08.08.2012 07:44 hottest record in the world!

Musik Rock/Pop: Die großartigen Vaccines sind zurück mit ihrem zweiten Album The Vaccines "Come Of Age

(c) Sony Music

Von: Leila Benameur - 4 Bilder

„Die Vaccines machen es einfach besser als jede andere junge, britische Band der letzten Jahre”, orakelte der NME angesichts der Veröffentlichung des Debütalbums des Londoner Quartetts vor eineinhalb Jahren. Das Music Weekly sollte Recht behalten: „What Did You Expect From The Vaccines“, der erste Longplayer der Band, begeisterte nicht nur die Musikkritiker landauf, flussab, sondern auch jede Menge Fans. Die Folge: der Vaccines-Erstling verkaufte sich weltweit mehr als 400.000 Mal. In der Heimat Großbritannien erreichte das Album, das u.a. die Top-40-Hits „If You Wanna“ und „Post Break-Up Sex“ hervor brachte, Platz vier der Charts und überschritt die Platingrenze. Das erste Jahr im Musikbusiness wurde  schließlich von zwei Nominierungen bei den MTV- (Kategorie: „Best New Band of 2011“) und BRIT-Awards („Critics’ Choice“) sowie einem NME-Award gekrönt.

Mit „The Vaccines Come Of Age” legen Justin Young (Gitarre/Gesang), Árni Hjörvar (Bass), Freddie Cowan (Gitarre) und Pete Robertson (Schlagzeug) am 31. August 2012 nun ihr zweites Album vor. Die elf Songs entstanden unter der Regie von Ethan Johns (Kings of Leon, Ryan Adams, Laura Marling) in den Brüsseler ICP Studios und in der Distillery in Bath. Die Single „Teenage Icon“ wurde von Radio 1-Moderator Zane Lowe bereits zur „hottest record in the world“ gekürt.

In „Teenage Icon“ distanzieren sich die vier Briten von der Vorstellung, Teenage-Idole zu sein. Aber auch wenn Justin und Co. sich immer noch als typische Vorstadt-Jungs betrachten, haben sie nach außen eine ganz andere Wirkung, sie sind nun einmal zu Teenage-Idolen geworden, ob es ihnen gefällt oder nicht.

„Am krassesten ist, dass die Leute schon eine Meinung über mich als Mensch haben – nicht als Sänger oder Songwriter, sondern als Mensch“, sagt Young nachdenklich. „Es ist so komisch, dass irgendwelche Leute schlecht über mich reden, oder mich als Helden verehren.“

Die Wende kam 2011 während der Sommer-Festivals. „Wir hatten schon überall auf der Welt bei Festivals gespielt, aber noch nicht wirklich zuhause“, sagt Young. „Ich weiß noch, wie ich bei unserem ersten UK-Festival hinter der Bühne unseren Tour-Manager fragte, ‚Und, ist da draußen irgendwer?’ Er sagte nur, ‚Hör zu!’ Und ich konnte ungefähr 20.000 Leute unseren Bandnamen rufen hören. Das Gefühl war größer als alles, was irgendwer hätte sagen können.“

Während sich alles zusammenfügte, stand aber plötzlich Justins Zukunft als Sänger in Frage. Im letzten Jahr musste er dreimal an seinen Stimmbändern operiert werden. „Es war grauenhaft, aber so ist das Leben“, sagt Young, der nach jeder Operation drei Wochen lang nicht sprechen und fünf Wochen nicht singen konnte. „Es war emotional und sozial ein ziemlich interessantes Experiment. Aber meine Stimme hat durch das Ganze an Charakter gewonnen. Die Sanftheit auf der neuen Platte ist ein Resultat davon, denke ich.“

Und tatsächlich hat die Erfahrung der Band nur noch weiteren Auftrieb gegeben. Allein im Jahr 2011 schrieben sie über 150 Songs, allesamt in Hotelzimmern von Tokio über New York bis Sidney. Und eine weitere Überraschung hatten die Vaccines für Produzent Ethan Johns parat: sie wollten das Album live aufnehmen! Und siehe da, einige Stücke hatten sie direkt beim ersten Versuch im Kasten. „Denk zurück an die Zeiten, als Leute für zwei oder drei Stunden im Studio bezahlt haben. Da gab es nur einen Versuch. Und los!“, sagt Justin. „So ist es echter.“

Produzent Ethan Johns hatte die Aufgabe, das große Vorhaben umzusetzen. „Er fühlte sich wie ein altmodischer Produzent. Ein Song war erst dann fertig, wenn er sagte, dass sich die Härchen auf seinen Armen aufrichten.

Der Titel – „The Vaccines Come Of Age“ – ist ironisch, allerdings nur ein bisschen. „Der Titel stammt aus dem Text der ersten Single; genauso wie wir es auch bei „What Did You Expect From The Vaccines“ gemacht haben. Und wir haben wieder unseren Bandnamen im Titel“, erklärt Young. Und dann geht’s eben ums Erwachsenwerden. Im Text heißt es, dass es schwer ist, erwachsen zu werden, und das ist der rote Faden der ganzen Platte.

Auf dem Albumcover sind The Vaccines wirklich wieder Kinder: Die vier Bandmitglieder werden von vier androgynen Mädchen im Teenie-Alter ersetzt. „Einige Leute haben behauptet, dass The Vaccines nicht aussehen wie Rockstars, also dachten wir, nehmen wir stattdessen diese Mädchen.

Und auch wenn sie behaupten, keine Teenie-Helden zu sein, haben The Vaccines klare Erwartungen für ihr neues Album: „Ich will, dass ich irgendjemandem etwas bedeute“, sagt Young. „Es ist ganz einfach: ich will, dass wir eure Lieblingsband sind!“

 

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Weiterführende Links:
Hier gehts zum No Hope Video: http://www.tape.tv/musikvideos/The-Vaccines/No-Hope