04.12.2012 08:30 Jazz, Kammermusik & Songwriting

Musik Jazz: FOLK TASSIGNON – "dancing on the rim" - Eine CD mit fein arrangierten Songs und kreativem Spiel mit wandelnden Rollen

Musik Jazz: FOLK TASSIGNON – "dancing on the rim" - Eine CD mit fein arrangierten Songs und kreativem Spiel mit wandelnden Rollen

Bild 1-7: Folk Tassignon © David Beecroft

Bild 8: Album "dancing on the rim" Quelle: Nrw Records

Von: GFDK - Uwe Kerkau Promotion - 8 Bilder

„Unseren Stil bezeichne ich als FOLK TASSIGNON - ganz einfach! Crème brûlée muss man auch erstmals probieren, um zu wissen, wie es schmeckt!“ schmunzelt Susanne Folk. Und sagt zu Recht selbstbewusst: „Wir stellen Songs in den Mittelpunkt, die Geschichten erzählen, bei denen ganz im Moment zu sein, jedoch stets im Vordergrund steht. 

Auf  „Dancing on the Rim“ (NRW-Records) gelingt dem  Quartett um die heute in Berlin lebende belgische Sängerin Sophie Tassignon und die deutsch-amerikanische Saxophonistin Susanne Folk eine ebenso facettenreiche wie elegante Mischung aus Jazz, Kammermusik und  Songwriting. Seit 2006 arbeitet man gemeinsam an den Stücken, die nun endlich formvollendet auf CD sind.

Fein arrangierte Songs und kreatives Spiel mit wandelnden Rollen
 
Mit den kunstvoll arrangierten Songs für Stimme, 2 Holzblasinstrumente und Kontrabass erzeugen sie ein enormes musikalisches Spektrum: hier hell, da dunkel, mal sanft, mal kraftvoll, dann getragen, wieder rhythmisch, sowie melodisch und schrill – aber immer voller Feingefühl und Intensität, allerdings ohne dabei je die Balance zu verlieren. 
„Die wandelnde Rollenverteilung finde ich bei unserer Besetzung eigentlich besonders spannend!“ beschreibt Susanne Folk die sehr egalitäre zum Rollentausch einladende Hierarchie in der Band. Und fügt hinzu: „Es ist auf eine Art wie im heutigen Leben, wo man nach neuen Rollenverteilungen sucht, anstatt sich den vorgegebenen einfach nur hinzugeben.“

Initialzündung hoch in den Rocky Mountains

Kennen- und schätzen gelernt haben sich Susanne Folk und Sophie Tassignon vor sechs Jahren bei einem Workshop in Banff, Kanada. „Ich erinnere mich noch, als wir in unserer Hütte waren, in einem „Art's Center" hoch in den Bergen“, erzählt Sophie Tassignon. Und fährt fort: „Während dieses Workshops zeigte mir Susanne Ihre Stücke, sodass ich sie beim nächsten Konzert singen konnte. In diesem Moment sah ich in den Liedern etwas so Sanftes, Schönes und Lebendiges, ja sogar Traumhaftes. Und  plötzlich, als wollte die Natur mit uns diesen magischen Moment unserer Begegnung auf ihre Art feiern, sahen wir vor dem Fenster einen riesigen Elch spazieren, während Susanne am Flügel saß und  mir die verschiedenen Arrangements skizzierte.“

Berlin als Lebens- und Arbeitsschwerpunkt

Die kreative Zusammenarbeit der beiden Musikerinnen intensivierte sich seitdem hörbar, mehrere Bandkonstellationen wurden durchlaufen, die Distanz Berlin-Brüssel über Jahre gemeistert. Sophie Tassignon erinnert sich gerne an diese Forming-Phase: „Während unserer Touren in Belgien entstand immer wieder diese kreative Stimmung, die uns in Banff beflügelt hatte, sodass Susanne und ich oft die freie Zeit nutzten, um am Klavier zu komponieren.“ So entstand zum Beispiel das Stück „The Man with the Grin", das in gewisser Weise an den Kultfilm „Grüne Tomaten“ erinnert.

Als wäre das 21. Jahrhundert auch eine Welt, in der Wünsche in Erfüllung gehen können, wenn man selbst ein wenig nachhilft, zog Sophie Tassignon schließlich nach Berlin. Die neue nun dauerhafte künstlerische Nahbeziehung mit Susanne Folk hob die Band auf ein neues Level und erlaubte ihr, sich perfekt aufeinander einzuspielen. „Inzwischen vertrauen wir vier uns auf der Bühne blind! Ich finde es wahnsinnig, welches Feingefühl man mit der Zeit füreinander entwickeln kann“, beschreibt Susanne Folk die in Berlin gewonnene tiefe Vertrautheit. Und ergänzt: „Man merkt, genau was der andere gerade fühlt, ob man Halt geben muss oder sich auf jemanden stützen kann.“ Und weil tiefe Vertrautheit ohne hohes Risiko nicht entstehen kann und andererseits echtes Risiko ohne wirkliches Vertrauen eine Illusion bleiben muss, eben deshalb heißt ihre erste CD „Dancing on a Rim“.  -  Klangwelten zum Verlieben!

“„...Die Band ist nicht nur ungewöhnlich, sondern hat auch einen ausdrucksstarken Charakter... eine schöne Reise voller Sensibilität, Raffinesse und Feingefühl...“”
—  Jacques Prouvost, Jazzques

 

SOPHIE TASSIGNON – Stimme, Komposition
SUSANNE FOLK - Saxophon, Klarinette, Stimme, Komposition
LOTHAR OHLMEIER - Bassklarinette

ANDREAS WAELTI – Kontrabass

VÖ: 25.01.2013


LIVE: 2013

17. Januar, Berlin WABE CD Release Konzert)
24. Februar, Nürnberg DB Museum
23. April, Berlin B-Fla



Uwe Kerkau Promotion
info@remove-this.uk-promotion.de
http://www.uwe-kerkau-promotion.de/