17.04.2012 07:40 Neuer US-LoFi-Künstler mit aufregendem Debütalbum

Willis Earl Beal: Tom Waits der Soulmusik - Exklusive Deutschland-Show am 25. Mai in Berlin

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Von: GFDK - MLK

Willis Earl Beal bezeichnet sich selbst als „farbigen Tom Waits – ich möchte niemals nur einen Sound machen“. Damit beschreibt der 27-jährige Poet, Maler, Zeichner und Musiker treffend, was seinen außergewöhnlichen Stil auszeichnet: Jeder Song ist ein Einzelstück mit eigener Atmosphäre.

Seine künstlerische Arbeit wird vor allem zusammengehalten von seiner einnehmenden Soul-Stimme und einem unkonventionellen LoFi-Appeal, der zwischen R’n’B und Rap, Noise und Indie, Folk und Punk keine Grenzen zieht.

Am 3. April erscheint sein Debütalbum „Acousmatic Sorcery“ auf dem für feines Trend-Gespür gerühmten Label XL Recordings (Adele, Sigur Rós, M.I.A., Radiohead). Im Anschluss geht Willis Earl Beal erstmals auf Europa-Tournee, die ihn für ein exklusives Clubkonzert am 25. Mai nach Berlin führt.

Seit Kindesbeinen beschäftigt sich der in Chicago geborene und bei seiner Großmutter aufgewachsene Willis Earl Beal mit den verschiedensten Kunstformen. Er malt und zeichnet, schreibt Gedichte und Kurzgeschichten, spielte jahrelang als Straßenmusiker in den U-Bahn-Schächten Chicagos und stand bis vor kurzem der Bluesband The Ghostones als Sänger vor.

Der junge Mann, der bis heute keinen Computer besitzt und seine Musik nicht online anbietet, möchte seine Kunst für Menschen machen, die ihm nahe sind. Auf seiner Internet-Präsenz finden sich lediglich ein Link zu den Tourdaten sowie die Nachricht:

„Schreibe mir, und ich zeichne dir ein Bild. Ruf mich unter der angegebenen Nummer an, und ich singe dir ein Lied.“ Mittlerweile erhält er rund 100 Anrufe pro Monat, und auch mit dem Zeichnen der Bilder kommt er kaum hinterher.

Einen ähnlich unkonventionellen Ansatz verfolgt Beal bei seinen Kompositionen. Seine Einflüsse könnten eklektischer nicht sein. Es scheint kaum ein Genre zu geben, für das er keine Verwendung findet. Viele seiner Songs entstünden nach eigener Aussage innerhalb weniger Minuten und würden häufig auch in dieser rohen Skizzenhaftigkeit belassen.

Dies brachte ihm den Ruf eines „LoFi-Outsiders“ ein, der sich konsequent den heute üblichen Sound-Vorgaben und typischen Mechanismen des Musikmarktes verweigert.

Gerade diese Unabhängigkeit von macht ihn jedoch so interessant. In Willis Earl Beal findet man einen rein instinktgesteuerten, ausschließlich seinen eigenen Ansprüchen an aufregende Arbeiten verpflichteten Künstler, der keine Kompromisse eingeht.

Dadurch gestalten sich die oft forderndern, stets überraschenden Songs seines Debüts „Acousmatic Sorcery“ extrem spannend und individuell. Spätestens wenn dieses Album veröffentlicht worden ist, dürften die Anrufer auf seinem Handy, die um ein Ständchen bitten, so zunehmen, dass er sich eine neue Nummer zulegen muss.

Termine

25.05.2012 Fr. Berlin / Monarch
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Presse

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