26.07.2012 07:06 Echt Niedersächsisch: Die Welt zu Gast

Internationale Fredener Musiktage - camerata freden - Echt Niedersächsisch IV - Sonntag, 5.8.2012, 17 Uhr, Zehntscheune

camerata freden Fotos Veranstalter

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Die Niedersachsen gelten als „erdverwachsen“, zeigen sich aber genauso gern als weltoffene Gastgeber. Diese beiden Aspekte gaben die Inspiration zu einem facettenreichen Programm mit einem regionalen und einem sehr internationalen Zugang. Dabei tritt die Musik niedersächsischer Komponisten von Barock bis Gegenwart in einen spannenden Dialog mit Weltmusik aus Ghana, der Türkei, Schweden, Indien, China und Japan.

Die aus Oldenburg stammende junge Komponistin Sarah Nemtsov wagt mit ihrem Oktett für chinesisches und europäisches Instrumentarium als Auftragswerk der Fredener Musiktage den Brückenschlag zwischen Abendland und fernem Osten.

Themengerecht bereichert der in Hannover lebende Künstler Degenhard Andrulat die Fredener Musiktage mit einer Ausstellung seiner Arbeiten in der Zehntscheune, der Hauptspielstätte des Festivals. Schirmherr ist der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister.

camerata freden
Adrian Adlam, Edward Daniel – Violine, Dagmar Ondracek – Viola,
Marc Froncoux – Violoncello, Ilka Emmert – Kontrabass,
Hélène Boulègue – Flöte, Konrad Zeller – Oboe, Andrea Nagy – Klarinette,
Carsten Wilkening – Fagott, Leo Halsdorf – Horn, Thomas Hell - Klavier

Werke von Andreas Jakob Romberg (Klarinettenquintett), Wilhelm Fitzenhagen, Joseph Joachim, Johannes Brahms und Louis Spohr (Nonett)

Anschließend Grillfete!

In bewährter Weise hat die camerata freden Bekanntes und Unbekanntes auf das Programm gesetzt, diesmal von niedersächsischen Komponisten. Das manchmal auch außerhalb Fredens gastierende Festivalensemble wird Kammermusik des aus Vechta stammenden A.J. Romberg spielen, der in Hamburg zu hohem Ansehen kam und in Gotha Nachfolger des gebürtigen Braunschweigers Louis Spohr wurde.

Aus Seesen stammt W. Fitzenhagen, der auch als hervorragender Cellist später am russischen Zarenhof in St. Petersburg hervortrat. J. Joachim wurde 1853 Königlicher Konzertmeister in Hannover; zu dieser Zeit entstand auch die berühmte FAE-Sonate als Gemeinschaftsproduktion von Brahms, Schumann und Dietrich.

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http://www.fredener-musiktage.de

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Für junge Zuhörer bis zum vollendeten 26. Lebensjahr bieten die Fredener Musiktage Tickets für alle Abendkonzerte jeweils zum Preis von 10 € an.

Für Gruppen ab 10 Personen gibt es auf Anfrage über das Festivalbüro besondere Rabatte.

Noch sind für alle Veranstaltungen Karten zu bekommen über

das Festivalbüro, Frau Sabine Jasper-Haase
Fon 05184-950179, Fax 05184-958957
Öffnungszeiten: Mo–Sa 10-12 Uhr, Fr auch 15-17 Uhr
ab 23.7.2012: Mo-Fr 10-13 Uhr, 15-17 Uhr, Sa 10-13 Uhr
eMail: info@fredener-musiktage.de
Postanschrift: Internationale Fredener Musiktage, Pf. 1159, 31080 Freden

oder Internet: www.reservix.de