26.05.2014 09:00 270 Vorstellungen, 45 Tage, 16 Spielstätten

Die Salzburger Festspiele bieten Oper, Konzerte und Schauspiel vom 18. Juli bis 31. August 2014

Cecilia Bartoli tritt bei den Salzburger Schlossfestspielen auf

Weltstar Cecilia Bartoli singt die Titelrolle in der Oper "La Cenerentola" von Gioachino Rossini © Uli Weber / Decca

Eina Garanca gibt bei den Salzburger Schlossfestspielen ein Konzert

Elīna Garanča © © Paul Schirnhofer

Maxime Pascal gibt bei den Salzburger Schlossfestspielen eine Konzert

Maxime Pascal © Meng Phu

Von: GFDK - Salzburger Festspiele

Die Vision der “Stadt als Bühne“ leitete Hugo von Hofmannsthal, Max Reinhardt und Richard Strauss, als sie 1920 die Festspiele gründeten. Jeden Sommer heben sich in Salzburg die Grenzen zwischen Alltag und Bühnengeschehen auf, wenn die größten Festspiele beginnen.

Die Salzburger Festspiele bieten das umfangreichste Programm weltweit: Sie erleben

 

270 Vorstellungen in 45 Tagen an 16 Spielstätten

Oper – Konzert – Schauspiel

 

von 18. Juli bis 31. August 2014 finden sie zum dritten Mal unter der Intendanz von Alexander Pereira, Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler und Schauspieldirektor Sven-Eric Bechtolf statt.

Festspiele in Österreich

Die Salzburger Festspiele verdanken ihre Existenz der Idee und dem festen Glauben ihrer Gründer an ein Friedenswerk. Hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs liegt das Erinnern daran schon gründungsgeschichtlich auf der Hand. Max Reinhardt sprach 1917 in seinen Gründungsgedanken von der Kunst „nicht als Luxusmittel für die Reichen und Saturierten, sondern als Lebensmittel für die Bedürftigen“. Reinhardt schreibt weiter, den kunstfeindlichen, weil todbringenden Zeiten förmlich trotzend: „Die Kunst, insbesondere die Kunst des Theaters hat sich in den Stürmen dieses Krieges nicht nur behauptet, sondern ihr Bestehen und ihre Pflege geradezu als unumgängliche Notwendigkeit erwiesen.“

Diesen Sommer steht im Fokus des Opernprogramms der Festspielgründer Richard Strauss, dessen 150. Geburtstag begangen wird. Franz Welser-Möst und der Regisseur Harry Kupfer widmen sich seiner Oper „Rosenkavalier“ im Großen Festspielhaus. Franz Schuberts selten gespielte Oper „Fierrabras“ ist in der Regie von Peter Stein und mit Ingo Metzmacher am Pult zu erleben. Genus loci Wolfgang A. Mozart ist die Eröffnungspremiere mit „Don Giovanni“ gewidmet. Schauspielchef und Regisseur Sven-Eric Bechtolf setzt gemeinsam mit Grammy-Gewinner Christoph Eschenbach die DaPonte-Trilogie fort. Mit Spannung erwartet wird eine Opern-Uraufführung: Marc-André Dalbavie ist der Komponist und Dirigent, Barbara Honigmann schrieb das Libretto, das sich um das Leben der begabten jungen Malerin „Charlotte Salomon“ (so auch der Titel) dreht, die in Berlin geboren, nach Südfrankreich flüchten musste und mit 26 Jahren 1943 schwanger in Auschwitz ermordet wurde. Giuseppe Verdi ist mit seiner Oper „Il trovatore“ vertreten, die Regie übernimmt Alvis Hermanis.

Festspiele in Salzburg

Für Konzertliebhaber beginnen die Festspiele bereits am 18. Juli mit einer Woche geistlicher Musik, der Ouverture spirituelle. Dieses Jahr werden Werke der christlichen Musikwelt der Vielfalt islamischer Musiktraditionen gegenübergestellt, u.a wird ein Sufi-Orden aus Kairo zu erleben sein genauso wie Uraufführungen von dem in Salzburg und Kairo lebenden Komponisten Hossam Mahmoud und Samir Odeh-Tamimi. Jordi Savall, Gambist, Musikwissenschaftler, einnehmender Ausnahmekünstler befasst sich seit langem mit westlichen / mediterran östlichen Traditionen.

Umgesetzt zu hören im Konzert Bal.Kan (Honig und Blut)  in der Kollegienkirche. Im Sommer 2014 sind weiters alle neun Symphonien von Anton Bruckner zu hören, interpretiert von maßgeblichen Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Riccardo Muti, Riccardo Chailly, Daniel Barenboim, Bernard Haitink und Franz Welser-Möst. Einem weiteren Highlight sehen wir mit der Aufführung aller 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven durch Rudolf Buchbinder an sieben Abenden entgegen. Allein in der letzten Woche der diesjährigen Festspiele kommen einige der weltbesten Orchester nach Salzburg: die Wiener Philharmoniker unter Daniele Gatti mit Lang Lang als Solisten, das Concertgebouworkest Amsterdam mit Leonidas Kavakos unter Mariss Jansons und Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern. Das Konzertprogramm umfasst allein an diesen 45 Festspieltagen 82 Konzert-Aufführungen.   

Insgesamt finden 270 Vorstellungen in 45 Tagen an 16 Spielstätten in den drei Sparten Oper, Konzert und Schauspiel statt.

Am letzten Samstag im August (30. August) endet der Sommer mit dem glanzvollen Festspielball in der weltweit einzigartigen Atmosphäre der Salzburger Felsenreitschule.

Die Salzburger Festspiele haben eine jüngere Schwester: die Salzburger Pfingstfestspiele, die von 5. bis 9. Juni 2014 unter der künstlerischen Leitung von Weltstar Cecilia Bartoli stattfinden. „Rossinissimo“ ist der diesjährige Leitgedanke, der u.a. mit der Oper „La Cenerentola von Gioachino Rossini umgesetzt wird. Regie der Neuinszenierung führt Damiano Michieletto. Cecilia Bartoli singt die Titelrolle. Jean-Christophe Spinosi leitet das Ensemble Matheus. Alle anderen Konzerte an diesem Pfingstwochenende entnehmen Sie der Übersicht auf der Website.

Das Programm der Salzburger Festspiele 2014 sowie umfangreiche Hintergrundinformationen und Informationen zum Kartenverkauf finden Sie auf der Website.

 

 

Kartenbüro +43-662-8045-50

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