04.01.2013 08:20 zeitlose Jazzmusik

Musik Jazz: Mit Just [b] präsentiert Bettina Pohle ihr zweites Album, diesmal begleitet vom Ralf Ruh Trio

Musik Jazz: Mit Just [b] präsentiert Bettina Pohle ihr zweites Album, diesmal begleitet vom Ralf Ruh Trio

Bettina Pohle Just b (c) Bettina Pohle

Bettina Pohle CD
Von: GFDK - Bettina Pohle

Just [b] 13 Songs: Balladen, up-tempo Swing, Blues bis Latin, Standards und Eigenes, eleganter vocal Jazz, "old-fashioned" im Sinne von old school. Nicht Effekt oder Trend sondern ihre Liebe zur originalen Musik und den originalen lyrics leiten die Interpretationen von Bettina Pohle & Ralf Ruh Trio, oder wie das Schweizer Radio es nannte: "/.../ es zeigt die Hingabe/.../zum Jazz - und zum Erzählen". (SRS Schweizer Radio & Fernsehen/Apéro).

Standards zu singen oder im Stil der Standards Jazz zu schreiben ist in Zeiten, in denen vorallem das "Neueste" und "Nochnichtdagewesene" für Jazzmusiker und Jazzmusik Erfolg zu versprechen scheint, ein bißchen wie mit Gewichten an Armen und Beinen gegen den Strom zu schwimmen und dennoch muss man dem amerikanischen Jazzkenner David Friedlaender zustimmen, der kürzlich schrieb:

Die Schönheit im Singen von Standards besteht darin, dass jeder Song nicht nur von einem selber handelt, sondern gewissermaßen ein kollektives "kulturelles Artefakt" darstellt. Wenn man einen Standard singt, stimmt man mit ein, trägt seinen persönlichen Ausdruck auf eine Weise zu einer Musikkultur bei, die Menschen zusammenbringen kann.

Man sagt 'Ich kenne dieses "Moonlight in Vermont"-Gefühl und so empfinde ich es.' Ich glaube das ist der Grund, aus dem die Leute so gern die vielen verschiedenen Standardversionen von Sängern hören."

Bettina Pohle & Ralf Ruh Trio - ihre Versionen dieser zeitlosen Jazzmusik gehen unter die Haut, bleiben im Ohr, berühren das Herz und machen hungrig auf mehr.

 

Presse- und andere Stimmen:

Bettina Pohle & Ralf Ruh Trio
Just [b]


Sinnlich und technisch brillant

„I sing, therefore I am“ ist auf dem Cover der neuesten CD von Bettina Pohle zu lesen, offenbar als Übersetzungsvorschlag aus einem Wörterbuch für das Englische „to be“. Dies ist offensichtlich das Lebensmotto der vielseitig begabten Berlinerin, die längere Zeit in den USA gelebt hatte. Zunächst in der Klassik unterwegs, wechselte Pohle während ihrer Zeit in den USA zum Jazz; und das ist gut so, um es berlinerisch zu sagen. Denn Pohles ausdrucksstarke und charaktervolle Stimme ist sozusagen für den Jazz prädestiniert.


Mit Just [b] präsentiert Bettina Pohle ihr zweites Album, diesmal begleitet vom Ralf Ruh Trio; mit Ralf Ruh am Klavier, Lars Gühlcke am Bass und Peter Horisberger am Schlagzeug. Nebst Interpretationen von Jazz-Klassikern ist auf der Scheibe auch eine eigene Komposition von Ruh und Pohle zu finden. Leider fehlt ein CD-Bocklet.


