12.08.2013 08:45 Kammermusikalische Reise

Musik/Konzert Klassik: Das Trio Mönkemeyer - Hornung - Rimmer stellt seine Debüt-CD "Gassenhauer" auf Tour vor

Maximilian Hornung, Nils Moenkemeyer und Nicholas Rimmer praesentieren ihr Album Gassenhauer

Maximilian Hornung, Nils Mönkemeyer & Nicholas Rimmer © wildundleise.de/Sony Classical

Bild 2: Album "Gassenhauer" © Sony Classical

Von: GFDK - Sony Classical - 2 Bilder

Vokalwerke und Tänze wurden in der Musikgeschichte traditionell immer wieder instrumentiert. Zudem ließen sich viele Komponisten von berühmten Arien oder markanten Tanz-Rhythmen zu effektvollen Instrumental-Variationen und -Fantasien inspirieren.

Besonders umfangreich fiel dieses Repertoire im 19. Jahrhundert aus, im Zeitalter der bürgerlichen Kammermusik. Ludwig van Beethoven beispielsweise verwendete für den Finalsatz seines Klaviertrios op. 11 eine Opern-Melodie von Joseph Weigl, die in Wien ein wahrer Gassenhauer war. Dieses im Volksmund daher auch „Gassenhauer“-Trio genannte Werk hat jetzt das Trio um Bratscher und Echo Klassik-Preisträger Nils Mönkemeyer in einer Bearbeitung für Viola, Violoncello und Klavier an den Anfang seiner gleichnamigen Debüt-CD „Gassenhauer“ gestellt. Zusammen mit Cellist und Echo Klassik-Preisträger Maximilian Hornung und Pianist Nicholas Rimmer spielt Nils Mönkemeyer darüber hinaus Arrangements von bekannten Orchestertänzen, Liedern und Opern-Potpourris.

So erklingt eine Viola-Fantasie über die Arie „Il mio tesoro intanto“ des Don Ottavio aus Mozarts „Don Giovanni“, die der von Mozart geförderte und von Beethoven bewunderte Johann Nepomuk Hummel 1820 komponiert hat. Der Franzose Gustave Sandré richtete 1909 gar die schönsten Melodien aus Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ für Trio-Besetzung ein.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

In ganz andere vokale, ebenfalls instrumentierte Ausdruckswelten geht es zwischendurch mit ausgewählten romantischen Liedern und Tänzen. Von Johannes Brahms ist ein für Cello und Klavier bearbeitetes Klavier-Intermezzo zu hören, das auf einem schottischen Volkslied basiert. Mit dem ursprünglich für Chor geschriebenen Brahms-Lied „Ein kleiner hübscher Vogel“ tanzen die drei Musiker an ihren Instrumenten einen charmanten Walzer. Von Deutschland geht es mit einem anmutigen „Slawischen Tanz“ dann nach Böhmen, zu Antonín Dvořák. In Russland trifft man nicht nur auf Peter Tschaikowsky und einen Ausschnitt aus seinem berühmten Ballett „Schwanensee“. Zu hören ist eine „Meditazione“ des Italieners Riccardo Drigo (1846 – 1930), der als musikalischer Direktor des Kaiserlichen Balletts in St. Petersburg die ersten Aufführungen von Tschaikowskys Balletten „Der Nussknacker“ und „Dornröschen“ geleitet hatte.

Konzerte in Deutschland und Österreich

Das Finale dieser kammermusikalischen Reise durch die Welt des Liedes und des Tanzes gehört schließlich Drigos Landsmann Stanislao Gastaldon (1861 – 1939). Von ihm ist das Salonlied „Musica proibita“ zu hören, das von allen großen Star-Tenören zu einem Evergreen gemacht wurde. Nun entlockt Nils Mönkemeyer seiner Bratsche schönstes Belcanto!

 

Tour mit CD-Programm

14.10.13             Köln, Philharmonie

17.10.13             Mönchengladbach, Kaiser-Friedrich-Halle

18.10.13             Wiesloch, Palatin

19.10.13             München, Allerheiligenhofkirche

22.10.13             Freiburg, Historisches Kaufhaus

30.10.13             Wien (A), Musikverein

01.11.13             Berlin, Kammermusiksaal Philharmonie

 

 

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