07.08.2013 08:30 Leoš Janáček, Béla Bartók, Witold Lutosławski

Internationale Spitzenorchester und weltweit gefeierte Solisten vom 30. August bis 18. September beim Musikfest Berlin

Musikfest Berlin

In der Berliner Philharmonie und im Konzerthaus am Gendarmenmarkt erklingt eine Tour d'Horizon durch die musikalische Welt von Komponisten. Bild 1 (c) Clive Barda

Komponisten und Dirigenten

Bild 2-3 (c) Bettina Stoess

30. August bis 18. September 2013
Von: Sara Franke / Berliner Festspiele - Bilder

20 Spitzenorchester, Chöre, Instrumentalensembles des internationalen Musiklebens, 25 Solisten von Weltrang, Dirigenten wie Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Daniel Barenboim, Daniele Gatti, Manfred Honeck, Alan Gilbert und viele andere mehr kommen im Rahmen des Musikfest Berlin 2013 zu einem musikalischen Ausnahmeprogramm zusammen.

Veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker erklingt vom 30. August bis 18. September in der Berliner Philharmonie und im Konzerthaus am Gendarmenmarkt eine Tour d'Horizon durch die musikalische Welt von Komponisten, deren Herkunftsländer politisch als „osteuropäisch" bezeichnet wurden, geographisch aber das Mitteleuropa bilden. Drei Komponisten stehen im Zentrum des Programms: der tschechische Komponist Leoš Janáček, der aus Ungarn stammende Komponist, Pianist und Musikethnologe Béla Bartók und der polnische Komponist und Dirigent Witold Lutosławski, dessen 100. Geburtstag die internationale Musikwelt dieses Jahr gedenkt. Beim Eröffnungskonzert spielt die Ausnahmegeigerin Anne-Sophie Mutter Lutosławskis „Chain II" mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra – ein fulminanter Festivalauftakt.

vor 100 Jahren wurde Benjamin Britten geboren. Seiner Musik widmet sich das Musikfest Berlin in Verbindung mit den späten Symphonien Dmitri Schostakowitschs. Außerdem gibt es Musik von J. S. Bach, Beethoven, Chopin, Debussy, Dorati, G. F. Haas, Kagel, Ligeti, Mahler, Martinů, Mendelssohn Bartholdy, Mozart, Mussorgsky, Prokofiew, Ravel, R. Strauss, Strawinsky, Verdi und B. A. Zimmermann. In einem Streichquartettzyklus mit dem Emerson String Quartet, dem Quatuor Diotima und dem Philharmonia Quartett Berlin werden die epochemachenden Quartette Bela Bartóks präsentiert, ebenfalls die beiden Streichquartette von Leoš Janáček, dessen „Intime Briefe" in der selten zu hörenden Fassung mit Viola d'amore aufgeführt werden.

Überhaupt kommen Freunde der Kammermusik auf ihre Kosten: in einem Konzert mit Pierre-Laurent Aimard und dem Chamber Orchestra of Europe, dessen Programm sich von einer Triobesetzung peu a peu zum vollen Orchesterklang entfaltet, in einem Benefizkonzert zugunsten des Human Rights Watch mit András Schiff und Hanno Müller- Brachmann, schließlich in einem Violin Solo-Recital von Carolin Widmann mit Bartóks „Sonate fur Violine solo“ und Bachs d-Moll-„Partita“. Ebenfalls zu Gast beim Musikfest Berlin sind herausragende Solisten wie die Sopranistin Angela Denoke, der Bariton Matthias Goerne, die Violinistin Isabelle Faust, die Pianistin Martha Argerich u.v.m.

Und eine besondere Weltpremiere ist anzukündigen: „Les Noces“, die berühmte, in Musik gesetzte „Bauernhochzeit“ von Igor Strawinsky, erklingt beim Musikfest Berlin erstmals in der rekonstruierten und vervollständigten Fassung mit live gespielter Pianola (Rex Lawson), mit Solisten, Chor, zwei Cymbaloms, Harmonium und Schlagzeug, aufgeführt vom RIAS Kammerchor und dem Ensemble musikFabrik unter der Leitung von James Wood.

 

Musikfest Berlin

30. August bis 18. September 2013

Informationen & Karten: www.berlinerfestspiele.de

 

Sara Franke / Berliner Festspiele

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10719 Berlin

T +49 30 254 89-269

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