14.01.2013 07:50 Gold für "I Follow Rivers" und Zusatzkonzert

Konzert Rock: Auf Grund der großen Nachfrage gibt Triggerfinger am 15.02.2013 ein Zusatzkonzert in München

Konzert Rock: Auf Grund der großen Nachfrage gibt Triggerfinger am 15.02.2013 ein Zusatzkonzert in München

Bild 1+2: Triggerfinger © Dirk Wolf

Von: GFDK - Universal - 2 Bilder

Mit ihrer  Cover-Version von „I Follow Rivers“, im Original von Lykke Li, entstand mit einfachsten Mitteln auf kleinstem Raum, und mit einer Leidenschaft und Lockerheit, wie man sie nur selten zu hören bekommt.

Während ihres Besuchs in der Radioshow des holländischen Moderators Giel Beelen hatten TRIGGERFINGER zwar nur ihre Gitarren dabei, aber die Band ließ sich etwas einfallen, um spontan eine Version von "I Follow Rivers" zu performen. Sie griffen zu Kaffeetassen, Gläsern und Messern, ließen den Drumbeat übers iPhone laufen und begeisterten die Zuhörer so sehr, dass der Song einen Triumphzug einläutete.

Und die guten Nachrichten wollen für das belgische Vollblut-Rock’n’Roll-Trio einfach nicht abreißen, denn nun wurde der Top 10-Hit mit Gold für über 150.000 verkaufte Einheiten ausgezeichnet und etliche Konzerte der am 9. November beginnenden „All This Dancin‘ Around“-Deutschland-Tour in größere Venues hochverlegt.

 

 Antwerpen ist bekannt für die besten Pommes der Welt. Und natürlich für die schönsten Diamanten, die in der belgischen Metropole mit dem drittgrößten Seehafen Tag für Tag umgeschlagen werden. Und selbstverständlich für die Bluesrocker von Triggerfinger, die seit ihrem selbstbetitelten 2004er Debütalbum zu den definitiv funkelndsten, geheimnisvollsten Steinen gehören, die Benelux zu bieten hat! Eine Tatsache, die Frontmann/ Gitarrist Ruben Block, Bassist Paul Van Bruystegem und Schlagzeuger Mario Goossens gerade wieder pressfrisch mit ihrer mehr als ungewöhnlichen Top 1-Coverversion von Lykke Lis Mega-Hit „I Follow Rivers“ demonstriert haben. Triggerfinger haben aus dem unterkühlten Dance-Track ihre ganz eigene, eindringliche Wüstensound-Version extrahiert. Ihren ganz eigenen Megahit gezaubert, wie das belgische Bluesrock-Dreigespann bereits während diverser ausverkaufter Shows, auf zahlreichen renommierten Festivals wie auch jüngst als euphorisch gefeierter Special Act bei Ex-MTV-Urgestein Ray Cokes und seiner neuen Reihe „Ray`s Guesthouse“ auf kleiner Germany-Tour unter Beweis stellen konnte.

Mit „All This Dancin’ Around“ erscheint Triggerfingers bereits 2010 in Benelux releastes Drittwerk nun endlich auch regulär in Deutschland. Als um diverse Bonustracks erweiterte Sonderedition, u.a. inklusive der Original-Version ihres Hitparaden knackenden Superhits „I Follow Rivers – Live @ Giel“, und neu produzierten Studiofassung des Tracks sowie diverser brandneu eingespielter Akustik- und Unplugged-Versionen älterer als auch gänzlich unveröffentlichter Stücke. In ihrem Heimatland Belgien chartete das Album seinerzeit auf einem sensationellen 2. Platz und hielt sich insgesamt 73 (!) Wochen in den Longplay-Charts. Rosige Aussichten also, denen Triggerfinger mit der erweiterten Version nun auch im Rest der Welt entgegen sehen. Mindestens.

