14.03.2012 07:36 Die Authentizität Lateinamerikas und die Kraft des Jazz

Konzert: The Art of Latin Jazz im Wiener Konzerthaus

@The Art of Latin Jazz

Von: Mag. Theresa Steininger

Viva La Tradicion“ – die Tradition leben und gleichzeitig mit heißen Rhythmen von den Konzertsaal-Sesseln reißen. Das wollen die Mitglieder des Spanish Harlem Orchestras in ihrem neuen Album, das mit einem Grammy prämiert wurde und das sie am kommenden Mittwoch, 14.März, im Wiener Konzerthaus präsentieren. Die erstklassig besetzte Latin-Combo beweist seit Jahren, dass Tradition nichts mit verstaubt sein zu tun hat. Authentizität wird groß geschrieben, gleichzeitig aber auch mitreißende lateinamerikanische Rhythmen und ein Crossover aus Jazz und Latin-Tanzmusik. Das Spanish Harlem Orchestra steht für jene Mischung aus Swing, Bepob und lateinamerikanischer Musik, die man generell in der Konzertreihe „The Art of Latin Jazz“ bieten möchte.

 

In dieser folgt am 11. April der „Sinatra des Flamenco“, Diego el Cigala, der neuerdings die Konfrontation mit dem Tango sucht und diesen und den Flamenco als zwei Idiome derselben Sprache verstanden wissen will. Sein in Buenos Aires live aufgezeichnetes Konzert wurde von der New York Times zu einem der denkwürdigsten des Jahres gekürt, nun tritt er erstmals im Wiener Konzerthaus auf und lässt mit seiner rauchigen Stimme zwei musikalische Welten, eine voll Leidenschaft, eine voll Melancholie, verschmelzen. Weiters gastieren im Latin-Jazz-Zyklus des Wiener Konzerthauses Michel Camilo, der am 24. Mai sein neues afro-karibisches Album „Mano a Mano“ präsentiert, Roberto Fonseca, der als der bedeutendste Jazzpianist Kubas gilt (18.4.), Miguel Zenon (14.5.), das Danilo Perez Trio (10.6.), Fred Wesley & The New JBs (25.6.) sowie die Pat Metheny Unity Band (29.6.).

 

Viel Abwechslung und flotte Rhythmen bieten auch die World-Konzerte der nächsten Wochen und Monate  im Wiener Konzerthaus - von marokkanischen über indische und orientalische bis zu slawischen, argentinischen und israelischen Einflüssen reicht die Bandbreite. Es ist gleich die wildeste aller Gypsy Bands, Taraf de Haidouks, die sich beim Konzert Band of Gypsies am 12. April mit der mazedonischen Brass-Band Kocani Orkestar zu einem voluminösen Klangkörper für einen mitreißenden, facettenreichen Abend vereint. Tango-Flair bringen Juan José Mosalini und sein Gran Orquesta de Tango am 22. April ins Konzerthaus. Fernab des Klischees führen die Musiker in die Welt des authentischen Tango argentino. Ein klangliches Feuerwerk bieten auch Titi Robin und The River Banks Sextett, die mit Musikern aus der Türkei, Frankreich, Marokko, Indien und Brasilien idealtypisch für die große Bandbreite des World-Musik-Angebots des Wiener Konzerthauses stehen. Das Konzert ist bereits am 20. März. Freunden der World Musik wird demnächst auch ein Abend mit Gianmaria Testa (5.5.), ein Konzert von Yemen Blues (16.5.), das arabische und afrikanische Traditionen mit jazzigem Sound vereint, und mehr geboten.

 

 

Spanish Harlem Orchestra

Mittwoch, 14. März 2012, 19.30 Uhr, Großer Saal

 

Weitere Informationen zum Zyklus „The Art of Latin Jazz“ finden Sie unter www.konzerthaus.at/hoehepunkte/jazz/

 

 

 

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