09.11.2012 07:49 Das Piano-Festival im Luzerner Spätherbst

Konzert: Das LUCERNE FESTIVAL am Piano lässt Klavierwerke von Bach, Beethoven, Liszt oder Mussorgsky erklingen vom 19. bis 25. November 2012

Konzert: Das LUCERNE FESTIVAL am Piano lässt Klavierwerke von Bach, Beethoven, Liszt oder Mussorgsky erklingen vom 19. bis 25. November 2012

Bild 1: Solisten der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY (c) Georg Anderhub

Bild 2: Peter Fischli (c) LUCERNE FESTIVAL

Bild 3: KKL Concert Hall, Lucerne (c) Luzern Tourismus

Bild 4: Altstadt Luzern (c) Luzern Tourismus

Von: LUCERNE FESTIVAL - 4 Bilder

Das Piano-Festival im Luzerner Spätherbst lässt Klavierwerke von Bach, Beethoven, Liszt oder Mussorgsky erklingen. Und Franz Schuberts letzte Klaviersonaten, die Alfred Brendel in einem Vortrag ergründen wird, bevor der Brite Paul Lewis diese Spätwerke in seinem Rezital interpretiert. Leon Fleisher kehrt nach seinem vielbeachteten Konzert 2008 nach Luzern zurück. Musik von Mozart und Ravel zieht sich wie ein roter Faden durch die Konzerte, wenn Bernard Haitink und Jean-Yves Thibaudet mit dem Chamber Orchestra of Europe musizieren oder wenn sich die Géza-Anda-Preisträgerin Varvara diesen beiden Komponisten widmet.


Mit ihr, mit der jungen Georgierin Nino Gvetadze und mit Daniil Trifonov, dem Gewinner des Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerbes, werden wieder drei Debutanten vorgestellt. Am Beginn der Piano-Woche aber erklingt amerikanische Musik in einem Duo-Rezital der Schwestern Katia und Marielle Labèque, dazu Jazz in allen Variationen beim grossen Opening und bei den folgenden fünf Nächten von Piano Off-Stage in Luzern und neu auch in Zürich. András Schiff beschliesst mit sieben Sonaten von Ludwig van Beethoven das Festival, am siebten und letzten Tag einer Woche, die wieder ganz der Klaviermusik gewidmet ist.

Klavierkonzerte und Rezitale

Wenn es so etwas wie eine musikalische Muttersprache gibt, so ist dies für Katia und Marielle Labèque Maurice Ravel. «Ravel wurde nur ein paar Kilometer von uns entfernt geboren», erzählt Katia, die ältere der beiden Schwestern. Mit Ravel verbindet sie auch die Leidenschaft für Jazz und amerikanische Musik – so werden am 19. November «Four Movements for Two Pianos» von Philip Glass, «Ma Mère l‘Oye» von Maurice Ravel und «Three Preludes» sowie die «Rhapsody in Blue»
von George Gershwin erklingen. Im zweiten Rezital kombiniert Leon Fleisher virtuose
Kompositionen für die linke Hand mit einer beidhändigen Bach-Adaption und mit Mozarts A-Dur Klavierkonzert KV 414, das er gemeinsam mit dem Gringolts-Quartett und dem Bassisten Božo Paradžik am 21. November zur Aufführung bringt.

Die beiden Konzerte, die das Chamber Orchestra of Europe unter Bernard Haitink beim Piano-Festival 2012 am 22. und 24. November zusammen mit Jean-Yves Thibaudet gestaltet, koppeln jeweils eine Orchestersuite und ein Klavierkonzert Ravels mit einer späten Mozart-Sinfonie. Viele Sternstunden hat Alfred Brendel, der
2008 seine sechzig Jahre umspannende Karriere beendete, dem Luzerner Publikum beschert – doch der Musikwelt abhanden gekommen ist er nicht. Zuweilen greift er selbst noch kurz in die Tasten:

So etwa am 23. November, wenn Brendel Schuberts letzte drei Klaviersonaten in einem Vortrag mit Musikbeispielen vorstellt. Anschliessend wird sein berühmtester Schüler, der Brite Paul Lewis, die Werke zu Gehör bringen – von einer «Aufführung der Superlative» sprach die «New York Times», als Lewis im vergangenen Herbst mit der Sonaten-Trias im «Big Apple» gastierte.

