30.07.2012 08:23 das rockigste Wohnzimmer NRW

Laut und vor allem tanzbar! AREA 4 Festival am 17.-19. August 2012, Flugplatz Borkenberge, Lüdinghausen bei Münster

Quelle: FKP Scorpio

Von: FKP Scorpio - 3 Bilder

16 neue Bandbestätigungen für das AREA 4 Festival reihen sich in das schon bestehende Line-Up des Festivals rund um die Beatsteaks und Social Distortion ein. In diesem Jahr entsteht vom 17. bis 19. August wieder das rockigste Wohnzimmer NRW und bringt alle Muskelpartien des Körpers in Schwung.

Neu dabei sind die Rock-Reggae-Folk Musiker von Dispatch, gefolgt von einer geballten Ladung Ska-Punk von Sondaschule. Das Line-Up füllt sich auch noch mit Neaera, Kylesa, Norma Jean, Saves The Day, Baroness, Touché Amoré und Graveyard. Dazu werden We Are The Ocean, The Flatlines, Nations Afire, A Wilhelm Scream, die experimentierfreudigen Timid Tiger, Radio Havanna und O´Brother den Staub von den Festivalbühnen fegen.

Die bisher bestätigten Bands:

Beatsteaks * Social Distortion * The Gaslight Anthem * Sportfreunde Stiller *
Donots * Heaven Shall Burn * Boysetsfire * The Wombats * Kettcar * Me First & The Gimme Gimmes * The Subways * Dispatch * Sick Of It All * Kvelertak * Slime * Agnostic Front * Kilians * Good Riddance * Sondaschule * Every Time I Die * Neaera * Kylesa * Norma Jean * Saves The Day * Baroness * Touché Amoré * Graveyard * Darkest Hour * Montreal * Letlive. * Polar Bear Club * Pulled Apart By Horses * We Are The Ocean * The Flatliners * Nations Afire * A Wilhelm Scream * Timid Tiger * Radio Havanna * O´Brother

www.area4.de

 

Die Neubestätigungen in alphabetischer Reihenfolge:

A Wilhelm Scream

Bei wem der Bandname primär die Assoziation zum quadrillionenfach eingesetzten Hollywood-Soundschnipsel weckt, der erahnt leider nur die Hälfte des musikalischen Schaffens der fünf Jungs aus Massachusetts. Zwar krakeelt Sänger Nuno Pereira in guter alter Punkmanier über das wieselflinke Geballer seiner Mitstreiter, jedoch geht einem das Herz auf, wenn eine der mannigfaltigen dreistimmigen Passagen aus den Boxen tönt. Post Punk, Post Hardcore, Post irgendwas wird von der Presse geschrieben und gelobt, melodic ist es auf jeden Fall! Also schnell die Luftgitarre ausgepackt und ab dafür!

Baroness

Der Sound von Baroness wurde schon mit vielen Schlagworten probiert zu kategorisieren: Sludge, New-Millenium-Metal, Stoner, Post-Metal. Und irgendwie steckt da auch immer ein bisschen Wahrheit drin. Fakt ist, dass Baroness monumentalen Lärm mit ordentlich Rock `n Roll-Attitüde und eingängigen Melodien verbinden, als wäre es das normalste von der Welt. Immer wieder kommt auch der typische Sound ihrer Südstaaten-Heimat Georgia, USA durch.

Seit 2003 hat die Band es geschafft, sowohl Fans als auch Kritiker zu überzeugen und ist ihrem Stil dabei immer treu geblieben. Den Ritterschlag gab es 2010, als man Metallica auf deren Ozeanien-Tour supporten durfte. Am 13. Juli erscheint ihr neues Album „Yellow & Green“ mit dem sie ihre Stärken noch mal betonen: Wer Bock auf heavy Riffattacken und eine fette Portion Gitarrenwände hat, kommt an Baroness nicht vorbei!

Dispatch

Es gibt Sachen, die sind ungefähr so häufig wie eine Papstwahl. Bislang waren das beispielsweise Auftritte von Dispatch in Europa. Dispatch und ihre Mischung aus Akustik, Rock, Reggae, Folk und Funk ist so frisch wie eh und je, ihr sozialer Anspruch ist es ebenfalls. Aber vor allem auch der Wille, wieder zusammen Musik zu machen. Oder wie Brad Corrigan es ausdrückt:

„Our fans have stuck with us so far, and we feel a desire to give them some new music. They’ve given us life, and we want to give them some life back. We just want to be as authentic as possible. We’re just so revved and fired-up to be standing together on stage again.”

