10.05.2012 07:09 Berliner Konzert vom März auf 2. Juni verlegt

Fünf Jahrzehnte Rock- und Clubkultur - Kasabian von den Sixties zum Rave-Sound - Weitere Deutschland-Shows im Juni in Hamburg und Frankfurt

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Von: GFDK - MLK

Kasabian zählen zu den wichtigsten Protagonisten der jüngeren britischen Musikgeschichte. Stilistisch bezugsoffen und frei von jeder Klassifizierung vereinen sie fünf Jahrzehnte Rock- und Clubkultur erfolgreich zu einem homogenen Sound. Ihre drei Alben stiegen in England in die Top 4, die letzten beiden Empire und West Ryder Pauper Lunatic Sytem sogar bis auf die Spitzenposition.

Von zehn Singleauskopplungen erreichten neun die britische Top 30, drei die Top 10. Und das mit einem Stil, der in seiner leidenschaftlichen Offenheit herausfordert und bei ihren intensiven Konzerten zur vollen Entfaltung kommt.

Aufgrund des raschen Ausverkaufs ihrer letzten Deutschland-Tournee rund um die Veröffentlichung ihres vierten Albums Velociraptor! kehren Kasabian am 5. und 6. Juni für weitere Konzerte in Hamburg und Frankfurt in hiesige Gefilde zurück. Zudem wurde das für März angesetzte Berliner Konzert auf den 2. Juni verschoben.

Wie bei vielen ihrer Musikerkollegen begann ihre Geschichte lange bevor sie eine signifikante Eigendynamik bekam. 1997 gründeten drei Schüler aus der Umgebung von Leicester Tom Meighan (Gesang), Sergio Pizzorno (Gitarre, Gesang), Chris Edwards (Bass) die Band Saracuse. Vorübergehend stieß Gitarrist Christopher Karloff hinzu, der den Anstoß zu einem neuen Namen gab: Kasabian waren geboren.

Die junge Truppe entwickelte einen einzigartigen Stilmix, den sie bis heute verfeinert. In ihren Songs finden sich Anleihen an den rauen Rock der Rolling Stones, den Sex-Appeal der Doors sowie die epischen Weltraumklänge von Pink Floyd.

Gleichzeitig öffnen sie sich moderneren Einflüssen: Stampfende Clubsounds lassen sich in ihren vielschichtigen Stücken ebenso finden wie HipHop-Elemente, Rhythmik aus der Jungle- und Drum?n?Bass-Schule oder funky Beats aus der Zeit der großen britischen Raves.

Die englische Presse ordnet Kasabian Anfang des Jahrtausends als ?Wiedergeburt des Raves Marke Stone Roses oder Primal Scream? ein. Ein Begrenzung, die ihnen schnell zu eng wird. Zwar verfügt ihr selbstbetiteltes Debüt noch über deutliche Referenzen an den Rave-Sound. Doch bereits mit dem zweiten Album Empire von 2006 wird klar, dass Kasabian in einer eigenen Liga spielen.

Ihr Sound ist speziell, individuell und unverwechselbar. Insbesondere als 2006 ein weiterer Ausnahme-Musiker zur Band stößt, Drummer Ian Matthews. Der mit Produzentenlegende Dan The Automator (DJ Shadow, Gorillaz, Deltron 3030) eingespielte Nachfolger West Ryder Pauper Lunatic Sytem erweist sich als grandioses Konzeptalbum und Höhepunkt der bisherigen Veröffentlichungen.

Im Rahmen ihrer anstehenden Tournee werden Kasabian einen Querschnitt ihres bisherigen Schaffens präsentieren. Einen Vorgeschmack gab es bereits mit dem 2010 veröffentlichten Boxset The Albums. Eine optimale Abrundung bildet ihr aktuelles Album Velociraptor!, das wieder von Dan The Automator produziert wurde und den deutschen Fans erstmals im November live vorgestellt wurde.

Die Tournee erwies sich als so erfolgreich, dass Kasabian Anfang Juni neben ihren Auftritten bei Rock am Ring und Rock im Park zu Konzerten in Berlin, Hamburg und Frankfurt zurückkehren werden.

Termine

01.06.2012 Fr. Rock-am-Ring / Nürburgring
02.06.2012 Sa. Berlin / Columbiahalle !! Von 04.03. auf 02.06. verschoben !!
03.06.2012 So. Rock-im-Park / Nürnberg - Zeppelinfeld
05.06.2012 Di. Hamburg / Docks !! Zusatztermin !!
06.06.2012 Mi. Frankfurt / Gibson !! Zusatztermin !!
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