Debuts

Im Rahmen der Debutreihe präsentiert LUCERNE FESTIVAL am Piano zum sechsten Mal in der Lukaskirche junge Talente: Daniil Trifonov, Nino Gvetadze und Varvara. Den Auftakt macht der Russe Daniil Trifonov, der 2011 den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau gewann, mit Skrjabin, Liszt und Chopin. Die junge georgische Pianistin Nino Gvetadze bringt Beethoven, Liszt, Debussy
und die «Bilder einer Ausstellung» von Mussorgsky zu Gehör. Varvara, Preisträgerin des «Concours Géza Anda», beschliesst mit Werken von Mozart, Chopin und Ravel das Debutprogramm.

Piano Lectures

Am 24. November wird Martin Meyer, Feuilletonchef der NZZ, im Auditorium des KKL Luzern erst über Schuberts Klavierwerk referieren und dabei einen Überblick über stilbildende Schubert-Interpreten, von Artur Schnabel über Alfred Brendel und Swjatoslaw Richter bis zu András Schiff und der jüngsten Generation, geben. In der zweiten Hälfte der Piano Lectures spricht Meyer über Frauen am Klavier. Spielen Frauen anders als Männer? Wo und wie profitiert Musik davon, wenn sie «von Damenhand gereicht» wird? Eine nicht nur ernste Präsentation zwischen Klischee und Wirklichkeit, die vor allem den herausragenden Pianistinnen des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart Tribut zollen will.

Piano Off-Stage

LUCERNE FESTIVAL am Piano ist nicht zur im Konzertsaal zu erleben, sondern auch «off stage» – und das bereits zum zehnten Mal. In den stimmungsvollsten Bars und Restaurants von Luzern treffen sich zehn international gefeierte Meister der Improvisation: Von Blues und Boogie-Woogie über Stride, Swing und Soul bis zum Modern Mainstream präsentieren sie das ganze Panorama des Klavier-Jazz und sorgen so für einen spannend-entspannten Ausklang des Konzertabends.
Erstmals ist «Piano Off-Stage» diesen Herbst vorab zu Gast in Zürich, am 16. November im Hotel Eden au Lac und am 18.November im Hotel Widder. Der Startschuss für die sechs Off-Stage-Nächte in Luzern fällt beim grossen Opening im Luzerner Saal des KKL am 20. November um 19.30 Uhr, wenn sich alle Tastenkünstler mit Kostproben ihres Könnens vorstellen. Jonny Varro,
Lluís Coloma, Jon Weber, Paolo Alderighi, Simon Mulligan, Marque Lowenthal, Jérôme De Carli, Robi Weber und Jan Eschke sind an folgenden Orten zu erleben: KKL Foyer, KKL Seebar sowie in den Hotels The Hotel, Wilden Mann, Des Balances, Schweizerhof, National, Palace, Montana, Radisson Blu und Seeburg.

Bei allen Veranstaltungen im Rahmen des Piano Off-Stage ist der Eintritt frei.


Die Bank Julius Bär ist Hauptsponsor von LUCERNE FESTIVAL am Piano.
LUCERNE FESTIVAL ist Mitglied von Top Events of Switzwerland
Kartenverkauf
Online-Buchung ab Mittwoch, 26. September 2012, 12.00 Uhr unter: www.lucernefestival.ch


Schriftlich ab Mittwoch, 26. September 2012 (Fax +41 (0)41 226 44 85)
Telefonisch ab Mittwoch, 3. Oktober 2012 auf +41 (0)41 226 44 80
Schalterverkauf ab Montag, 19. November 2012, täglich 10.00 – 18.00 Uhr


Kontakt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nina Steinhart, Leitung | t +41 (0)41 226 44 43 | n.steinhart@lucernefestival.ch
Christian Schwarz | t +41 (0)41 226 44 59 | c.schwarz@lucernefestival.ch

Weiterführende Links:
http://www.lucernefestival.ch