31.07.2013 08:32 Furioser Auftakt am 3. September 2013

Elbphilharmonie Konzerte 2013/2014: Hochkarätiges Pro- gramm mit Konzerten, Festivals und Musikfest in Hamburg

Laeiszhalle Hamburg mit neuer Konzertsaison 2013 2014

Rund 120 Konzerte, zwei neue erstklassige Festivals sowie die Premieren zweier Konzertreihen bietet die Spielzeit 2013/2014. Bild 1: Laeiszhalle Hamburg © Thies Raetzke

Jerusalem Quartet in Hamburg

Bild 2: Jerusalem Quartet © Felix Broede

Yuja Wang ist eine junge Pianistin

Bild 3: Yuja Wang © Shuman Associates

Currie Colin ist ein Solopercussionist

Bild 4: Currie Colin © Marco Borggreve

Thomas Hampson gastiert in Hamburg

Bild 5: Thomas Hampson © Dario Acosta

Andris Nelsons spielt in der Laeiszhalle Hamburg

Bild 6: Andris Nelsons © Marco Borggreve

Erwin Schrott gibt Konzert in der Laeiszhalle Hamburg

Bild 7: Erwin Schrott © Jason Bell

Von: GFDK - Elbphilharmonie - 7 Bilder

Brücken bauen zwischen alter und neuer Musik, viel Neues und vor allem Hochkarätiges hören und dabei ganz nebenbei ein kleines Jubiläum feiern: All das bieten im fünften Jahr ihres Bestehens die Elbphilharmonie Konzerte in der Laeiszhalle und an vielen weiteren Hamburger Spielorten. Rund 120 Konzerte, zwei neue erstklassige Festivals sowie die Premieren zweier Konzertreihen bietet die Spielzeit 2013/2014. Und als krönenden Abschluss der Hamburger Musiksaison: das erste »Internationale Musikfest Hamburg« im Frühsommer 2014 mit allen großen Musikinstitutionen der Stadt.

Furioser Auftakt: Mit der legendären Wiener Staatsoper, ihrem weltweit gefragten Sängerensemble und dem besten Opernorchester der Welt, den Wiener Philharmonikern,eröffnet Dirigent Adam Fischer die neue Saison der Elbphilharmonie Konzerte. Am 3. September wird Mozarts »Le nozze di Figaro« als konzertante Aufführung in italienischerSprache zum wahren Ohrenschmaus. Es folgen in der neuen Reihe »Oper konzertant« – mitherausragenden Solisten wie Edita Gruberova, Michelle DeYoung und John Relyea sowie Anna Netrebko und Erwin Schrott – die Aufführungen »Lucrezia Borgia« (eine Produktionder Staatsoper Hamburg), »Herzog Blaubarts Burg« (in Kooperation mit dem NDRSinfonieorchester), Gounods »Faust« (in Kooperation mit dem Festspielhaus Baden-Badenund dem NDR Sinfonieorchester) sowie Humperdincks »Die Königskinder« (in Kooperationmit den Hamburger Symphonikern).

Konzerte in Deutschland

Spitzen-Orchester finden sich auch dieses Mal wieder in der Reihe »Nordic Concerts«. DenAuftakt macht am 8. November das Cleveland Orchestra mit seinem Chef Franz Welser-Möst, gefolgt vom Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer, die bereits in der Elbphilharmonie-Saison 2010/2011 in der Laeiszhalle zu Gast waren. Ein Wiedersehen gibt esebenso mit dem Rotterdams Philharmonisch Orkest unter seinem Chefdirigenten Yannick Nézet-Séguin sowie mit Dirigentenwunder Andris Nelsons, der diesmal das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam dirigiert. Der ehemalige »Artist in Residence« ThomasHampson gastiert schließlich mit der Amsterdam Sinfonietta in der Laeiszhalle.Georg Friedrich Haas, einer der profiliertesten Komponisten der Gegenwart, ist in dieserSaison »Composer in Residence«. Für die einzigartige Klangsprache und Interpretation des preisgekrönten Österreichers haben sich die Elbphilharmonie Konzerte hochkarätige Interpreten wie Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern, das JACK Quartet, dasSWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, das Quatuor Diotima sowie das Klangforum Wien gesichert.