Von Beginn weg fällt das außergewöhnlich warme Timbre von Pohles Stimme auf: ausdrucksstark, kräftig und trotzdem transparent. Etwa in „The Man I Love“ von George und Ira Gershwin, in dem ihre stimmliche Klangfarbe vor allem in den tiefen Lagen wunderbar zum Ausdruck kommt. Ähnlich verhält es sich mit Eden Ahbez' „Nature Boy“, das in der vorliegenden Interpretation mit Latino-Klängen durchsetzt ist, die besonders im Klavier sehr gekonnt umgesetzt sind. Auch diese Songinterpretation wird geprägt von Pohles Ausdruckskraft. Sinnlichkeit und warmes Timbre dürfen aber nicht vergessen lassen, dass Pohle auch technisch sehr versiert ist; mit flexibler Agogik in den einzelnen Phrasen steigert sie gezielt den Ausdruck.
In „Angel Eyes“, einem Jazz-Standard aus den 1940er Jahren, geschrieben von Matt Dennis und Earl Brent, zeigt Pohle, dass ihre Stimme auch grooven kann. Dies ist ein Titel, den man nur schlecht ab Blatt singen kann; nicht exaktes Singen, sondern Ausdruck ist hier gefragt. Gekonnt setzt Pohle dies um, indem sie ihre Stimme wendig und spielerisch einsetzt. Das Ralf Ruh Trio begleitet dazu zurückhaltend.
Die eigentliche Überraschung dieser CD bildet „Beneath The Moon“, ein wunderschöner Song, komponiert von Ralf Ruh mit Lyrics von Bettina Pohle. Nicht nur dass Pohles Stimme darin besonders gut zum Tragen kommt; der Song ist sehr gekonnt gemacht und kann es qualitativ mit den internationalen Jazz-Standards mühelos aufnehmen. Das Ralf Ruh Trio begleitet dazu einfühlsam und zurückhaltend. Gutes Timing, rhythmische Sicherheit und gegenseitiges Zuhören prägen überhaupt das Zusammenspiel von Pohle und dem Ralf Ruh Trio auf dieser CD.
Hoffentlich hören wir demnächst noch mehr von Bettina Pohle, am liebsten wieder mit dem Ralf Ruh Trio. Vielleicht entschließt sich dann das Label, ein richtiges CD-Bocklet drucken zu lassen mit allem drum und dran. Diese Musik hat es verdient.
Susanne Westerholt, OMM (Online Musik Magazin)

BETTINA POHLE & RALF RUH TRIO
Just [b]
Octason Records

Eine Vocal Jazz-Scheibe ist immer wieder schön! Die Berliner Sängerin Bettina Pohle ist mir schon auf ihrer ersten Einspielung mit dem Piano-Trio von Ralf Ruh positiv aufgefallen. Nun folgt ihre zweite CD „Just [b]“, deren Eleganz und Charme sich am besten in der blauen Stunde entfaltet. Es macht einfach Spaß, Bettinas leicht dunkler und samtener Stimme zu lauschen, ob in dem schwungvollen Opener „You And The Night And The Music“, dem lasziven „Is You Is Or Is You Ain't (My Baby)?“ oder in dem herrlichen, mit schnalzendem Kontrabass untermalten „Big Spender“ aus dem Musical „Sweet Charity“. Empfehlung!
Rainer Guérich, Chefredakteur inMusic

Bettina Pohle & Ralf Ruh Trio "Just (b)"
Schon mit ihrer vorherigen CD „Time and Again“ hat die Berliner Jazzsängerin Bettina Pohle gezeigt, dass sie zu Recht als einfühlsame und kreative Interpretin von Jazzstandards gilt. Mit dem nun vorliegenden Album bestätigt sie aufs Neue diese Einschätzung und hat abermals mit dem kongenialen Pianisten Ralf Ruh einen verlässlichen Partner an ihrer Seite. Von dem Bassisten Lars Gühlcke und dem Schlagzeuger Peter Horisberg ergänzt, hat Bettina Pohle ein sensibel agierendes Trio engagiert, das die luftig arrangierten Standards wunderbar interpretiert. So erhält der Klassiker „Big Spender“ hier ein ganz neues Gewand abseits von wuchtigen Chords und treibenden Rhythmen – klasse! Aber auch „Come Rain or Come Shine“ oder „Angel Eyes“, beides tausendfach gehörte Standards, erscheinen hier in einem neuen Licht, cool und intim zugleich. Und das ist es wohl, was Bettina Pohle mit ihrer CD beabsichtigt hat, nämlich zu zeigen, welches die eigentliche Essenz dieser Standards ist, wie sie ihrem Grunde nach sind – „just be“ als Programm. Und das ist ihr mit ihrem Trio gut gelungen!
CD, 2012, 13 Tracks, Label: Octason Records
Marion Möhle, Melodiva

