05.09.2013 08:31 Leitmotiv der Spielzeit "Musik und Literatur"

Konzert: Esther Walker & das Goettinger Symphonie Orchester laden ein zu "Shakespeare transatlantisch" am 27.09.

Goettinger Symphonie Orchester widmet sich Shakespeare

Mit Leonard Bernsteins Ouverture zum Erfolgsmusical „West Side Story“ und Tschaikowskys Fantasieouverture „Romeo und Julia“ stehen musikalische Bearbeitungen des vielleicht berühmtesten Shakespeare-Stoffes auf dem Programm. © Thomas Klawunn

Von: GFDK - pi-ar public relations

Am 27. September bringt das erste Konzert des Philharmonischen Zyklus II in der Stadthalle Göttingen ein Wiedersehen mit der Schweizer Pianistin Esther Walker: Gemeinsam mit dem Göttinger Symphonie Orchester unter Leitung von Christoph-Mathias Mueller spielt sie u.a. die eindrucksvolle „Klaviermusik mit Orchester op. 29 (für die linke Hand)“ – ein Werk, das der 28-jährige Paul Hindemith 1923 für den kriegsversehrten Pianisten Paul Wittgenstein schuf.

Unter dem Motto „Shakespeare transatlantisch“ setzt der Abend zugleich einen ersten starken Akzent auf das bestimmende Leitmotiv der gesamten Saison 2013/2014: „Musik und Literatur“. So stehen mit Leonard Bernsteins Ouverture zum Erfolgsmusical „West Side Story“ und Tschaikowskys Fantasieouverture „Romeo und Julia“ zwei musikalische Bearbeitungen des vielleicht berühmtesten Shakespeare-Stoffes auf dem Programm. Im Anschluss an das Konzert bietet der erste After-Concert-Talk der neuen Spielzeit im Bereich der Caféteria Gelegenheit zum Austausch mit den Künstlern – der Eintritt hierzu ist kostenfrei.

Konzert in Deutschland

Zu diesem Konzert findet eine öffentliche Generalprobe für Schüler(innen) sowie für Damen und Herren aus Seniorenheimen statt. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle des Göttinger Symphonie Orchesters.

Vermutlich im Jahr 1597 betrat mit „Romeo und Julia“ das berühmteste Liebespaar der Literaturgeschichte zum ersten Mal die Theaterbühne. Zahlreiche Komponisten widmeten sich im Laufe der Jahrhunderte der Vertonung des Shakespeare-Stoffes, so auch Peter Tschaikowsky mit seiner gleichnamigen Fantasieouverture. Rund 80 Jahre nach deren Uraufführung im Jahr 1870 begann Leonard Bernstein mit der musikalischen Umsetzung der Handlung, die er in der „West Side Story“ ins New York der 50er-Jahre verlagerte. Bernsteins Musik erlangte nicht zuletzt durch die Verfilmung des Musicals (1961) Weltruhm.

Konzert in Göttingen

Auch zwei Werke Paul Hindemiths, die an diesem Abend zu hören sind, stehen in einem„transatlantischen Dialog“ zueinander: 1923 schuf er im Auftrag des kriegsversehrten Pianisten Paul Wittgenstein die Klaviermusik mit Orchester op. 29 (für die linke Hand). Das Stück wurde jedoch erst über vier Jahrzehnte nach Wittgensteins Tod im Jahr 2004 in Berlin uraufgeführt. Anders das Konzert für Klavier and Orchester: Hindemith komponierte dieses im Jahr 1945 während der Zeit seines Exils in den USA für den auf zeitgenössische Musik spezialisierten Meisterpianisten Jesús María Sanromá, der es auch in den USA zur Aufführung brachte.

27. September 2013

1. Konzert Philharmonischer Zyklus II - "Shakespeare transatlantisch"

19.45 Uhr, Stadthalle Göttingen


PJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKY
Romeo und Julia, Fantasieouvertüre

PAUL HINDEMITH
Klaviermusik mit Orchester op. 29 (für die linke Hand)

LEONARD BERNSTEIN
Ouverture zum Musical „West Side Story“

PAUL HINDEMITH
Konzert für Klavier and Orchester

Klavier ESTHER WALKER
Leitung CHRISTOPH-MATHIAS MUELLER


Mit After-Concert-Talk im Anschluss an das Konzert im Bereich der Cafeteria.

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Ursula Kloyer-Heß
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