Graveyard

Graveyard sind eine Bluesrock Band. Ja, das darf man wieder sagen. Aber auch nur, weil das alles nichts mit Altherrenmusik zu tun hat, sondern mächtig nach Schweiß, Schnaps und Eskalatio anstatt nach Aftershave, Pfeifenqualm und Amaturenpolitur schmeckt. Die vier Schweden pfeifen auf alle Vorurteile, drehen die Klampfen auf und machen das, was sie am liebsten tun.

Dabei entwickeln sie, auch wegen ihres frischen, kratzigen Bandsounds, die Unaufhaltsamkeit einer Dampflok, der man sich besser nicht in den Weg stellt. Wenn man schon überfahren wird, dann aber bitte mit offenen Ohren – es lohnt sich: Das hier ist ehrlich, das hier ist sexy, das hier ist der Bluesrock, wie er ursprünglich mal gemeint war.

Kylesa

Eines ist mal klar: Phillip Cope, Laura Pleasants, Corey Barhorst und Carl McGinley, alias Kylesa, lassen es krachen und machen keine Gefangenen! Die Schublade, aus der heraus sie einem ins Gesicht treten, ist mit „Sludge Metal“ beschriftet, also findet sich ziemlich viel Psychedelic, Doom, Post-Hardcore und Stoner Rock darin und bildet somit den idealen Nährboden für den Vierer aus Georgia, USA. Ganz hervorragend übrigens: Kylesa sind mit zwei Schlagzeugern auf der Bühne, was das Liveerlebnis umso fetter für Auge und Ohr macht.

Nations Afire

Die Musiker von Nations Afire haben eine Vergangenheit. Und zwar bei einigen der einflussreichsten Punk- und Hardcore-Bands der letzten Jahre. Gitarrist Chris Chasse beispielsweise war mehrere Jahre Teil von Rise Against. Der zweite Gitarrist Nik Hill spielt bei Ignite eine wichtige Rolle, und Bassist Brett Rasmussen ist gar Gründungsmitglied der Melodic-Hardcore-Jungs. Und der vierte im Bunde, Schlagzeuger Todd Hennig, war die perkussive Kraft bei Death By Stereo.

Nicht weniger als eine kalifornische Supergruppe des SchnellenHartenLauten ist es, was uns da mit Nations Afire ins Haus steht. Auf der ersten EP „The Uprising“ konnte man schon nachhören, welche Mischung die Mitglieder da zusammengerührt haben und wer welche Elemente mit ins Spiel gebracht hat. Auf dem kommenden Debüt in voller Länge unter dem Titel „The Ghosts We Will Become“ darf man noch mehr vom Orange-County-Geist atmen, der die Band durchströmt.

Neaera

Fünf Jungs aus Münster zogen aus, die Metal-Welt im Sturm zu erobern. Kaum eine deutsche Band aus dem Death Metal / Metalcore Sektor hat einen so steilen Aufstieg hingelegt wie Neaera. Wer schon nach dem ersten Demo einen Vertrag beim legendären Metalblade Label unterschreiben darf, der muss einfach verdammt gut sein. Und genau das haben Neaera in den letzten Jahren auf unzähligen Tourneen bewiesen.

Mittlerweile gehören sie zur absoluten Créme de la Créme der härteren Gangart. Diese Band ist vor allem live ein absolutes Monster, das keine Kompromisse macht. Die Aufnahmen zu ihrem sechsten Album sind mittlerweile abgeschlossen und man darf darauf hoffen, dass sie im August ein paar neue Songs performen werden. Tonnenschwere Riffs, massive Breakdowns, Madman Benny an den Vocals und dazu noch aus Westfalen – wer zur Hölle passt besser zum AREA 4 als Neaera?

