01.06.2013 08:20 Debütsingle "The Answer"

Musik Pop: Herzergreifendes Debüt von JOSH KUMRA - "Good Things Come To Those Who Don’t Wait"

Josh Kumra Josh Kumra ist ein junger Troubadour

„Emotionalen Songs haben es mir schon immer angetan“, erklärt Josh Kumra. Bild 1: Josh Kumra © Tom Beard

Josh Kumras Herz schlaegt sowohl fuer akustischen Singer-Songwriter-Sound als auch fuer HipHop, R&B, Soul und Pop

Bild 2+3: Josh Kumra © Jens A. Koch

Josh Kumra startet durch mit Debuetalbum

Good Things Come To Those Who Don’t Wait ist das Debuetalbum des jungen Saengers Josh Kumra

Bild 4: Album "Good Things Come To Those Who Don’t Wait" © Sony Music

Von: GFDK - Sony Music - 4 Bilder

Josh Kumra ist ein junger Troubadour, dessen Herz sowohl für akustischen Singer-Songwriter-Sound als auch für HipHop, R&B, Soul und Pop schlägt. Sein Debütalbum veröffentlicht der 21-jährige zwar erst im Frühjahr 2013, den ersten UK-Nummer-Eins-Hit hat er aber bereits seit fast zwei Jahren in der Tasche. Da lieferte er die Hookline zur Single „Don’t Go“ des Rappers Wretch 32, die die britischen Charts sensationell auf Platz eins enterte. Neben Wretch zählen auch Plan B (den er bereits beim Ibiza Rocks-Festival supportete), Ben Howard und Paolo Nutini zu seinen unmittelbaren Zeitgenossen.

Josh Kumra wurde 1991 geboren und wuchs in Swindon auf. Sein Großvater war einst von Neu Delhi nach Großbritannien ausgewandert, um Arbeit zu suchen. Doch er fand  wesentlich mehr: eine Frau fürs Leben. Joshs Vater war Schreiner. Zu seinem illustren Kundenkreis gehörte nicht nur Eric Clapton, er brachte seinen Sprössling zudem dank umfangreicher Tonträgersammlung auch mit klassischem Rock und Soul in Kontakt. Zu den Favoriten, zu denen sich Kumra bereits in frühester Kindheit das Gitarrespielen beibrachte, gehörten Hendrix, Dylan, die Stones und Nina Simone.   

„Emotionalen Songs haben es mir schon immer angetan“, erklärt er und nennt auch gleich drei Beispiele: „Fool To Cry“ von den Rolling Stones, „Fast Car“ von Tracy Chapman und „This Love Is Over“ von seinem All-Time-Hero Ray Lamontagne, mit dem er oft verglichen wird. „Mit diesen Liedern fühle ich eine Verbundenheit. Nicht, dass ich unglücklich wäre oder ein Sadist, aber Menschen in Songs leiden zu hören hat für mich eine große Anziehungskraft. Wenn ich den Schmerz hören kann, fühlt es sich wesentlich realer an.“

Josh erlernte sein Handwerk, während er in lokalen Bands in Swindon spielte. Als er die  örtliche Szene durch hatte, machte er solo weiter. Gleich bei seiner ersten Show im Monkey Chews in Camden 2010 lernte er sein Management Team kennen, bei dem er kurze Zeit später einen Vertrag unterschrieb. Innerhalb eines Monats erhielt er einen Anruf, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass Wretch 32 einen seiner Songs, „Don’t Go“, gehört hatte, und gerne daran mitwirken wolle. Josh war großer Fan der ersten Single des Rappers mit dem Titel „Traktor“ und sofort einverstanden damit. Bereits am nächsten Tag sang „Tottenhams Finest“ die neuen Rap-Parts ein. Im August 2011 enterte die Single die UK Charts auf Platz eins (noch vor Emilé Sandes Debüt). Es war Sonntag und er trat zusammen mit Wretch beim V Festival auf, wo eine riesige Menge den Refrain mitsang und Josh einige Freudentränen entlockte (bis zum heutigen Tage behauptet er allerdings, es habe sich um Schweißtropfen gehandelt).   

In der Folgezeit ruhte sich Josh aber nicht auf seinen Lorbeeren aus. Er reiste als Support von Gabrielle Aplin, Lianne La Havas, Labrinth oder Delilah durch Europa, und knüpfte vor allem in Deutschland Kontakte zum Publikum von Lianne La Havas. „Das war unglaublich! Die beste Tour, auf der ich je war“, strahlt er. „Wir sprachen dieselbe Art von Publikum an, und die Leute liebten uns. Ich gehe mit ihr im März wieder auf Tour und ich freue mich sehr darauf.“

Noch viel mehr freut er sich aber natürlich auf den 6. März. An diesem Tag findet im Londoner Borderline seine erste Headliner-Show statt. Und natürlich auf die Veröffentlichung seines Debütalbums im April 2013, das u.a. in Zusammenarbeit mit Fink, Emeli Sandé, Naughty Boy und Mr Hudson (eine Kollaboration mit Rapper Kendrick Lamar ergab sich auf dem Eric Will-Track „Seventh Day“) entstand.

