09.02.2014 09:00 Glockenschläge und Trompetensignale

Konzert Klassik: Der Pianist Vardan Mamikonian gastiert am 16. Februar beim Lunchkonzert im hr-Sendesaal

Vardan Mamikonian gibt Konzert in Frankfurt

Berühmt ist Vardan Mamikonian für die makellose Virtuosität seines Spiels und die sichere Musikalität seines Ausdrucks. © hr/Eric Manas

Von: GFDK - Angelika Bieck

Am Sonntag, 16. Februar, um 11 Uhr ist der armenische Pianist Vardan Mamikonian zu Gast beim Lunchkonzert und spielt im hr-Sendesaal Werke des Europareisenden Franz Liszt, des armenischen Komponisten Arno Babajanian und des Klaviergenies Frédéric Chopin.

Im Anschluss serviert der hr-Küchenchef das Lunchbuffet mit allerlei Spezialitäten „Aus der Küche von Liszts Reisen“. Eine Aufnahme des Konzerts wird am Donnerstag, 27. März, um 20.05 Uhr in hr2-kultur gesendet.

Konzert in Deutschland

Vardan Mamikonian begann seine musikalische Ausbildung in seiner Geburtsstadt Jerewan, bevor er sie am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau fortsetzte. Seit 1991 lebt er in Paris und konzertiert in der ganzen Welt. Berühmt ist er für die makellose Virtuosität seines Spiels und die sichere Musikalität seines Ausdrucks.

Das Lunchkonzert beginnt mit Liszts „Funérailles“ – 1849 im Gedenken an die Opfer der ungarischen Revolution geschrieben. Dissonante Glockenschläge, Trommeln, Trompetensignale und das wiederkehrende Marschthema machen das Werk zu einem packenden Tongemälde. Es folgen die „Valses oubliées“, die typische melodische und rhythmische Floskeln der Salonmusik in neuartige harmonische Verläufe einbetten, sowie drei Stücke von Arno Babajanian. Babajanian gehörte zu den führenden Musikerpersönlichkeiten Armeniens.

Konzert in Frankfurt

Während er sich zunächst an armenischer Volksmusik orientierte, entwickelte er später eigene Wege – die Werke „Elegie“, „Tanz aus Vagarshapat“ und „Poem“ zeigen die Bandbreite seiner musikalischen Stilistik. Nach der Pause steht Chopin mit neun „Études“ und seinem „Andante spianato et grande polonaise brilliante Es-Dur op. 22“ im Mittelpunkt. Beide Werke fordern vom Interpreten neben außergewöhnlichen technischen Fertigkeiten ein hohes Maß an Ausdruckskraft und Gestaltungsvermögen.

Konzertkarten für 18 Euro (mit Lunch 52 Euro) gibt es beim hr-Ticketcenter (Telefon 069/155-2000), an Vorverkaufsstellen und – soweit noch vorhanden – an der Tageskasse.



Angelika Bieck
hr-Pressestelle
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