01.12.2012 08:15 Auszeichnung mit Ehrenring der Wiener Staatsoper

Musik Klassik: Opernstar Plácido Domingo veröffentlicht "Songs Domingo" - Ein Album mit legendären Songs aus Pop, Chanson und Film

Musik Klassik: Opernstar Plácido Domingo veröffentlicht "Songs Domingo" - Ein Album mit legendären Songs aus Pop, Chanson und Film

Bild 1+2: Placido Domingo © Ruben Martin/Sony Classical

Bild 3: Album "Songs Domingo" © Sony Classical

Von: GFDK - Sony Classical - 3 Bilder

Erst kürzlich wurde der spanische Opernstar Plácido Domingo zum UNESCO-Botschafter ernannt. Nun hat die Wiener Staatsoper dem Tenor, der bereits Kammersänger und Ehrenmitglied der Staatsoper ist, zu seinem 45-jährigen Bühnenjubiläum die höchste Auszeichnung, den Ehrenring, verliehen. Staatsopern-Direktor Meyer und Kulturministerin Schmied überreichten Domingo die Ehrung nach seinem Auftritt in Verdis „Simon Boccanegra“ am vergangenen Mittwoch. Domingo hat an der Wiener Staatsoper insgesamt 190 Vorstellungen (29 Partien, 12 Premieren) gesungen und 34 Aufführungen (9 verschiedene Werke, 1 Premiere) dirigiert, seit er am 19. Mai 1967 dort mit Verdis "Don Carlo" debütierte.

 

Plácido Domingo: Songs

Einer der größten Tenöre der Gegenwart präsentiert sein erstes Pop-Album seit mehr als zwanzig Jahren und seine erste Aufnahme, seit er 2011 Exklusivkünstler von Sony Classical wurde: ein Album mit legendären Songs aus Pop, Chanson und Film.

Die neue CD enthält Plácido Domingos Ersteinspielung zahlreicher Pop-Klassiker sowie viele Songs, für die seine Fans ihn so lieben. Dafür hat er sich weitere große Künstler und neue Talente eingeladen, die ihn bei mehr als der Hälfte der Titel begleiten, unter anderem die Broadway-Entdeckung Megan Hilty (in einer Duett-Version von „My Heart Will Go On“/ „Il Mio Cuore Va“ aus „Titanic“) und die junge französische Sängerin Zaz (im Jacques-Brel-Klassiker „Chanson des vieux amants“). „Wenn ich raste, roste ich”, sagt der 71 Jahre alte Sänger und stellt die Wahrheit dieses Statements ein weiteres Mal unter Beweis.

Das Repertoire in vier Sprachen ist eine Auswahl berühmter Titel aus mehr als 70 Jahren. Es reicht von dem mexikanischen Klassiker aus den 1940er-Jahren „Bésame mucho“ (hier als Duett mit dem Trompeter Chris Botti) bis zu Shania Twains Hit aus den 1990er-Jahren „From This Moment On“, dargeboten mit Susan Boyle. Boyle gelangte zu weltweitem Ruhm, nachdem sie in einer britischen Fernsehshow aufgetreten war und gewonnen hatte.

Plácido Domingo hat einige wenige der Songs schon einmal aufgenommen. Neben „Bésame mucho“ kehrt er zurück zum Tony Bennett-Klassiker „Time After Time“ (hier als Duett mit dem Jazzsänger Harry Connick jr.), zu „Canción para una reina“ und „Un uomo tra la folla“, zwei Titel, die eigens für ihn komponiert wurden.

Das Medium Film spielt bei diesem Album eine wichtige Rolle. Plácido Domingo singt unter anderem „Eternally“ aus dem Charlie-Chaplin-Film „Limelight“, „Parla più piano“ aus „The Godfather“ und den französischen Evergreen „Sous le ciel de Paris“, zusammen mit Josh Groban.

Plácido Domingo, der in Spanien geboren wurde und in Mexiko aufwuchs, bringt in dem berühmten Bossa nova „Girl from Ipanema“ und in dem spanischsprachigen Hit „Celos“ auch seine lateinamerikanischen Wurzeln zur Geltung. Ganz besonders lag ihm das Lied „What a Wonderful World“ am Herzen, das er im Duett mit dem deutschen Soul-Sänger Xavier Naidoo eingesungen hat. „Bei der Zeile ‚I hear babies cry‘ dachte ich an meine eigenen Kinder und Enkel“, sagt Domingo.

Plácido Domingo, dessen Repertoire 136 Opernrollen sowohl als Tenor als auch als Bariton umfasst und der parallel auch eine Karriere als Operndirigent verfolgt, gesteht, dass dieses Album zu seinen größten Herausforderungen zählt. „ Diese Songs sind durch Frank Sinatra, Ella Fitzgerald, Louis Armstrong und viele andere berühmt geworden. Und dabei kann sie jeder zu Hause in der Badewanne singen. Die Leute denken, Popsongs seien einfach zu singen. Aber vor die Öffentlichkeit zu treten und den Songs eine besondere Note zu verleihen – das ist eine unglaublich spannende Aufgabe.“

 

Termine Deutschland / Österreich:

 

13.02.13              Berlin, Philharmonie (Parsifal, 3. Akt, konzertant)

17.02.13              Wien (A) (Simone Boccanegra)

21.02.13              Wien (A) (Simone Boccanegra)

24.02.13              Wien (A) (Simone Boccanegra)

28.02.13              Wien (A) (Simone Boccanegra)

 

 

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