Bettina Pohle & Ralf Ruh Trio: Just [b]
Eine für mich bislang unbekannte Sängerin wird von einem klassischen Jazztrio begleitet. Das Programm der CD ist bunt gemischt. Neben Jazzstandards bieten die vier Künstler auch Musical-Nummern, Songs des Rhythm & Blues und Popsongs wie "Nature Boy" und "Bye Bye Blackbird", die aber schon lange zum Jazzrepertoire gehören; und mit "Beneath the Midnight Moon" sogar eine eigene Nummer.
Das Quartett wird allen unterschiedlichen Songs gerecht. Die Sängerin ist ausgezeichnet und das Trio hervorragend. Dabei ist das nicht ganz selbstverständlich. Die Trauben haben Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Nat King Cole, Frank Sinatra und viele andere hoch gehängt. Bettina Pohle holt sie – mit bester instrumentaler Unterstützung – herunter. In den letzten Jahren wurden zahlreiche nordeuropäische und nordamerikanische Sängerinnen hoch gelobt und von den Plattenfirmen entsprechend beworben. Vielfach zu recht. Aber die einheimischen Künstler können mithalten. Diese CD beweist es. Sie eignet sich sowohl zum genauen Hinhören als auch zum nebenher Mitlaufen lassen.
Herbert Huber

Bettina Pohle & Ralf Ruh Trio – Just [b]
„Großes Theater“ denkt man wenn die ersten Klängen des Albums von Bettina Pohle & Ralf Ruh Trio unser Ohr erreicht. Trommelwirbel ohne Ende und ein Klavierspiel was eine flotte Sohle verlangt. Man möchte sie auf der Stelle buchen die vier Musiker, für eine abendliche Gala. Sie liefern jazzige E-Musik, die etwas ernster und gleichzeitig durchaus unterhaltsam ist.
Sie steht gegen einen Baum gelehnt, Bettina Pohle – in einem schicken roten Abendkleid und einer schwarzen Lederjacke darüber. Dieser Gegensatz auf dem Albumcover spiegelt bereits das wider, was uns im Kommenden erwartet: den Gegensatz in der Musik. Heftig und pompös beginnt „Just [b]“ mit „You and the night and the music“. Sogleich folgt mit “Blame it on my Youth” die erste Jazz-Ballade, gefolgt von vielen weiteren. Bettina Pohle singt frech, sicher und erfahren. Und immer wenn man sich entspannt zurück lehnt, beginnt die Musik erneut zu brodeln. Ralf Ruh und seine zwei Bandkollegen untermalen den Gesang der Jazzkünstlerin würdig. Mit Ralf Ruh am Piano, am Bass Lars Gühlcke und an den Drums Peter Horisberger hat sie drei der besten Jazzmusiker Berlins gefunden. Sie sorgen für die Untermalung, die eine gute Stimme auf der Bühne hervorhebt. Und so finden wir auch hier den Gegensatz, der sich durch das Album zieht: Auf der einen Seite Bettinas bodenständiger fester Gesang und auf der anderen Seite die flotte Begleitung der Instrumente, vor allem des Klaviers.


Neu aufgelegt wurde „Big Spender“, ursprünglich von Cy Coleman and Dorothy Fields für das Musical „Sweet Charity“ geschrieben und hier in sehr sanfter Weise dargeboten. Auch „Nature Boy“, anfänglich als Popsong und dann immer wieder als Jazzhymne wiedergegeben, findet auf diesem Album einen passenden Platz und klingt aus dem Mund von Bettina Pohle, als wäre er für sie geschaffen. Die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Jazzpianisten, Schlagzeuger und Komponisten Ralf Ruh ist durchaus gelungen. Man hört, da ergänzen sich Können und Leidenschaft.


