17.01.2012 07:44 Premiere ist am 1. März 2012

Konzert Klassik: Berliner Staatsoper geht mit Luigi Nonos Meisterwerk „Al gran sole carico d´amore“ ins Kraftwerk Mitte

(c) Salzburger Festspiele Stephen Cummiskey

Von: Staatsoper im Schiller Theater

Die Berliner Staatsoper begibt sich mit Luigi Nonos Meisterwerk „Al gran sole carico d´amore“ auf neue Wege und verlässt dafür ihr gegenwärtiges Quartier im Schiller Theater. Nach dem großen Erfolg bei den Salzburger Fest­spielen richten Regisseurin Katie Mitchell und der musika­lische Leiter Ingo Metzmacher gemeinsam mit mehr als 200 beteiligten Künstlern die monu­mentale Oper nun in einem ehemaligen Heizkraftwerk in Berlin-Mitte ein. Premiere ist am 1. März. Die Tribüne für 929 Zu­schauer steht bereits, in diesen Tagen beginnt der Aufbau des Bühnen­bildes, die Proben starten am 26. Januar.
 
Die Räume des in den Jahren 1960 bis 1964 erbauten Kraftwerks wurden in den vergangenen zehn Jahren entkernt und von Turbinen und anderen Maschinen befreit. In einem Teil des Gebäudes an der Köpenicker Straße residiert seit vier Jahren der Technoclub Tresor. Ein Team von Kulturschaffenden betreibt das Kraftwerk inzwischen als Spielort und Pro­duktions­stätte „trafo – Raum für kulturellen und gesellschaftlichen Wandel in Berlin“.
 
In der ehemaligen Turbinen­­halle, dem mit 3.500m2 größten Raum, wird Luigi Nonos „azione scenica in zwei Teilen“ mit großem Orchester, großer Chorbesetzung, zehn Solisten und vier Schau­spielerinnen aufgeführt. Allein 460m2 Fläche werden für Bühnenbild, Orchester und Chor benötigt. 20 Sattel­schlepper liefern die Technik und die Dekoration. 350 Scheinwerfer werden in­stalliert. Dazu müssen Künstlergarderoben und Arbeitsplätze für Maskenbildner und Ankleider eingerichtet wer­den. In der Aufbauzeit kommen bis zu 40 Techniker zum Einsatz.
 
Für das Team der Staatsoper ist diese Produktion eine besondere Herausforderung. Das Stück muss in dieser Halle völlig neuen räumlichen Gegebenheiten ange­passt werden. Dazu bedarf es vor Ort einer komplexen Zusammenarbeit von Regie, musi­ka­lischer Leitung, Bühnen- und Kostümbild, Licht, Video und Ton.
 
Premiere ist am 1. März 2012, 19:30 Uhr - weitere Termine am 3., 5., 9. und 11. März.
 
Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
 
Gefördert durch den Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden
Realisiert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds
In Zusammenarbeit mit dem Istituto Italiano di Cultura Berlino
 
Tickets sowie weitere Informationen unter Tel. 030 20354-555 und www.staatsoper-berlin.de

 


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