11.05.2013 08:35 18. Mai 2013, 20 Uhr, Philharmonie Essen

Konzert Klassik: Jakub Hrusa dirigiert Liszts größtes Orchesterwerk, die "Faust-Sinfonie"

Jakub Hrusa ist Dirigent

Das WDR Sinfonieorchester Köln spielt unter der Leitung von Jakub Hrusa „Eine Faust-Sinfonie“ in drei Charakterbildern nach Johann Wolfgang von Goethe, Jakub Hrusa © Zbynek Maderyc

Von: GFDK - Christoph Dittmann

Franz Liszts umfangreichstes Orchesterwerk steht am Samstag, 18. Mai 2013, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen auf dem Programm: Das WDR Sinfonieorchester Köln spielt unter der Leitung von Jakub Hrusa „Eine Faust-Sinfonie“ in drei Charakterbildern nach Johann Wolfgang von Goethe für Tenor, Männerchor und Orchester.

Die Chorpartie übernehmen die Herren des WDR Rundfunkchors Köln und des ChorWerk Ruhr. Als Gesangssolist ist der Tenor Jörg Dürmüller beteiligt. Das Konzert bildet gleichzeitig den Abschluss der Themenreihe „TRISTAN-Akkord“ anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner.

Konzert in Deutschland

Die Sinfonie beginnt mit dem ersten auskomponierten Zwölftonthema der Musikgeschichte. Die für die damalige Zeit kühne Folge von vier übermässigen Dreiklängen symbolisiert Fausts unerfüllte Sehnsucht nach Erkenntnis. Für den Liszt-Forscher Serge Gut ist die „Faust-Sinfonie“ nicht nur eines der markantesten Werke des Komponisten, sondern zugleich „die beste Einführung zu einem tieferen Verständnis seines Wesens“.

Nirgendwo sonst habe Liszt sich selbst so zutreffend offenbart und mit so eindrucksvollen musikalischen Mitteln den Dualismus seiner eigenen Psyche beschrieben wie in Faust und Mephisto. Den feierlichen Schlusschor fügte der Komponist übrigens erst später hinzu. Die letzten Verse aus Goethes „Faust II“ bejubeln hier noch einmal den Sieg der himmlischen Mächte.

Konzert in Essen

Karten (Preis (€) 15,-/25,-/30,-/35,-/40,-/45,- zzgl. 10% Systemgebühr) und weitere Infos

unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

 

 

Christoph Dittmann

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

c.dittmann@philharmonie-essen.de