08.08.2012 07:42 Odeon-Programm 2012/2013:

Auflauf der Klassik Stars in Regensburg, von Anne-Sophie Mutter, Hélène Grimaud, Sol Gabetta, Alison Balsom bis Kurt Masur!

Bild 1 Kurt Masur

Bild 2 Anne-Sophie Mutter

Bild 3 Hélène Grimaud

Bild 4 Sol Gabetta

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Die neue Saison bringt dazu noch weitere weltberühmte Musiker wie Hélène Grimaud, Sol Gabetta, Alison Balsom, Marftin Grubinger, Andris Nelsons sowie internationale Toporchester ins Regensburger Audimax 

Eine Gala der großen Namen der internationalen klassischen Musikszene mit vielen musikalischen Highlights präsentieren die ODEON CONCERTE in der neuen Saison 2012/201 im Regensburger Audimax. Soeben wurde das neue Spielzeitprogramm vorgestellt. Die Konzerte im einzelnen:

►. Die renommierte Russische Staatskapelle Moskau unter Valery Polyanski und die junge deutsche Geigerin Arabella Steinbacher  eröffnen am 24. Oktober die ODEON-Saison. Innerhalb von 10 Jahren sind mit Künstlerinnen wie Hilary Hahn, Julia Fischer, Janine Jansen, Lisa Batiashvili, oder Baiba Skride so viele Höchstbegabungen am Konzerthimmel aufgetaucht, wie früher in einem halben Jahrhundert nicht. Eine der Profiliertesten ist die mehrfach preisgekrönte Arabella Steinbacher. Nach Regensburg kommt sie jetzt mit dem Violinkonzert von Dvorák - eingebettet in ein russisch-romantisches Programm mit Tschaikowskys 4. Sinfonie als Höhepunkt.

► Die älteste und renommierteste Orchester Belgiens, die Brüsseler Philharmoniker gastieren am

24. November unter Michel Tabachnik mit einem Programm wie es sich brillanter und farbiger kaum denken lässt: Von Mozarts Zauberflöten-Ouvertüre über Beethovens 5. Klavierkonzert und Bernsteins Sinfonische Tänze aus der „West Side Story“ bis zum orgiastischen Rausch von Ravels „Boléro“ spannt sich der Bogen zu einem sich immer mehr steigernden orchestralen Feuerwerk. Solist ist Herbert Schuch, der internationales Aufsehen erregte, als er innerhalb eines Jahres drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann, darunter den Internationalen Beethovenwettbewerb Wien.

►.Jung, blendend aussehend und mit herausragender Virtuosität und Musikalität begabt, räumt Alison Balsom  mit dem Vorurteil auf, Trompetenspiel sei Männersache. “Ich zeige Seiten der Trompete, von denen niemand wusste, dass es sie gibt”, sagt sie selbstbewusst. Die britische Startrompeterin gewann den ECHO-Klassik sowie dreimal den „Classical Brit Award” . Nach Regensburg reist Balsom am 9. Dezember mit dem preisgekrönten Kammerorchester Concerto Köln. Im Gepäck haben sie das neueste Balsom-Projekt: „Kings & Queens“ – Meisterwerke des englischen und deutschen Barock.

► Ein besonderes Highlight steht am 15. Dezember bevor: Die beiden ebenso berühmten wie charismati-schen Künstlerinnen Hélène Grimaud und Sol Gabetta trafen sich im Sommer letzten Jahres im kleinen Schweizer Dörfchen Saanen, um fern vom Konzerttrubel gemeinsam zu musizieren. Ihre Zusammenarbeit war so glückhaft und außergewöhnlich, dass sie beschlossen, ihre Meisterschaft jetzt in ausgewählten Städten zu präsentieren. Dieser Duoabend verspricht zum kostbaren musikalischen Gipfeltreffen der Saison zu werden! (Schumann, Brahms, Debussy, Schostakowitsch(

► Der österreichische Pianist Ingolf Wunder ist derzeit in aller Munde und gastiert am 21. Januar im Audimax. Seinen spektakulären Durchbruch hatte er 2010 mit seinem Erfolg beim anspruchsvollsten und härtesten aller Wettbewerbe, dem Warschauer Chopin-Wettbewerb. Ein Erfolg, der noch durch mehrere Sonderpreise, den Publikumspreis und einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon gekrönt wurde. Er spielt Chopins 4 Balladen und die Berceuse sowie Stücke von Rachmaninov, Scriabin, Liszt und Horowitz.

