30.06.2013 08:25 klangliche und formale Vielfalt

Musik Jazz: Das AUGUR ENSEMBLE gibt sein Debüt mit "The Daily Unknown"

Das Augur Ensemble gibt sein Debuet mit the Daily Unknown

Die klangliche und formale Vielfalt des Debüts des Augur Ensembles öffnet ein weites Feld. Bild 1+2: Augur Ensemble © Felix Groteloh

Augur Ensemble spielt Kammermusik zwischen Instrumentalsong und Klangexperiment

Deuetalbum The Daily Unknown

Bild 3: Album "The Daily Unknown" © bottomrecords

Von: GFDK - Uwe Kerkau - 3 Bilder

Das schweizerisch-norwegisch-schwedische Sextett präsentiert auf seinem Debut-Album THE DAILY UNKNOWN Kammermusik zwischen Instrumentalsong und Klangexperiment.


Die Auguren schauten in grauer Vorzeit zum Himmel, um am Flug der Vögel die Zukunft vorauszusagen - um der herrschenden Ungewissheit des Ausgangs von Wetter, Ernteertägen und Feldzügen zu entgehen. Das AUGUR ENSEMBLE wählt genau die umgekehrte Richtung : Von den komponierten Vorlagen her nähert sich das Sextett furchtlos dem improvisatorischen Ungewissen und verzichtet bewusst auf verbindliche Positionierungen innerhalb eines Stils.

Kammermusik auf CD

Die klangliche und formale Vielfalt öffnet ein weites Feld: Hört man Vorahnungen zum Jazz, Scheinantworten zum Pop oder handfeste Ratschläge zur zeitgenössischen Musik? Das Wort "Kammermusik" beschreibt neben der Grösse des Ensembles v.a. auch das akustische Konzept: Das Ziel ist ein organischer Gesamtklang, der in allen möglichen Räumen funktioniert und durch 12 aufmerksame Ohren austariert wird, um die vielschichtige und fein abgestufte Dynamik zu transportieren.


„Das AUGUR ENSEMBLE ist für mich aus dreierlei Gründen ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt: Erstens wollte ich mit Fabian, einem langjährigen Freund und musikalischen Weggefährten, noch eine weitere Dimension der musikalischen Kreation ausloten - das gemeinsame Komponieren. Wir arbeiten seit bald 7 Jahren im FM TRIO zusammen und haben unzählige Stunden mit Interpretation, Arrangieren und improvisatorischen Ausflügen verbracht - dies immer im Rahmen unserer eigenen Originalkompositionen.


Nun wollten wir nochmal ganz vorne beginnen und uns schon bei der Ideenfindung für die Stücke austauschen - das war der Startpunkt des AUGUR ENSEMBLES“, sagt Kaspar von Grünigen. „Ich habe eine Schwäche für Streichinstrumente - und eine Vorliebe für Jazzformationen mittlerer Grösse. Dieses Sextett bietet mir als Komponist, Interpret und Improvisator sehr viel: Eine breite Palette an Klangfarben; die Möglichkeit, orchestral zu denken und zu spielen; ein grosses dynamisches Spektrum,“ fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.


„Als Ich mit Kaspar zusammen das Augur Ensemble gegründet habe, setzte ich mir verschiedene Ziele: Mir war es ein Anliegen, das erste Programm zu zweit zu schreiben,“ ergänzt der Mitgründer Fabjan M. Mueller. „Dafür haben wir uns 10 Tage in ein kleines Dorf im Kanton Graubünden zurückgezogen und begannen dort zusammen an der Musik zu arbeiten. Davor hatten wir natürlich unsere ersten Vorstellungen schon definiert - indem wir uns gegenseitig Aufnahmen zukommen liessen, die uns vom Klang und von der Struktur her spezifisch für dieses Projekt inspirierten.“


Das Augur Ensemble wurde 2010 von Fabian M. Mueller und Kaspar von Grünigen gegründet und erhielt im selben Jahr den Werkbeitrag der Stadt St. Gallen. Mehrere Tourneen führten das AUGUR ENSEMBLE bisher quer durch die Schweiz, sowie nach Deutschland, Finnland und Norwegen.


Pressestimmen:


„Ein interessantes neues Third-Stream-Projekt“ Jodok Hess, DRS 2


„Ein personell und kompositorisch spannend angelegtes Sextett“ St. Galler Tagblatt


„Eine Inspirationsquelle ist für das Augur Ensemble die Musik des Norwegers Jon Balke, der mit seinem Magnetic North Orchestra eine eigene, überaus faszinierende Form von mysteriöser Klangmalerei praktiziert“ Tom Gsteiger, Schweizer Jazzkritiker

 

 

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