Triggerfinger – das ist mehr als nur ein bestimmter Sound, wie man dem Trio schon in den ersten Sekunden auf „All This Dancin’ Around“ deutlich anmerkt. Der Name Triggerfinger stellt nicht weniger als den Lifestyle von Sänger Ruben Block und seinen Leuten dar. Ein Lebensgefühl: Das nicht nur akustische Spiel mit der Gefahr, den Unwägbarkeiten, dem Unberechenbaren. Triggerfinger sind Antwerpens ungeschliffene, im wahrsten Sinne des Wortes, Roh-Diamanten. Belassen in ihrer urgewaltigsten Form, faszinierend schillernd, so wie auch ihr Sound. Triggerfinger sind aufregend anders, haben unendlich viele Facetten: Rollen mal walzend über einen her, wie ein Sommergewitter, welches sich grollend über der Wüste entlädt. Im nächsten Moment präsentiert man sich eher lauernd, leise und zum Tränenvergießen schön und fragil. Notorisch zwischen den Extremen pendelnd, immer irgendwo zwischen gefährlich und gefühlvoll. Wahnsinnig, leidenschaftlich oder beides?

„Bei Triggerfinger kann grundsätzlich immer alles passieren“, erklärt Ruben Block die in Los Angeles von Greg Gordon (Slayer, Kid Rock, Shooter Jennings...) co-produzierten Songs auf „All This Dancin` Around“. „Es ist schon eine Art von

Wahnsinn, die sich durch diese Band zieht. Und natürlich auch durch diese Platte. Wie ein tosender Sturm, der jeder Zeit kurz davor ist, außer Kontrolle zu geraten. Das ist der Moment, um den es geht: Der Augenblick, bevor man die Kontrolle verliert. Wie bei jeder Sache, die man mit Leidenschaft betreibt. Die Dynamik ist das Wichtigste bei Triggerfinger. Die Dynamik zwischen den Instrumenten genauso, wie zwischen den Instrumenten, mir und meinen Lyrics. Nur wenn diese Dynamik ausgewogen ist, gelingt es, den Vibe, die besondere Atmosphäre einzufangen. Die Extreme: Schönheit und Brutalität. Wir versuchen, diese beiden völlig gegensätzlichen Dinge in unserem Sound zu vermischen. Manche unserer brutalsten Songs sind gleichzeitig extrem zerbrechlich. Und umgekehrt...“

„All This Dancin’ Around“ ist der Pakt mit dem (Blues) Teufel: Intensiv, magisch und unendlich sexy. Triggerfinger klingen nicht nur einzigartig, sondern sehen auch noch gut aus, verdammt gut sogar: Frontmann Ruben Block könnte ebenso gut als charismatischer Hollywood-Leinwand-Beau sein Geld verdienen, Schlagzeuger Mario Goossens gibt von Hause aus den freundlichen Drum-Derwisch von Nebenan, und der in durchgehendem Stylo-Schwarz gedresste Bassist Paul Van Bruystegem würde mit seiner stattlichen Figur und der blickdichten Sonnenbrille auf Anhieb Arbeit als imposanter Teilzeit-Man In Black finden. Zusammen zelebrieren Triggerfinger den Stilbruch, die einzig wahre Blues Explosion. Verdrehen die Sinne mit ihrem cinematischen Road-Movie-Sound irgendwo zwischen Rockabilly, 60ies, Blues, Pop, Soul und Hard Rock. Eine zivilisierte Rockband mit ihrer ureigenen Definition von Coolness und Style, Geschmack und Ästhetik. Akustische Urgewalt in teuren Anzügen; Kopfkino im Stile von Quentin Tarantino, David Lynch und ein wenig Oldschool-James Bond vielleicht. „Goldfinger“ meets Triggerfinger – mit metallic-goldenen Suits, Gitarren und Drumkit. Brutal und ultimativ, aufregend und tödlich-funky wie der Finger Gottes am Abzug einer Edelstein besetzten 45er.

