02.02.2014 08:14 CD ab 14. März 2014 erhältlich

Musik: Neues Album "Music for Adverts" von Lack of Afro ist eine Tour de force durch den zeitgenössischen Soul

Lack of Afro veroeffentlichen Album Music for Adverts

Auf dem neuen Album von Lack of Afro sind die Einflüsse, Sounds und musikalischen Texturen eklektrischer als je zuvor. Foto: Album "Music for Adverts" © Freestyle Records

Von: GFDK - Daniela Siemon

Der künstlerische Ansatz von Lack of Afro war immer eine umfassende, eklektrische und progressive musikalische Perspektive. Das gilt auch für sein neuestes Husarenstück, für das er sich von Funk über Soul bis zu Hiphop grundverschiedener Musikstile bedient, um ein zugleich modern und vintage klingendes Panoptikum hervorragender Songs zu kreieren.

Auf seinem vierten Studio-Album für Freestyle Records sind die Einflüsse, Sounds und musikalischen Texturen eklektrischer als je zuvor. Im Folgenden kommentiert Adam einige seiner persönlichen Highlights von Music For Adverts.

Als erstes kommt der dampfende Funk‐Killer „Freedom“ dran: Ich wusste, dass ich diesmal das Album nicht mit einen Intro oder Skit beginnen wollte. Ich brauchte einen starken, schwergewich9gen Opener. Die Melodie für den Refrain hatte ich schon länger im Kopf. Die Arbeit mit Jack Tyson Charles am Rest des Songs war dann alles, was es brauchte, dem Song den nö9gen Vibe einzuhauchen.

Auf „Brown Sugar“ ist mit Herbal T ein langjähriger Kollaborateur von Lack Of Afro zu hören: Ich haAe die Idee, einen Disco-°©‐Track zu machen — mit einem MC, was eher ungewöhnlich ist. Die Nummer ist insofern ein Debüt, als dass ich tatsächlich zum ersten Mal auf einem Lack-°©‐Of-°©‐Afro-°©‐Track selbst als Sänger zu hören bin, weil ich mein Background-°©‐Geträller den Refrains hinzugefügt habe! Mein besonderer Dank gilt George Cooper für das Hammond-°©‐Solo am Ende.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Zu der ungeschliffenen Instrumental--‐Nummer „No Guts, No Glory“ sagt Adam: Ich wollte drei Instrumental-°©‐Tracks auf dem Album haben, da ich immer schon eine Schwäche dafür hattee und sie inzwischen so eine Art Markenzeichen sind. Den „Chor“ habe ich aufgenommen, in dem ich meine S9mme in verschiedenen Oktaven übereinandergelegt habe, ganz ohne den Einsatz von Autotune – hier ist alles echt. Mein Studio ermöglicht mir, solche Dinge zu machen, aber ich könnte nie live singen, das überlasse ich lieber rich9gen Sängern.

Auch auf „The Gypy“ ist wieder Jack Tyson Charles zu hören – zweifellos ein „richtiger Sänger“. Die Nummer schöpft — wie Adam erklärt — das Format des klassischen Songs so effektiv wie möglich aus: Das ist momentan einer meiner liebsten Lack-°©‐Of-°©‐Afro-°©‐Tunes. Er entspricht meiner Leitlinie für das Album, „richtige Songs“ statt Grooves zu komponieren.

Eine weitere äusserst Radio--‐freundliche und eingängige Komposition ist der Track mit JulieYe Ashby, „Making It Right“, über den Adam berichtet: Die Ini9alzündung kam von meinem guten Freund Flevans. George Cooper und ich haben die Wechsel hinzugefügt, Rory Simmons hat die Streicher arrangiert und Juliettee Ashby trug den großar9gen Gesang dazu bei. Es ist defini9v etwas völlig Anderes als der Großteil des Lack-°©‐Of-°©‐Afro-°©‐Materials, was ja keine schlechte Sache ist. Manchmal muss man einfach seine Komfortzone verlassen und etwas Neues wagen.

Die Wahrheit ist, dass Music For Adverts randvoll ist mit wunderschönen Audio‐Juwelen der unterschiedlichsten Art. Von den erwähnten „richtigen Songs“, über taffe Hiphop-Jams bis zu schwer groovendem Funk beherrscht Lack Of Afro viele Genres ebenso virtuos, wie die Produktion und diverse Instrumente. Kein Wunder, dass dieses Album eine solch beeindruckende Tour de force durch den zeitgenössischen Soul geworden ist.  

 

Album-Veröffentlichung: 14.03.2014