Kumras Debütsingle „The Answer“ ist ein melancholischer und sehr emotionaler Song. „Er handelt davon, Risiken einzugehen und sich keine Gedanken darüber zu machen, was andere denken“, erklärt er. Die wunderbare Ballade gefiel den Machern des Matthias Schweighöfer-Films „Schlussmacher“ so gut, dass „The Answer“ nicht nur im Film zu hören ist, sondern der Brite auch prompt zur Premiere eingeladen wurde, die am 7. Januar in Berlin stattfand. Dort gab Josh Kumra nicht nur sein Red-Carpet-Debüt hierzulande, sondern präsentierte den Song auch live. „Schlussmacher“ lief am 10. Januar bundesweit in den deutschen Kinos an. Bislang sahen mehr als zwei Millionen Zuschauer den Film.

„Ob ich den Film gesehen habe? Nein, ich habe mich bei der Premiere verdrückt, weil ich Hunger hatte und ich nur ganz, ganz wenig deutsch spreche“, erinnert er sich. „Ich weiß aber, dass der Song der Soundtrack zu einer Szene ist, in der die beiden Hauptdarsteller einen Streit haben und sich dann in einem Hotelzimmer wieder versöhnen.”

Das Album wird „Good Things Come To Those Who Don’t Wait” heißen – ein Titel, der den kometenhaften Aufstieg des jungen Musikers perfekt auf den Punkt bringt. Die Musik ist unverzagt und kommt von Herzen, sie ist suchend und sorgenvoll, dennoch stets ansteckend und melodisch. Neben „The Answer“ und „Don’t Go“ enthält das Album neun weitere Songs (dazu sechs Songs auf der Deluxe Edition und eine Coverversion des Nilsson-Songs „I’ll Be Home“), die sich auf der Genre-Skala von Acoustic Pop, Soul, Blues bis hin zu Gospel bewegen. An einigen Stellen unternimmt Kumra überdies höchst gekonnt stilistische Ausflügen in Psychedelic- und Dance-Gefilde.

Zu den Highlights des Albums zählen u.a. das James Blake-hafte „Reckless Love“, der Rave Pop-Track „Be My Light“, dessen Rock/Gospel-Einflüsse bisweilen an Primal Scream erinnern, „You’ll Come Running“, das eines Paul Simon würdig wäre, das hymnische „Brave Face“, auf dessen Festival-Premiere sich Josh ganz besonders freut, „Helicopters and Planes“, das von Naughty Boy (Emeli Sandé, Rihanna etc.) produziert wurde, das Motown-eske „Fingertips“ und das von Eg White mitgeschriebene „Where Do We Go From Here“, bei dem Kumra stimmlich Assoziationen an Blue Eyed Soul à la Rod Stewart oder Steve Marriott weckt.

„Es gab kein Briefing vorab, wir machten einfach, was wir wollten“, sagt Josh. „Letzten Endes läuft es doch immer auf mich hinaus – den ‚Bedroom Singer-Songwriter mit der Gitarre in der Hand‘. So sollen mich die Leute sehen. Das Album handelt von meinem bisherigen Weg. Das klingt vielleicht klischeehaft, aber es ist wahr. Die Songs handeln von mir, aber auch von den Dingen, die ich beobachtet habe. Es sind überwiegend Liebeslieder. Wie ich Beziehungen sehe? Recht optimistisch! Ich habe ein paar schlechte Erfahrungen gemacht, aber auch sehr viele gute. Und selbst die schlechten waren ziemlich aufregend…“

Josh ist in einer sehr guten Position, sowohl persönlich als auch was das Songwriting angeht. „Ich glaube an den Weg, den ich gehen will“, sagt er. Und der führt ihn zunächst durch ganz Großbritannien, um in zahlreichen Wohnzimmern bei Fans aufzutreten, die sich via Facebook für ein derart hautnahes Event mit Josh beworben hatten. „Wenn man wie bei Lianne vor 500 oder 1000 Leuten auftritt, ist es relativ einfach, schnell einen guten Vibe zu erzeugen“, sagt er. „Aber vor fünfzehn oder zwanzig Menschen, ohne Licht, ohne Nebel und Spiegel, nur ich und meine Gitarre – das ist die effektivste Art und Weise, herauszubekommen, worum es eigentlich geht. Ich kann gar nicht mehr darauf warten. Das wird sicher großen Spaß machen.“

Keine Frage - Josh Kumra beherzigt die Botschaft seines Albumtitels in jedem Augenblick seines Lebens: „good things come to those who don’t wait“.

 

 


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