„Unsere Musik hat extrem viel mit den Filmen von David Lynch gemeinsam. Wenn wir uns gegenseitig die Atmosphäre eines Songs beschreiben wollen, so können wir dies sehr leicht mit den Stimmungen von Kult-Movies wie ‚Twin Peaks’, ‚Blue Velvet’ oder ‚Mulholland Drive’ tun. Erst der David Lynch-Faktor macht aus einem guten Triggerfinger-Song einen hervorragenden Song! Doch wir stehen auch auf alte Western wie ‚High Noon’ oder ‚Spiel mir das Lied vom Tod’ – auch diese Streifen fließen irgendwie in unsere Stücke ein. Ich denke, es hat auch mit einem gewissen Sinn für Geschmack zu tun, der sich durch die Tracks zieht. Gute Musik war schon immer ein guter Grund, einen guten Anzug zu tragen. Das haben wir schon von Elvis und vielen anderen gelernt. Es geht hier um Attitude, um eine gewisse Einstellung. Zum Leben, zu sich selbst und natürlich zur Musik.“

Und natürlich um ein gutes Stück weit Eigentherapie, wie man zugibt. Gefühlsecht, made in Belgium. „Man kann diese Songs nicht halbherzig spielen. Sie sind 100 Prozent und verlangen nicht weniger als 100 Prozent von dir. Du musst den Song fühlen, damit du ihn anderen eben so vermitteln kannst. Wie auch auf unserer Version von ‚I Follow Rivers’,“ der großen Durchbruchs-Single für Triggerfinger. Ein Popsong performt von einer Rockband. Und ein „zufälliger Hit“, wie man seinen in 15 Minuten entstandenen, viralen Geniestreich selbst lächelnd nennt. „Wir waren zu Gast in der Radioshow des holländischen Moderators Giel Beelen. Jede Band wird dort gebeten, eine Coverversion zum Besten zu geben – wir haben uns kurzerhand Lykke Lis `I Follow Rivers` ausgesucht und es mit Kaffeetassen, Gläsern, Löffeln und dem Drumbeat übers iPhone gespielt...“

Und auch sonst gestaltet sich die Triggerfinger-eigene Herangehensweise an ihre Songs als eher unkonventionell: Ob auf dem mehrdeutigen Sex-Track „I’m Coming For You“, dem atmosphärischen Bluesrocker „Cherry“ oder der gespenstischen Ray Charles-Adaption „All Night Long“: „Ich habe in Frankreich diese Platte mit wundervollen Blues-Covern gekauft. Eines davon war dieser Song. Wenn wir Songs schreiben, ergeben sich nach einer Weile gewisse Verbindungen zwischen einzelnen Liedern. Es ergibt sich ein Vibe, ein Feeling. Wir hatten das Gefühl, dass genau diese Coverversion die Stimmung des Albums ergänzen könnte. Der Track ist kaum bekannt und passt sehr gut ins Konzept. Das Titelstück `All This Dancin’ Around` hingegen spiegelt unsere Vorstellung von Dancemusic wider: Um dieses extrem Hendrix-mäßige Riff wickelt sich ein Soul-Beat. Natürlich hat auch dieser Song verschiedene Bedeutungsebenen. So könnte man den Begriff Dancing als tatsächliches Tanzen ansehen, oder auch als existenzielle Frage: Was machen wir überhaupt hier? Wohin soll das alles führen?“

Eine Frage, die sich Triggerfinger selbst noch nicht beantwortet haben. Vielleicht auch besser, nicht alle Antworten schon allzu früh preiszugeben. Denn Triggerfinger wollen ja nicht zu viel verraten. Nicht umsonst zählt man zu den funkelndsten, geheimnisvollsten Diamanten. Nicht nur in Belgien.

 

 

Zusatztermin:

15.02.2013 München - 59:1

 

 

 

Universal Music Entertainment GmbH
Stralauer Allee 1
10245 Berlin
Deutschland
Ian.Hayllar@remove-this.umusic.com
www.umusic.com