18.10.2013 08:03 Die Zauberflöte als Bindeglied von Barock & Belcanto

Musik: Simone Kermes interpretiert als erfahrene Barocksän- gerin den Belcanto - "Bel Canto - From Monteverdi to Verdi"

Simone Kermes widmet sich barocken Musikthemen

Begleitet wird Simone Kermes vom Concerto Köln auf historischem Instrumentarium unter der Leitung von Christoph M. Mueller. Bild 1-4: Simone Kermes © Gregor Hohenberg

Simone Kermes ist Opern- und Operettensaengerin

Simone Kermes hat Erfahrung als Barocksaengerin

Als Bindegliedzwischen Barock und Belcanto betrachtet Simone Kermes die Koenigin der Nacht aus Mozarts Zauberfloete

Simone Kermes veroeffentlicht ihr neues Album Bel Canto From Monteverdi to Verdi

Bild 5: Album "Bel Canto – From Monteverdi to Verdi" © Sony Classical

Von: GFDK - Sony Classical - 5 Bilder

„Bel Canto“ ist der Titel des neuen Albums von Simone Kermes. Für die Sängerin , die mit ihren Barock-CDs die deutschen Klassik-Charts eroberte, ist der Belcanto ohne den Bezug zur barocken Tradition nicht denkbar: „Mit den Erfahrungen einer Barocksängerin war es mir eine Herzensangelegenheit, auf den Spuren des Belcanto weiter zu wandeln und aus der barocken Perspektive einen neuen Blick auf diese einmaligen Kunstwerke zu werfen.“, schreibt sie im Booklettext.

Im Zentrum der Aufnahme stehen Werke des belcantistischen Sopran-Repertoires: „Casta Diva“, das Gebet der Norma aus Vincenzo Bellinis gleichnamiger Oper, „O luce di quest’ anima“ aus Gaetano Donizettis „Linda di Chamounix“ oder „Dolce pensiero“ aus Gioacchino Rossinis „Semiramide“, das Simone Kermes schon im Examen an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt Leipzig gesungen hat.

Doch das Programm enthält auch Entdeckenswertes aus selten gespielten Werken: Saverio Mercadantes Revolutionsoper „Virginia“, Rossinis Opera seria „Maometto Secondo“, Donizettis Goethe-Adaption „Betly“, Bellinis Erstling „Adelson e Salvini“, Verdis Schiller-Vertonung „I masnadieri“ („Die Räuber“) und sein Hunnendrama „Attila“. Und Simone Kermes macht neugierig auf ihre Herangehensweise an diese Musik, wenn sie feststellt, dass die Cabaletta des Belcanto mit dem barocken Dacapo verwandt sei und sie sich somit „herausgefordert“ fühlt, ihre „Fähigkeit zur Improvisation in der Wiederholung unter Beweis zu stellen“.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Als „Bindeglied“ zwischen Barock und Belcanto betrachtet Simone Kermes die Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte“: „Hier scheinen die affektgeladenen Rachearien der Barockoper noch einmal in greifbarer Nähe zu liegen“, sagt sie. „Gleichzeitig verweisen die Virtuosität und die kunstvoll konstruierten Extrem-Koloraturen aber auch in Richtung Belcanto.“

Begleitet wird die Sängerin vom Concerto Köln auf historischem Instrumentarium unter der Leitung von Christoph M. Mueller. Nur eine Laute hingegen spielt beim letzten Stück mit, dem Madrigal „Si dolce è il tormento“ von Claudio Monteverdi. Was dieser frühbarocke Meister mit Belcanto zu tun hat? „Alles ist hier schon da – das Dramma, das Espressivo“, schreibt Simone Kermes. „Aber wie unglaublich modern erscheint diese fast 400 Jahre alte Komposition.“ Und erklärt damit auch den Untertitel dieser Einspielung: „From Monteverdi to Verdi“.

 

Sony Classical – Promotion
Schlegelstraße 26b
10115 Berlin
e-mail: presse_classical@sonymusic.com
internet: www.sonymusic-klassik.de & www.sonyclassical.de