Und wenn man sich wundert für was das Hervorgehobene „b“ in den eckigen Klammern steht, oder die grammatische Erklärung des Verbs. Nun, hier sind der Phantasie wohl keine Grenzen gesetzt. Vielleicht wissen wir einfach durch die Musik was dabei herauskommt, wenn man einfach dem nachgeht für das man steht. Und so denken wir, das [b] steht nicht „nur“ für Bettina und ihre musikalischen Kameraden. Es möchte auch ausdrücken, dass man einfach so sein sollte wie man ist, sich keine Gedanken darüber macht und eben einfach nur IST.
Sternebewertung: 8 von 10 Sternen
Sabine Werner

Just [b] – Ein Glücksfall in der deutschen Vokal-Jazz-Szene
Nach zwölfjährigem Aufenthalt in den USA hat Berlin mit Bettina Pohle eine wirkliche „Sophisticated Lady“ zurückerhalten. Nein, diese weltberühmte Duke-Ellington-Komposition ist auf ihrer jüngsten CD nicht enthalten, aber alles, was für „sophisticated“ steht – kultiviert, fortgeschritten, feinsinnig, anspruchsvoll, differenziert, elegant - findet sich in Bettina Pohles Gesang wieder, sowohl in den Balladen als auch in Up-Tempo-Songs.


Es scheint, als fließe Erlebtes, Erlerntes, Erfahrungen, Freudvolles und auch Schmerzvolles aus ihrer beeindruckenden Künstlerbiografie auf subtilste Weise in ihre Interpreationen von Jazzklassikern. /.../ Einen vokalistischen Höhepunkt hat Bettina Pohle neben „Blame it on my youth“ auch mit „Angel Eyes“. Die ersten eineinhalb Minuten wird die Sängerin sehr wirkungsvoll nur von einem Bass begleitet und durch den minimalistischen Sound wird hier die aparte Klangfarbe und Sensibilität ihrer Stimme besonders hervorgehoben. Man ist gefesselt von der großen Intensität ihres Vortrages, der aber immer ein wohltuendes Gleichgewicht von Emotionalität und Distanziertheit aufweist. /.../ Durchgehend „fingerschnippenden Swing“ zeichnet auch „Bye, bye blackbird“ aus. Mit lässig-unterkühltem Drive und bestem Timing swingt die Sängerin wunderbar im Einklang mit ihrem versiertem Trio.
Ein wahres Fest für die Ohren besorgt neben dem brillanten Klang der gesamten CD nicht zuletzt auch das fantastische Trio (piano: Ralf Ruh, Lars Gühlcke, bass, Peter Horisberger, drums). Die Musiker glänzen häufig mit Soli und begleiten Bettina Pohle sowohl gefühlvoll, wie auch mit dynamischer Kraft. Das Ralf Ruh Trio setzt zur intimen und authentischen Qualität der Sängerin die jazzigen Akzente und bildet so die perfekte musikalische Liason. Bettina Pohles Jazzgesang überzeugt weniger mit reiner Dynamik als mit fein abgestufter Phrasierungskunst, intelligentem Understatement, dem Verstehen der Lyriks und deren direkten Vermittlung und einer emotionalen Ausdruckstiefe, die sie einzigartig mit ihrer warmen Altstimme transportiert.
Werner Matrisch, Köln