Norma Jean

Wer bei dem Wort „Metalcore“ oder „Post-Harcore“ normalerweise das kalte Grausen bekommt, der sollte bei Norma Jean mal eine Ausnahme machen, denn so viel Gutes liegt vor ihm: Norma Jean Donnern heran wie eine Nashorn-Stampede, stellen einem während der Flucht ständig durch eigenwillige Rhythmik ein Bein, indoktrinieren die Intelligenz mit kryptischer Lyrik, ohne zu vergessen, einem genau das Maß an Balsam in Form von unwiderstehlichen Melodien auf die Seele zu träufeln, das man gerade braucht. Eins ist sicher: Hier ist einer der ganz heißen Anwärter auf den Titel „Headliner der Herzen“ und deshalb immer den Weg vom gemütlichen Camp zur Bühne wert.

O´Brother

Hier kommt eine Band, bei der man sich fragt wie sie das, was sie auf Platte gebannt haben wohl umsetzen werden, um an das Maß an Atmosphäre heranzukommen, welches „Garden Window“ umwölkt. Die vier Jungs aus Atlanta tauchen einfach so auf, umflirren mit viel Perkussion, hypnotischen Melodien und sägenden Gitarren das Herz des geneigten Zuhörers und lassen einen nach dem Spektakel mit der Frage zurück, was denn da gerade passiert ist und ob überhaupt. Auf Tour waren O’Brother bereits mit Manchester Orchestra, Thrice und Moving Mountains und wer sich bei dieser Gesellschaft gut aufgehoben fühlt, der sollte sich zu gegebener Zeit vor der Bühne einfinden.

Radio Havanna

Trotz des Namens wird hier nicht kubanisch, sondern deutsch gesungen. Radio Havanna kommen nämlich aus der Hauptstadt und hier werden keine fetten Zigarren serviert, sondern Punkrock direkt aus der Garage oder auch der Halfpipe, garniert mit feinstem Zuckerguss aus leckeren Melodien. Doch nicht nur der Freund des Hopfentees dürfte hier selig sein, sondern auch der Hörer, der nach Tiefgang im gesungenen Worte sucht, denn wie heißt es so schön in der Bandinfo: „Maul aufmachen ist angesagt, den Dreck in die Fresse gibt’s gratis dazu und sinnfrei unterhalten lassen kann man sich woanders.“

Saves The Day

Diese Band ist ein echtes Urgestein ihres Genres und trotzdem nicht vom alten Eisen. Ende der 1990er und Anfang der 2000er sorgten Saves The Day mit Bands wie Jimmy Eat World dafür, dass Emo salonfähig wurde. Vor allem in den USA erzielten sie diverse Charterfolge und gingen bald mit Größen wie The Offspring oder Green Day auf Tour. Nach 7 Studioalben und diversen Besetzungswechseln hat Frontmann Chris Conley es immer noch drauf, fantastische Songs zu schreiben, die ihren Emo-Wurzeln treu bleiben, aber auch Einflüsse von Indie und Punk zulassen.

Saves The Day ist eine dieser kleinen großen Bands, die Kultstatus genießen und für viele Menschen ein ständiger Begleiter geworden sind. Wie ein guter Freund, auf den man sich verlassen kann. Umso schöner, dass dieser Freund jetzt zu uns auf die Bühne kommt. 

Sondaschule

Kaum eine deutsche Band ist so fleißig wie die Sondaschule. Angeführt von Klassensprecher Costa Cannabis spielt sich diese Band seit Jahren zu stetig wachsendem Erfolg. Ihre Tour zum letzten Album „Volle Kanne“ umfasste mehr als 150 Konzerte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und selbst durch das Heimatland des Ska, England, führte die Konzertreise der Band. Während sich die ganze Welt den Kopf über Hamburger Schule oder Old School zerbricht haben sie die Antwort: Sondaschule - kein unbeschriebenes Blatt. Mit ihrer guten Laune Ska-Punk-Musik, die die Jungs aus dem Ruhrpott verkörpern, bringen sie die Massen zum schwitzen.

