16.11.2013 07:35 Mit weiteren Werken von Bach, Breuer und Reger

Konzert Klassik: Die Berliner Bach Akademie interpretiert am 17. November Brahms Deutsches Requiem

Berliner Bach Akademie gibt Konzert am Volkstrauertag

"Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden", so beginnt das Werk, das kein Requiem im eigentlich Sinne ist. Foto: © Berliner Bach Akademie

Von: GFDK - Anne Laxy

Trauer und Trost – am Volkstrauertag führt die Berliner Bach Akademie mit dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms eines der bedeutendsten und bekanntesten Chorwerke der Romantik auf. Und zum ersten Mal musiziert die Berliner Bach Akademie gemeinsam mit der Staatskapelle Halle.

 

Johann Sebastian Bach | Passacaglia BWV 582

Orchesterfassung von Heribert Breuer

Max Reger  | Der Einsiedler op. 114a

Johannes Brahms  | Ein deutsches Requiem op. 45

 

Berliner Bach Akademie

Philharmonie | Sonntag, 17. November  2013 | 20.00 Uhr

Ein deutsches Requiem: "Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden", so beginnt das Werk, das kein Requiem im eigentlich Sinne ist. Der zentrale Gedanke gilt nicht der ewigen Ruhe der Toten, sondern denen, "die da Leid tragen". Musik und die von Brahms ausgewählten Bibelstellen sollen also vor allem dem Trost der Lebenden dienen.

Konzert in Deutschland

Diese Einstellung hat Johannes Brahms einige Kritik eingetragen und so rechtfertigt er sich in einem Brief an den Bremer Dirigenten der Uraufführung,  Domorganist Karl Reinthaler: „Geehrter Herr… was den Text betrifft, will ich bekennen, dass ich recht gern auch das "Deutsch" fortließe und einfach den "Menschen" setzte… Hinwieder habe ich nun wohl auch manches genommen, weil ich Musiker bin, weil ich es gebrauchte, weil ich meinen ehrwürdigen Dichtern (d.h. den Propheten) auch ein "von nun an" nicht abdisputieren oder streichen kann. …“

Max Regers „Der Einsiedler“ ist nicht nur wegen der quasi identischen Besetzung eine ideale Programmergänzung zum Brahms-Requiem. Regers hochromantische Vertonung des Eichendorff-Textes „Komm Trost der Welt“ atmet den gleichen Geist und zielt auf den Trost in dunkler Zeit hin.

Konzert in Berlin

Bachs Passacaglia in der Orchesterfassung von Heribert Breuer eröffnet das Konzert.

In diesem Programmkontext könnte man das Werk, das aus 20 Variationen über ein sich ständig wiederholendes Thema im Bass besteht, durchaus als Totentanz interpretieren.

Die Solisten: Simone Nold und Klaus Häger sind dem Berliner Publikum aus der Staatsoper vertraut. Die Staatskapelle Halle ist ein Sinfonieorchester und Orchester für Oper und Ballett in Halle an der Saale. Mit etwa 150 Musikern ist sie eines der größten Orchester Deutschlands. Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor ist Hamburgs renommierter Konzertchor.

Solisten:

Simone Nold, Sopran

Klaus Häger, Bariton


Chor: Carl-Philipp-Emanuel Bach-Chor Hamburg | Berliner Bach Akademie

Orchester: Staatskapelle Halle

Dirigent: Heribert Breuer

 

Philharmonie | Herbert-von-Karajan-Str. 1 | 10785 Berlin

Sonntag, 17. November 2013 | 20.00 Uhr

Karten von € 14 bis € 30 zzgl. VVK

Kartenhotline 01806-570070

www.eventim.de

Kasse der Philharmonie 030-25 48 81 32

und an den Theaterkassen

 

Die Berliner Bach Akademie: In dem 1991 von Heribert Breuer gegründeten Chor singen ambitionierte Laien, die auf hohem Niveau musizieren und bereit sind, einen großen Teil ihrer Freizeit für engagierte Probenarbeit einzusetzen. Konzerte in der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus oder auf Reisen mit hochprofessionellen Orchestermusikern und prominenten Sängern als Solisten sind der Lohn für die Arbeit.

 

 

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Anne Laxy
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Weiterführende Links:
www.berlinerbachakademie.de