BETTINA POHLE & RALF RUH TRIO “JUST [b]” VOCAL JAZZ Für Fans von: Caecilie Norby - Nikki Yanofsky - Hilary Cole DEUTSCHLAND
Auf dem Cover der CD lehnt eine attraktive Blondine an einem Baum, in den der Grafiker des Artworks ein paar Erklärungen zum englischen Verb „To B“ „geritzt“ hat. „I Sing, Therefore I Am“ und „Home Is Where My Heart Is“ sind zwei der Anmerkungen, die in der Auflistung zu lesen ist. Gefühlsmäßig versuche ich die Musik schon mal einzuordnen – ich tendiere zu den Musikrichtungen „Klassik“ oder „Jazz“. Na gut, dann mal rein in den Player mit der CD – mal sehen, ob ich recht behalte! Gleich bei den ersten Takten des vorliegenden Albums fällt der erstklassige Sound auf. Schlagzeug und Piano steigen ein – ein kurzer Break - dann kommt die Stimme der Sängerin & die haut mich gleich einmal um. Warm & sonor schwebt die Sängerin durch den ersten tollen Swinger „You And The Night And The Music“. Das vorliegende Album „Just [b]“ wurde von der Berliner Jazz Vokalistin BETTINA POHLE und dem RALF RUH TRIO eingespielt. Zärtlich wird die Seele des Zuhörers in „Blame It On My Youth“ gestreichelt - wenn Bassist Lars Gühlke und Schlagzeuger Peter Horisberger in Minute 01:27 in den Song hinein gleiten, ist Gänsehaut Feeling angesagt – eine wundervolle „Cocktail Jazz“ Ballade! „Is You Is Or Is You Ain't (My Baby)“ ist fingerschnippender Cool Jazz – geht ein bisschen in Richtung „Nina Simone“ - die Sängerin lässt sich relaxt in den Groove hinein fallen, Ralf Ruh glänzt mit wunderbaren Akkord „Voicings“. Das Täuschungsmanöver des Albums gelingt dem Quartett mit „The Man I Love“ – die Komposition beginnt ruhig & balladesk - nimmt plötzlich ab Minute 02:19 rasante latinjazzige Fahrt auf, um sich ab Minute 04:07 fast unmerklich & kurzzeitig als swingender Walking Blues zu präsentieren. Mit „Big Spender“ gibt es einen Song aus dem 1966er Musical „Sweet Charity“ (eine der bekanntesten Versionen des Stücks ist die von Shirley Bassey) und eines der Album Highlights ist der „Nature Boy“, in dem Drummer Horisberger dezent & gefühlvoll auf dem Rahmen seines Schlagzeugs voran galoppiert. Musik zum Träumen gibt es im wundervoll melancholischen „Beneath The Midnight Moon“ (mit romantischem Vocal Phrasing und dem zauberhaftem Piano Spiel von Ralf Ruh) und mit einem humvorvollen „Bye Bye“ verabschieden sich die 4 gutgelaunten Hauptpersonen - zuvor gibt es im groovenden „Bye Bye Blackbird“ 4 Minuten lang eine der schönsten Performances der exzellenten Sängerin.


FAZIT: Traditioneller & doch moderner Vocal Jazz ohne sich an gängigen verkaufspolitischen Vorgaben zu orientieren. Toller Stoff für Puristen, aber auch für Neuankömmlinge im Genre. BETTINA POHLE aus Berlin singt & flüstert mit weicher, dunkler & verführerischer Stimme, wie ich sie lange nicht mehr diesem Genre gehört habe. Einfach lecker! Die Empfehlung zum Anhören: Ein feingliedriger, trockener & gleichzeitig spritziger Weissburgunder Kabinettwein aus dem Frankenlande.


Die Berliner Jazzsängerin Bettina Pohle hat ein recht beeindruckendes neues Album bei Octason Records herausgebracht. Ihre Songauswahl auf dem Album ist exzellent. Das Highlight des Albums ist für mich ihre Interpretation des Songes „Nature Boy“, in dem sie mit ihrer talentierten Rhythmusgruppe sehr gut harmonisiert. Ein weiterer bemerkenswerter Track ist „Is You Is or Is You Ain't My Baby“, vorgetragen im Stil von Diana Krall. Dasselbe gilt auch für den Standard „The Man I Love“. Ein weiterer ausgezeichneter Track der CD, der ebenfalls reich an Jazzgeschichte ist, ist „Come Rain or Cone Shine“, den Pohle mit Anmut und Eleganz handhabt. Einen letzten Standard, den jeder Jazzliebhaber sich anhören sollte, ist „Angel Eyes“, ein Song, der sowohl die herausragenden Eigenschaften der gefeatureten Sängerin, als auch die ihrer begleitenden Rhythmusgruppe besonders herausbringt.
Dustin Garlitz

