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Philharmonische Nachtmusik - Simone Young dirigiert Mozart, Schönberg, Debussy und Szymanowski
Im 7. Philharmonischen Konzert der Saison dreht sich alles um die Nacht und ihre Geheimnisse, die nicht nur die Komponisten des Fin de Siècle immer wieder inspirierten. Simone Young widmet ihnen nun ein Konzertprogramm.
Im Zentrum steht Karol Szymanowskis »Das Lied der Nacht«. Der polnische Spätromantiker vollendete sein Werk 1916 und schuf damit eine groß besetzte Vokalsinfonie auf die erotisch-mystischen Verse des persischen Dichters Dschalal-ad-din Rumi aus dem 13. Jahrhundert.
Den Tenorpart übernimmt Stig Andersen. Der dänische Heldentenor ist Ensemblemitglied des Königlichen Opernhauses Kopenhagen und war an der Staatsoper 2009 als Siegmund in »Die Walküre« zu erleben. Außerdem zu Gast: der Tschechische Philharmonische Chor Brno, der zu den besten Ensembles Europas gehört.
Eine wichtige Rolle spielt die Stimme auch in Debussys »Nocturnes«, in dem der französische Impressionist einen Frauenchor einsetzte und das instrumentale mit dem vokalen Element verschmelzen lässt. Außerdem steht Schönbergs Frühwerk »Verklärte Nacht« auf dem Programm.
Das spätromantische Nachtstück geht auf Richard Dehmels gleichnamiges Gedicht zurück und ist stark von Richard Wagners »Tristan« beeinflusst. Mozarts »Eine kleine Nachtmusik« komplettiert das Programm – ein Werk, das trotz seiner Bekanntheit fast aus den Konzertsälen verschwunden ist.
7. Philharmonisches Konzert in der Laeiszhalle (Großer Saal)
Sonntag, 14. März 2010, 11.00 Uhr
Montag, 15. März 2010, 20.00 Uhr
im Anschluss: SZENE Lounge im Brahmsfoyer mit DJ Raphaël Marionneau
Einführung mit Raliza Nikolov jeweils 45 Minuten vor dem Konzert im Kleinen Saal der Laeiszhalle
Musikalische Leitung: Simone Young
Tenor: Stig Andersen
Tschechischer Philharmonischer Chor Brno
Wolfgang Amadeus Mozart: Eine kleine Nachtmusik KV 525
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4
Claude Debussy: Nocturnes
Karol Szymanowski: Sinfonie Nr. 3 »Das Lied der Nacht«
Karten von 8 bis 38 Euro sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.philharmoniker-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Anja Bornhöft
- Pressestelle -
Hamburgische Staatsoper GmbH
Große Theaterstraße 25
20354 Hamburg
Tel.: 040 - 35 68 446
Fax: 040 - 35 68 308
e-mail: anja.bornhoeft@staatsoper-hamburg.de
Internet: www.staatsoper-hamburg.de


































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