20.03.2012 07:58 Vokalwerk erklingt am Sonntag, 25. März 2012, um 17 Uhr

Vorösterliche Zeit in Essen mit neun Sängerinnen und Sängern - Bachs „Johannespassion“ in der Philharmonie

Himmlische Cantorey - Quelle Philharmonie Essen

Von: Christoph Dittmann

Wie nur wenige andere Werke gehört die „Johannespassion“ von Johann Sebastian Bach zu den Höhepunkten einer jeden vorösterlichen Zeit. In der Philharmonie Essen ist die bedeutende Vokalkomposition (in der zweiten Fassung von 1725) am Sonntag, 25. März 2012, um 17 Uhr in einer nicht alltäglichen Besetzung zu erleben:

Die aus neun Sängerinnen und Sängern bestehende Himlische Cantorey präsentiert sämtliche Chöre, Arien und Rezitative. Begleitet wird das Ensemble in erstklassiger historischer Aufführungspraxis von der Cappella Coloniensis.

Bereits 2010 konnte das Publikum die Himlische Cantorey in der Philharmonie erleben, damals mit dem „Weihnachtsoratorium“. Viele Reaktionen gingen in die gleiche Richtung: Die reduzierte Besetzung lässt Details hörbar werden, die mit größeren Chören oft nicht zur Geltung kommen.

Als Inspiration dient der 1995 in Hamburg gegründeten Formation die im Himmel musizierende Schar der Engel. So war es auch schon bei den Musikern der Renaissance und des Barock. Der Name „Himlische Cantorey“ hat darüber hinaus ein ganz konkretes Vorbild:

So nämlich nannten die Hamburger Kirchenmusiker Jacob und Hieronymus Praetorius, Joachim Decker und David Scheidemann eine 1604 erschienene Sammlung von Psalmvertonungen – daher auch die historische Schreibweise. Worum es dem Ensemble geht, ist eine intensive Auseinandersetzung mit Musik und Texten der Renaissance- und Barockzeit.

Karten (Preise (€): 15,-/30,-/35,-/45,-/50,-/55,- zzgl. Systemgebühr) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de. 

Christoph Dittmann

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