»Greatest Hits« verspricht das neue Festival für zeitgenössische Musik auf Kampnagel.Schwerpunkte der ersten Ausgabe vom 14. bis 17. November sind unter anderem eine Leistungsschau deutscher Ensembles für neue Musik, eine Reihe zur Geschichte derelektronischen Musik sowie Werke des »Composer in Residence« Georg Friedrich Haas. Eineeigene Plattform gibt es für Hamburger Komponisten und Ensembles. Das Rahmenprogramm mit Podiumsdiskussionen, Mitmachkonzerten und einerMitternachtsfilmreihe macht zusätzlich Lust auf neue Klangwelten.

Konzerte in Hamburg

Wie vielseitig klingt das Akkordeon? Welche musikalische Vielfalt gibt es in der Türkei, inFinnland oder in Israel zu entdecken? Die erfolgreichen Elbphilharmonie Festivals der vergangenen Spielzeiten setzten Themenschwerpunkte und brachten Hamburg neue,aufregende Klänge aus fernen Ländern sowie ein bunt gemischtes Festivalpublikum. Dieintime Atmosphäre an originellen Spielorten wurde geschätzt und wird es wohl auch beim neuen Elbphilharmonie Festival »New Sounds of Iran« im wiedereröffneten Mojo Club auf der Reeperbahn geben. Im Fokus stehen iranische Musiker, die aufgrund der für sie politisch schwierigen Lage im Exil in London, Berlin, Paris oder New York leben. In Hamburg präsentieren Künstler wie Mamak Khadem, das Saeid Shanbehzadeh Ensemble, Mohammad Reza Mortazavi, Ajam, Pedram Derakhshani sowie Shahrokh Moshkin Ghalam mit demBarbad Project ihren globalen, auf traditionellen Klängen basierenden Sound.

Unter dem Motto »Verführung« findet im Mai und Juni 2014 das erste »Internationale Musikfest Hamburg« statt. Dieses mit Blick weit über Hamburgs Grenzen ausgerichteteMusikfest bringt Hamburger Orchester und Ensembles für besondere Projekte zusammenund präsentiert die besten Künstler und herausragende Orchester aus aller Welt. Ermöglichtwird das Internationale Musikfest Hamburg durch die grosszügige Unterstützung der Klaus-Michael Kühne Stiftung und weiterer privater Förderer. Das vollständige Programm wird imOktober 2013 bekanntgegeben.

Alle 15 Streichquartette des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch wird dasrenommierte Jerusalem Quartet als »Ensemble in Residence« in fünf Konzerten im KleinenSaal der Laeiszhalle präsentieren.

Die Konzertreihe »Kammermusik« trumpft in sieben Konzerten im Kleinen Saal derLaeiszhalle mit Musikern auf, die sonst eher als erstklassige Solisten mit großen Orchesternzu erleben sind. Dazu zählen der Stargeiger Christian Tetzlaff und die umjubelte Bratschistin Tabea Zimmermann mit ihren Quartetten, die Geigerin Lisa Batiashvili mit dem PianistenPaul Lewis, das Pavel Haas Quartet mit Colin Currie am Schlagwerk, das bereits mehrfachbei den Elbphilharmonie Konzerten gefeierte Belcea Quartet mit dem Pianisten Piotr Anderszewski, der Geiger Leonidas Kavakos mit der Pianistin Yuja Wang, das ArtemisQuartett mit dem Cellisten Gautier Capuçon sowie Kristian Bezuidenhout mit einem demHamburger Jubilar Carl Philipp Emanuel Bach gewidmeten Soloabend am Hammerklavier.

