05.02.2013 08:08 Konzerthighlight 16. März bis 24. März 2013

Glanzvoller Auftakt beim LUCERNE FESTIVAL 2013 mit Claudio Abbado und dem Orchestra Mozart aus Bologna

Glanzvoller Auftakt beim LUCERNE FESTIVAL 2013 mit Claudio Abbado und dem Orchestra Mozart aus Bologna

1. Orchestra Mozart in Bologna, Foto: Marco Caselli Nirmal

2. Martha Argerich, Foto: Adriano Heitman

3. Gustavo Dudamel, Foto: Richard Reinsdorf

4. Meisterkurs Dirigieren mit Bernard Haitink, Foto: LUCERNE FESTIVAL, Georg Anderhub

5. John Eliot Gardiner, Foto: Chris Christodoulou

6. Mark Padmore, Foto: Marco Borggreve

Von: Nina Steinhart/ Christian Schwarz - 6 Bilder

Mit einem doppelten Paukenschlag startet LUCERNE FESTIVAL in die Jubiläumssaison! Claudio Abbado und das Orchestra Mozart aus Bologna sorgen zunächst mit gleich zwei Konzerten für einen glanzvollen Auftakt: Gemeinsam mit der unvergleichlichen Martha Argerich musizieren sie berühmte Klavierkonzerte von Wolfgang Amadé Mozart, die sie mit Sinfonien und Ouvertüren von Haydn, Beethoven und Schubert kombinieren. Anschliessend gibt uns Gustavo Dudamel die Ehre, der erstmals mit «seinem» Los Angeles Philharmonic nach Luzern kommt. Im Gepäck hat der Wirbelwind am Dirigentenpult berauschende Klangfarbenspiele von Debussy und Strawinsky, dazu John Adams’ brandneues Oratorium The Gospel According to the Other Mary, das die Leidensgeschichte Christi aus der Sicht der Maria Magdalena erzählt. Adams’ Passionsvertonung ist in Luzern in einer szenischen Deutung zu erleben, die nur zwei Wochen zuvor in Los Angeles Premiere feiert: Regie führt der amerikanische Starregisseur Peter Sellars.

Ohnehin ist das Spektrum der Sakralmusik, die bei LUCERNE FESTIVAL zu Ostern traditionell im Mittelpunkt steht, in diesem Jahr besonders weit gespannt: Francis Poulencs Stabat mater und Georges Bizets selten aufgeführtes Te Deum werden erklingen. Mariss Jansons und die Klangkörper des Bayerischen Rundfunks widmen sich einem der bekanntesten Werke Benjamin Brittens, dessen 100. Geburtstag die Musikwelt 2013 gedenkt - seinem bewegenden War Requiem, entstanden 1961 zur Feier des Wiederaufbaus der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kathedrale von Coventry. In einem zweiten Konzert dirigiert Jansons ausserdem sinfonische Bekenntniswerke von Beethoven und Schostakowitsch. Doch was wäre Ostern ohne Johann Sebastian Bach? John Eliot Gardiner ergründet mit dem phänomenalen Monteverdi Choir und den English Baroque Soloists die Bachsche Johannes-Passion. Und die grossartige Geigerin Isabelle Faust durchmisst den Kosmos der sechs Sonaten und Partiten für Violine solo.

 

 

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