22.03.2013 09:21 Werke von Schostakowitsch, Eötvös & Strauss

Konzert Klassik: Patricia Kopatchinskaja und Pablo Heras-Casado mit Eötvös' Seven heute Abend in Berlin

Konzert Klassik: Patricia Kopatchinskaja und Pablo Heras-Casado mit Eötvös' Seven heute Abend in Berlin

Bild 1+2: Patricia Kopatchinskaja © Marco Borggreve

Bild 3: Pablo Heras-Casado © Felix Broede

Von: GFDK - Meike Wiedamann - 3 Bilder

"In den vier Kadenzen des viersätzigen Werks demonstriert Kopatchinskaja Raffinesse und Wucht, Nachdenklichkeit und Ungestüm, so unmittelbar, als wäre sie selbst Urheberin des Werks. Mehr noch, als entstünde es gerade in diesem Augenblick." [Hildburg Heider, NDR Kultur, zu Peter Eötvös' Seven]

Die moldawische Geigerin Patricia Kopatchinskaja hat sich mit ihrer unmittelbaren, geerdeten Herangehensweise an Musik - insbesondere zeitgenössische Werke - einen Namen gemacht. Unvoreingenommen geht sie an jedes Werk mit respektvoller Suche nach dem, was sich hinter den Noten verbirgt und versucht einen Bezug zur Gegenwart herzustellen. Mit dem spanischen Dirigenten Pablo Heras-Casado hat sie einen gleichgesinnten künstlerischen Partner gefunden. Erst kürzlich waren die beiden gemeinsam in Rom mit dem Orchestra dell'Accademia Nazionale de Santa Cecilia zu erleben.


Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Pablo Heras-Casado in den römischen Konzerten setzt Patricia Kopatchinskaja nun am 22. März 2013 um 20 Uhr in der Berliner Philharmonie fort. Dort ist sie unter Leitung des Spaniers mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in Péter Eötvös' Violinkonzert Seven zu erleben.
Ihre Herangehensweise an das Werk des Ungarn versucht sie so zu erklären: "Zwischen Himmel und Erde, zwischen Vergangenheit und Zukunft, versank ich für einen Moment im ungarischen Kosmos und spürte Flüstern, Fragmente und Zeichen lebendiger und unsterblicher Seelen auf." [Musician's Diary, Gramophone].

 

Patricia Kopatchinskaja hat ihre Interpretation von Eötvös' ganz persönlichem, musikalischen Ausdruck seines "Mitgefühls für die sieben Astronauten, die ihr Leben für die Erforschung des Alls und damit für die Erfüllung eines Menschheitstraums ließen" für das Label Naive unter Leitung des Komponisten und dem hr-Sinfonieorchester auf CD eingespielt.


Die gemeinsame Interpretation des Werks mit dem ihr künstlerisch so ähnlichen spanischen Dirigenten Pablo Heras-Casado verspricht neue Ansichten auf Eötvös' Musik, die an diesem Abend von Schostakowitsch' Kammersymphonie op. 110a und Richard Strauss' Symphonischer Dichtung Ein Heldenleben umrahmt wird.

 


22.03.2013, Philharmonie Berlin, 20 Uhr


Patricia Kopatchinskaja, Violine
Pablo Heras-Casado, Leitung
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Dmitri Schostakowitsch: Kammersymphonie c-Moll
Peter Eötvös: Violinkonzert Seven
Richard Strauss: Ein Heldenleben

 

 

 

Meike Wiedamann
Albion Media
meike@albion-media.com
www.albion-media.com