"Just [b]"
Ein gutes Album! Gut gemacht - musikalisch und vom Gesang her. Wulf Müller, All in Music Service, Spain

Günstig, gut und hörenswert
Bettina Pohle (voc) und Ralf Ruh (p) legen mit Time And Again eine wunderbar eindringliche CD vor. Mit scheinbar leichter Hand interpretiert das Duo große Songs, (u.a. von Michel Legrand, Cole Porter), wir hören eine spannende Version des Ike&Tina Turner Songs "Black Coffee". Und der letzte Titel, "Cry me a River" von Arthur Hamilton, lässt einem eine kleine Gänsehaut über den Rücken laufen - Bettina Pohle kann singen! Und wer meint, es braucht mehr als nur Piano und Gesang, um ein ganzes Album interessant zu machen - der wird hier eindrucksvoll eines Besseren belehrt! Erschienen 2011 bei 7us Mediagroup 7jazz /NMD.
JazzScene Hannover

JAZZ: DIE BESONDEREN „ENTDECKER“-CDs
Nicht nur für Jazz-Fans: Bettina Pohle und Ralf Ruh – Gesang und Piano, mehr braucht es nicht, um eine intensive Scheibe zu produzieren. Die beiden haben sich „großer“ Songs angenommen, ob es ein Cole Porter Titel ist oder ein Song von Ike & Tina Turner: Die Songs sind souverän neuinterpretiert, alles klingt so einfach, so leicht. Tolles Album:Time And Again (7Up-jazz/ NMD Vertrieb).
magaScene

Bettina Pohle & Ralf Ruh
"Time And Again"
Die Berliner Jazzsängerin Bettina Pohle erweist sich auf dieser CD als wandlungsfähige und facettenreiche Interpretin großer Standards wie “Lover Man”, “Black Coffee” oder “Love For Sale”. Dabei vermag sie es, mit ihrem dunklen Timbre und ihrer unverwechselbaren Stimme den oft gehörten Klassikern neue Nuancen abzugewinnen, was nicht zuletzt auch dank ihres kongenialen Partners am Klavier gelingt. Mit Ralf Ruh hat sie einen erfahrenen und mit vielen Preisen ausgezeichneten Pianisten gefunden, der längst über seine Schweizer Heimat hinaus bekannt ist. Diese CD kommt von ihrer Aufmachung in Grautönen daher, wirkt zunächst ein wenig brav, was vielleicht auch noch bei den ersten Klängen bestätigt sein mag – aber beim genauen Hinhören, was diese Scheibe mehr als verdient hat, erweist sich die herausragende Qualität dieses Duos. Ein Geheimtipp – noch, aber hoffentlich nicht mehr lange! CD, 2011, 9 Tracks, Label: 7jazz
Marion Möhle, Melodiva

CD-Tipp: Bettina Pohle & Ralf Ruh «Time And Again»
Bettina Pohle hat in den USA Literatur studiert und dort als klassische Sopranistin gearbeitet, bis sie den Jazz entdeckt hat - und damit wohl auch, dass ihre Stimme eine schön warme Qualität erhält, wenn sie sich in die tiefen Lagen vorwagt. Vor einigen Jahren ist die gebürtige Deutsche nach Berlin zurückgekehrt und hat da gemeinsam mit dem Exil-Schweizer Ralf Ruh das Duo-Spiel entdeckt: Time And Again zeigt die Hingabe der beiden zum Jazz - und zum Erzählen.
SRS Schweizer Radio und Fernsehen/Apéro

