10.08.2014 08:00 Herausragende Liedinterpretationen

Musik: "Heimkehr" - Bariton Roman Trekel und Pianist Oliver Pohl widmen sich Lieder von Wagner und Strauss

Roman Trekel und Oliver Pohl veroeffentlichen Album Heimkehr Lieder von Wagner und Strauss

"Heimkehr – Lieder von Wagner und Strauss" © OehmsClassics

Von: GFDK - OPHELIAS Culture PR

Auf der vorliegenden Neuerscheinung von OehmsClassics widmet sich der Bariton Roman Trekel, begleitet von Pianist Oliver Pohl, zum Strauss-Jahr 2014 einer Reihe von ausgewählten Liedern sowie den Vier letzten Liedern des Jubilars Richard Strauss. Ergänzt wird diese Auswahl mit Richard Wagners berühmten Wesendonck-Liedern.

Richard Strauss hinterließ insgesamt 179 Klavier- und 27 Orchesterlieder. Allein dreißig schrieb er zwischen 1883 und 1888. Aus seinen Notizen geht hervor, dass er nicht gezielt nach Texten suchte, sondern dass die Texte ihn, den unermüdlichen Leser, fanden, sofern sie seinen musikalischen Vorstellungen entsprachen. Auf der Aufnahme zu hören sind Stücke wie Zueignung, ein formal einfaches Strophenlied in C-Dur. Die Nacht, ein Stimmungsbild in weich- pastellenen Farben oder Geduld nehmen Topoi der romantischen Literatur auf: den Schmerz der Liebe oder die Klage um die vergebliche Liebe.

Bei den Vier letzten Liedern handelt es sich um eine in einem längeren Zeitraum entstandene Sammlung mit einer Eichendorff-Vertonung und drei Gesängen auf Texte von Hermann Hesse, die die Auseinandersetzung mit dem Tod und Abschied thematisieren. Zu einem Zyklus – und zum Vermächtnis – sind die Lieder erst im Verlauf der Aufführungsgeschichte geworden, die nach dem Tod des Komponisten mit der Londoner Uraufführung mit Kirsten Flagstad und Wilhelm Furtwängler begann. Richard Wagners Wesendonck-Lieder basieren auf Gedichten von Mathilde Wesendonck. Ihr war der Komponist durch eine gegenseitige unerfüllte Liebe verbunden. Die Lieder entstanden in den Monaten zwischen November 1857 und Mai 1858 in seinem Zürcher Asyl. Träume und Im Treibhaus bilden nach eigener Aussage Wagners musikalische Vorstudien zu „Tristan und Isolde“.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Der Bariton Roman Trekel gilt seit vielen Jahren als einer der herausragenden Liedinterpreten seiner Generation. Seine Karriere, die an der Staatsoper Berlin begann, führte ihn an die großen Opernbühnen der Welt. Bei den Bayreuther Festspielen, vor allem in seiner Paraderolle als Wolfram von Eschenbach/Tannhäuser, konnte Trekel über elf Jahre in Folge Triumphe feiern. Mit seinem festen Liedpianisten Oliver Pohl verbindet ihn eine über zwanzigjährige Partnerschaft. Pohl studierte an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“ Dirigieren und Klavier-Kammermusik. Er widmet sich gleichermaßen den Aufführungen von Opern, Konzerten, Kammermusiken und Liedern.

Heimkehr

Richard Strauss (1864–1949)
Ausgewählte Lieder Vier letzte Lieder (1948)
Richard Wagner (1813–1883)
Wesendonck-Lieder (1857/58) Roman Trekel Bariton
Oliver Pohl Klavier OC 1811

Album-Veröffentlichung: 25.08.2014

 

 

Ulrike Wilckens
OPHELIAS Culture PR
Johannisplatz 3a
D - 81667 München

Weiterführende Links:
www.oehmsclassics.de