The Flatliners

Die gute Nachricht: Good Old Punk lebt! Die noch bessere Nachricht: Er kommt nach Deutschland und brüllt laut: Keep on rocking! Here are The Flatliners! Die Jungs machen Punk vom Feinsten. Ganz nach dem Motto: Back To The Basics orientieren sich die Kanadier an den alten Werten des Punks. Sie spielen sich die Finger wund, touren unablässig, hängen in verschrammelten Clubs rum und geben sich voll und ganz ihrem Punkerdasein hin. Dass ihre Musik so ziemlich alle Punk’esken Einflüsse mischt wundert nicht. Da trifft 90’s Skate-Punk auf Post-Punk. Vorsicht: The Flatliners rocken nicht nur ihren eigenen Hintern ab!

Timid Tiger

Timid Tiger haben sich gewandelt. Ganz deutlich. Ihr neustes Album heißt „The Streets Are Black“ und darauf entführen sie uns in einen tropischen Sommer, der nicht gerade seine Hängemattenseite zeigt, wenn auch die Songs mit einer Lässigkeit aufwarten, die einen instinktiv nach der Sonnenbrille greifen lassen. Vorbei sind die Zeiten des Cartoon-Pop, als das Quintett aus Köln ungestüm drauflos spielte und Miss Murray, das Loveboat oder Ina Meena Dika abfeierte. „The Streets Are Black“ klingt reifer und erwachsener, gleichzeitig aber auch motivierter und lebhafter als alles, was man von Timid Tiger bisher gehört hat.

Touché Amoré

Wenn eine Band es schafft, innerhalb von fünf Jahren an der Spitze einer Bewegung zu stehen, die ein schon abgeschriebenes Musikgenre wieder belebt, dann spricht das für sich. Touché Amoré aus Kalifornien sind ein wichtiger Teil des Screamo-Revivals um Bands wie La Dispute oder Defeater. Was Touché Amoré auszeichnet, ist die unbändige positive Energie auf ihren Liveshows.

Die Jungs kommen absolut ehrlich und sympathisch daher und bringen auf der Bühne immer mehr als 100 Prozent. Ihr zweites Album „Parting The Sea Between Brightness And Me“ hat schon jetzt das Zeug zum Klassiker und wurde in der Visions zur Platte des Monats gekürt. Das ist Post-Hardcore vom Feinsten, den die fünf Kalifornier ohne Kompromisse live rüberbringen und jedes Publikum von der ersten Sekunde mit sich reißen. Touché Amoré gehen raus und geben alles – nicht verpassen!

We Are The Ocean

Als We Are The Ocean 2010 ihr Debutalbum „Cutting Our Teeth” veröffentlichten, hatten sie schon eine dreijährige Ochsentour hinter sich, nur mit einer EP im Gepäck, die ihnen nach der Gründung 2007 einiges an Aufmerksamkeit bescherte. Da dachte sich der britische Fünfer „warum jetzt aufhören?“ und sprang erneut in den Tourbus. Seitdem sind viele Gigs als Support von u.a. You Me at Six, The Used, The Blackout, Funeral for a Friend, Underoath, Lostprophets und From First to Last ins Land gegangen und wir freuen uns die Jungs mit ihrem Mix aus Post-Hardcore, Punk und Alternative auf unsere Festivalbühne jagen zu dürfen.

Das AREA 4 Festival findet 2012 zum siebten Mal statt. In den letzten Jahren kamen regelmäßig über 20.000 Besucher, um auf dem lautesten Wohnzimmer in NRW internationale Rockstars wie Placebo, Blink-182, Billy Talent, The Hives, Faith No More und Rise Against oder Newcomer zu erleben.

Tickets für das AREA 4 Festival 2012 gibt es für 104,- € inkl. Gebühren und zzgl. 10,- € Müllpfand online über area4.de, eventim.de oder telefonisch unter 01805-853 653 (0,14 €/min/Mobilfunk max. 0,42 €/Min.).

Besucher die in einem Wohnmobil, Wohnwagen oder ähnlichem Gefährt anreisen, benötigen zur Zufahrt zum eigens reservierten WoMo-Parkplatz eine WoMo-Plakette. Diese gibt es ausschließlich online über die Festivalseiten und beim telefonischen Kartenservice und sie kostet 25,- € pro Fahrzeug.

Weitere Informationen finden Sie auf www.area4.de. Das AREA 4 Festival ist eine Kooperationsveranstaltung von FKP Scorpio Konzertproduktionen und Konzertbüro Schoneberg.

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