In der Reihe »Liederabende« gastiert zum ersten Mal die temperamentvolle französische Sopranistin Patricia Petibon, ein Wiedersehen gibt es mit der wunderbaren Christine Schäfer. Eine reizvolle Mischung bilden Lieder von Johannes Brahms in Kombination mititalienischen Liedern von Beethoven und Reichhardt, die Bassbariton Luca Pisaronipräsentiert. Die Hamburger Sopranistin Dorothea Röschmann ist mit Werken von Schumannund Schubert zu erleben, und beim großen Finale interpretieren Matthias Goerne und Christoph Eschenbach »Die schöne Müllerin«.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen hat sich als »Orchestra in Residence« derElbphilharmonie Konzerte in den letzten Jahren eine begeisterte Fangemeinde erspielt. Unterihrem Chefdirigenten Paavo Järvi wird sie in der kommenden Saison mit gleich dreiKonzerten und den Solisten Viktoria Mullova, Alina Pogostkina und Fazıl Say glänzen.

Tastenvirtuosität verspricht die Konzertreihe »Die Meisterpianisten« mit neun Konzerten in Zusammenarbeit mit ProArte – angeführt von den Grande Dames Martha Argerich und MariaJoão Pires bis hin zum quirligen Jan Lisiecki, den Bach-Interpreten Martin Stadtfeld und Evgeni Koroliov, Superstar Lang Lang, US-Senkrechtstarter Kit Armstrong und den beiden Großmeistern Daniel Barenboim und Grigory Sokolov.

Eine Fortsetzung finden die erfolgreichen Reihen »Jazz Piano«, »Around the World«,»ePhil« und »Teatime Classics«. Die in Kooperation mit den führenden europäischenKonzerthäusern (ECHO) durchgeführte Reihe »Rising Stars« findet im Januar 2014 wieder alsFestival mit sieben Konzerten innerhalb einer Woche statt.

Elbphilharmonie Kompass, das Musikvermittlungsprogramm von Laeiszhalle undElbphilharmonie, widmet sich sowohl den jüngsten Musikfreunden mit den»Elfi – Babykonzerten in den Stadtteilen« als auch den älteren Musikliebhabern. Letztere können nun bereits zum zweiten Mal in Kooperation mit dem indonesischen Generalkonsulat Kurse für Gamelan-Orchester exklusiv für Senioren besuchen. Beim neuen Kompass-Projekt»Hinter den Kulissen« sind Jung und Alt geladen, mit Fachleuten wie Technikern und Orchestermusikern einen spannenden Blick in den Alltag und Betrieb eines Konzerthauses zuwerfen. Zu den Festivals hat sich das Kompass-Team unter dem Motto »Angedockt« wiederein vielseitiges Begleitprogramm mit Tanz- und Musikworkshops für junge Erwachseneeinfallen lassen. Außerdem werden die preisgekrönten Kinder- und Jugendprojekte»Dr. Sound im Einsatz« und »BeatObsession« fortgesetzt.

Laeiszhalle Elbphilharmonie Hamburg

Die künftige Elbphilharmonie und die renommierte Laeiszhalle werden aus einer Hand geführt. Generalintendant ist seit 2007 Christoph Lieben-Seutter. Seit der Konzertsaison 2009/10 verantwortet er darüber hinaus ein eigenes Programm mit über 100 Konzerten proJahr, die in der Laeiszhalle und vielen anderen Orten in Hamburg stattfinden. Die Elbphilharmonie Konzerte bieten ein facettenreiches, modernes und weltoffenes Programm, welches das Publikum inhaltlich zum künftigen Konzerthaus Elbphilharmonie und die Musikstadt Hamburg in die Zukunft führt. Informationen, Karten und Abonnements erhalten Sie unter www.elbphilharmonie.de, im Elbphilharmonie Kulturcafé am Mönckebergbrunnen, Barkhof 3, 20095 Hamburg, sowie in der Konzertkasse Laeiszhalle.Tickethotline: 040 357 666 66, tickets@elbphilharmonie.de.

 

Nataly Bombeck und Elena Wätjen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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