BETTINA POHLE & RALF RUH
Time and Again
7Jazz/NMD
* * * * *
Vocal-Jazz Freunde können sich über diese Einspielung der Berliner Sängerin Bettina Pohle und dem Schweizer Pianisten Ralf Ruh freuen. Beide arbeiten seit 2008 zusammen und legen mit "Time and Again" ihre erste gemeinsame CD vor, die sie in intimer Duo-Konstellation eingespielt haben. Bettina Pohle läuft am Mikro mit ihrer dunkel samtenen Stimme zu großer Form auf und wird auf den schwarz-weißen Tasten kongenial von Ralf Ruh begleitet. Auf dem Spielplan der CD steht nicht nur die Cole Porter Nummer "Love for Sale", sondern auch der Ike & Tina Turner Klassiker "Black Coffee" und das zeitlose "Cry me a River", das in dem spartanischen Klangewand besonders prickelnd aus dem Lautsprecher kommt. Gelungen!
Rainer Guérich, Chefredakteur inMusic

Her sound is so very mature and confident that the jazz listener feels that her CD belongs in one's internal catalogue of music that gets listened to over and over again.
John Juliano

Ich bin TOTAL begeistert von Deiner CD!! So wunderschön! Du hast so viele warme Farben in Deiner Stimme, dass es eine Freude ist, Dir beim Gestalten zuzuhören.
Nina Omilian, Sängerin

Ich habe eine Deiner CDs meiner liebsten Kollegin zum Geburtstag geschenkt. Heute meinte sie, sie hätte mit ihrem Mann einen wunderschönen, romantischen Abend gehabt - Kaminfeuer, Deine CD..... Sie fände Deine Stimme und die Lieder total schön......
Anke Stahl

Great songs and gorgeous singing.
David Friedlaender

Klasse, absolute Klasse!
Bin begeistert wie Du singst. Deine Stimmführung und damit Spannung und Entspannung, alles geschieht auf höchstem Niveau. Dafür braucht es einen sehr guten Atem! Diese Voraussetzung geben Dir die Möglichkeit melodische Strömungen so vollkommen zur Wirkung zu bringen, alles fließen zu lassen.
Fritz Weisse, Dirigent

There's this way she 'throws' her voice, very sexy, like a tease, somehow, like a boomerang or a yo-yo, she tosses it out and it comes back to her. I love it!
Jennifer Severin

Ich gratuliere zu diesem Werk und diese Gratulation gilt auch dem wunderbaren Pianisten. Ich fühlte mich doch irgendwie in die Südstaaten versetzt...
Prof. Dr. H.D. Pohle

I always suspected you would be great at jazz. You were already a great classical singer but I had a hunch that jazz was the vehicle that would really bring out the soulful qualities of your voice, and how right I was! You really are a fantastic singer!
Kevin Kaiser, Musiker

Insgesamt ist das Material und wie es gesungen/gespielt wird, absolut authentisch. Man nimmt Dir jeden Satz ab und glaubt jedes Wort. Du hast es wirklich geschafft, die Musik als Transportmittel einzusetzen für das, was Du zu sagen hast - und das ist im Grunde genau das, was man erreichen will. Besser geht dann kaum noch....
Jörg Seidel, Jazz-Gitarrist/Sänger

I'm so impressed with the CD!!! You sound fantastic!!! The depth of your voice matches perfectly with this style! I really enjoy your extended tones at the final cadences. A pure and clear sound.
Briach Ciach, Komponist

Ich möchte Ihnen und Ihrem Begleiter mein Kompliment für diese ansprechende Aufnahme aussprechen.
Gerd Kratzat, Acoustic Music Books/Ears Love Music

Ist ja grandios! A Star is born!
Marion Angulanza, Malerin

Die CD (und v.a. auch Ihre Stimme) klingt sehr gut, sie ist entspannt und geschmackvoll gespielt - auch von Ihrem Begleiter am Piano.
Olaf Schönborn , RODENSTEIN RECORDS

 

Kontakt: Bettina Pohle bettina.pohle@t-online.de

Weiterführende Links:
http://www.bettinapohle.com