08.01.2015 08:30 Begnadeter Pianist

CD-Neuveröffentlichung am 19.01.2015 bei OehmsClassics: Alexander Schimpf mit Brahms, Debussy, Beethoven

Neues Album von Alexander Schimpf bei OhemsClassic

Auf seiner neuen CD beim Label OehmsClassics widmet sich der Künstler ausgewählten Werken von Brahms, Debussy und Beethoven. Album "Alexander Schimpf" © OhemsClassics

Von: GFDK - Ulrike Wilckens

Als erster Deutscher gewann Alexander Schimpf die zweijährlich stattfindende Cleveland International Piano Competition 2011 und erhielt darüber hinaus den Publikumspreis. Bereits zwei Jahre zuvor war er erster Preisträger des Internationalen Beethoven-Wettbewerbs Wien. Auf seiner neuen CD beim Label OehmsClassics widmet sich der Künstler ausgewählten Werken von Brahms, Debussy und Beethoven, die überwiegend deren später Schaffenszeit entstammen.

Diese Werke zeichnen sich allesamt durch besondere musikalische Tiefe und kompositorische Meisterschaft aus. Johannes Brahms (1833-1897) wollte seine Laufbahn bereits 1890 beenden – doch in den ‚Vier Klavierstücken‘ von 1892 scheint er sein gesamtes emotionales Spektrum ein letztes Mal musikalisch ausbreiten zu wollen. So stehen etwa tiefe Traurigkeit neben ängstlicher Rastlosigkeit oder plötzlich überraschend verspieltem Humor. Der Franzose Claude Debussy (1862-1918) verwandelt in seinen ‚Images II‘ das Klavier in ein akustisches Farbspektrum und entwickelt höchst poetische Klangideen: bewegtes Wasser, die Atmosphäre nächtlichen Mondlichts oder den Klang von imaginären Glocken.

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L’isle joyeuse‘ gilt zudem als eines seiner virtuosesten Klavierwerke und endet nach pausenloser Bewegung in fast orchestral gesetztem Freudentaumel. Op. 111 ist die letzte Klaviersonate von Ludwig van Beethoven (1770-1827). Sie ist eines der musikalischen Testamente des großen Wiener Komponisten und zugleich eines der herausforderndsten Werke der Klavierliteratur. Alexander Schimpf interpretiert sie als Werk des Abschieds, das Existenzielles und Spirituelles thematisiert. Improvisatorisch wirkende Elemente und polyphone Strukturen sowie komplexe Harmonien und Rhythmen schaffen eine Hörerfahrung, die mit der einer wiener-klassischen Klaviersonate nur wenig gemein hat.

Alexander Schimpf wurde in Göttingen geboren und studierte bei Wolfgang Manz, Winfried Apel und Bernd Glemser. Er konzertiert beiderseits des Atlantiks und setzt sich sowohl mit klassischem Repertoire als auch häufig mit zeitgenössischer Musik auseinander; so spielte er zahlreiche Uraufführungen ihm gewidmeter Solo- und Kammermusikwerke.

 

Ulrike Wilckens   
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