeikam, um am Schlagzeug mitzumachen, entdeckten Revolver ihre unbändige Freude daran, sich bei ihren Liveauftritte schlicht mitreißen zu lassen. So wurde ihre erste große Bühnenerfahrung  zu einer einzigen großen Party: Gerammelt voll, standen ihnen beim Vieilles Charrues Festival um die 60 000 Fans zu einem heißen langsamen Tanz auf den Füßen. Dieser Erfolg wiederholte sich in nunmehr über 200 Gigs in Frankreich und anderen Ländern, so auch Großbritannien, Deutschland, Belgien oder Schweiz.

 

Schon bald verließ die Band Europa und machte sich auf das Fanpublikum in den USA zu erobern. Mit Kurt Vile und Bruce Springsteen in den Ohren tourten Revolver durch die Staaten und ließen sich von der aufregenden Beschwingtheit der dortigen Szene bezaubern und inspirieren. Schließlich kamen sie zurück und hatten ihre Quelle der Gelassenheit gefunden, das Gefühl ihren Stil in einen größeren Zusammenhang eingebettet zu haben.

 

Der daraus entstandene Reichtum des neuen Albums Let Go fußt gänzlich in der Art und Weise, wie Revolver mit ihrer Ehrlichkeit die Erfahrungen dieser Reise einfassen. Man spürt dabei den hemmungslosen Drang, so viele Menschen wie möglich zum Aufstehen und Tanzen zu Tracks, wie Wind Song, Let’s get together, Brothers und When you’re away, oder auch der ruhigeren Nummer Still, zu ermuntern.

 

Losing You klingt wie ein tatsächlicher Neuaufbruch mit den Staubwolken eines amerikanischen Highways im Hintergrund und einem Lied von Red Hot Chili Peppers’ Californication in einem knisternden Radio. Auf der Platte finden sich aber ebenso ruhigere Stücke, wie Cassavetes oder Let Go, sinnliche Balladen, die in Erinnerungen an die Zeit unterwegs schwelgen. The Letter und My Lady I pendeln andererseits eher in die Richtung des Kammerpops, den Revolver nun noch authentischer und reifer doch zugleich noch immer zerbrechlich und bewegt vortragen.

Jedes einzelne Element der Songliste trägt Revolver’s unverwechselbares Siegel und es ist mehr als bezeichnend, dass auch das ganze Album den Namen Let Go verpasst bekam. Dies ist nur eine Weise mehr, zu zeigen, dass sie nichts zu verstecken haben und ihr Herz auf der Zunge tragen.

 

Auf ihren eigenen Pfaden wandelnd kümmern sie sich nicht um den Zwang der Mode und machen vielleicht gerade dadurch Musik, die universell und zeitlos erscheint. Von Beginn ihrer fulminanten Karriere an haben Revolver nichts als wortwörtlich ihre eigene Musik gespielt und damit eine immer größer werdende Fangemeinde aufgelesen.

 

Wenn man sich ihre neue Platte anhört, merkt man vor allem eines: Revolver werden weiterhin die Massen auf ihren Füßen stehen haben – und zwar tanzend!

 

REVOLVER – LET GO

 

Geschrieben und komponiert von Revolver

Produziert von Julien Delfaud

Aufgenommen von Julien Delfaud in den Ferber und RDPC Studios, Paris

Gemixt von Julien Delfaud in den RDPC Studios, Paris

Gemastert von Bob Ludwig in den Gateway Mastering Studios, Portland, Maine, USA

 

Thilo Hornschild

Presse/Online/TV Promotion

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