► Die legendären I Musici di Roma und die Flötistin Magali Mosnier kommen am 3. Februar mit „Una Notte Veneziana“.  Die 33-jährige Französin scheint „mit ihrem Instrument wie auf Wolken zu schweben“, schrieb die Süddeutsche Zeitung. Und auch die Rheinische Post schwärmt von der „unendlichen Zartheit und Anmut“ ihres Spiels. Seit Mosnier den ARD-Wettbewerb gewann und dabei zum Publikumsliebling avancierte, eilt die charmante Französin von Erfolg zu Erfolg. Sie erhielt den Echo Klassik-Preis, wurde von Sony Classical unter Vertrag genommen und debütierte 2011 bei den Salzburger Festspielen. Wenn sie nun u. a. Vivaldis 4 Jahreszeiten in ihrer eigenen Bearbeitung spielt, wird dieser Klassik-Hit zu einem neuen, frischen Hörerlebnis.

► “Sein Abend ging an keinem spurlos vorüber - es war ein bewegendes, überwältigendes Konzert”, schrieb die Presse über einen jener zahllosen, sternstundenartig geglückten Klavierabende, mit denen Grigorij Sokolov das Publikum in aller Welt in seinen Bann schlägt. Am 20. Februar spielt er in Regensburg.Eitler Starruhm, Imagepflege oder modern gestylte Medienwirksamkeit - das alles bedeutet ihm nichts. Vollkommen in sich gekehrt, versunken in seine Kunst, betritt er die Bühne. Alles Geraschel und Getuschel verstummt, atemlose Stille macht sich breit: Man lauscht einem der wahrhaft größten Pianisten unserer Zeit.

► Als einer der größten Dirigenten der Gegenwart hat Kurt Masur das Musikleben in Deutschland wie kaum ein Zweiter geprägt. „Er verkörpert die Tradition, die Erfahrung und die ewige Wandelbarkeit der klassischen Musik“, hieß es in der Laudatio anlässlich der Verleihung des Echo Klassik, mit dem Kurt Masur 2010 für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde – einer von vielen Ehrenpreisen für einen Mann, der in der Vergangenheit nicht nur musikalisch, sondern auch politisch Stellung nahm. Was die Musik betrifft, bleibt der Name Masur mit dem Leipziger Gewandhausorchester untrennbar verbunden. Zuvor legte er als Chefdirigent der Dresdner Philharmonie den Grundstein zu jahrzehntelanger Verbundenheit mit dem Ensemble. Nun begleiten ihn die Dresdner auf eine Beethoven-Tournée u.a. nach München, Berlin – und am 4. März nach Regensburg. Ein Saisonereignis! (Beethoven: 6. Sinfonie „Pastorale“, 7. Sinfonie)

► Die Staatskapelle Weimar, 1491 gegründet und eines der traditionsreichsten Orchester der Welt, ist am 19. März zu Gast.. Auch international ist die Staatskapelle als erstklassiges Konzertorchester gefragt und gastierte u. a. in Spanien, Italien, Österreich, bei den Dresdner Musikfestspielen, beim Prager Herbst und auf einer 18tägigen Tournee mit David Garrett. Solistin ist die 26jährige Russin Olga Scheps. Sie ist eine der großen Neuentdeckungen der Klavierszene. Ihr bei Sony erschienenes Chopin-Album wurde mit Kritikerlob geradezu überschüttet. Kritiker schwärmen vom „Zauberklang der jungen Scheps”. „Glänzend!” befand der STERN. (Brahms: Akademische Festouvertüre, Sinfonie Nr. 2, Tschaikowsky: 1. Klavierkonzert.)

Joshua Bell, der am 8. April mit der weltberühmten Academy of St. Martin in the Fields ein weiteres Highlight setzt, ist einer der charismatischsten und bedeutendsten Geiger der Gegenwart, er musiziert mit den besten Orchestern der Welt, aber auch mit Kollegen aus anderen Bereichen wie etwa Sting oder Bobby McFerrin und spielte den Soundtrack mehrerer mit dem Oscar ausgezeichnete Filmmusiken ein. Als einer der wenigen klassischen Musiker wurde er mit einem „Grammy“ ausgezeichnet und genießt in den USA einen Superstar-Status wie sonst nur Lang Lang oder Yo Yo Ma. Jetzt hat er von Sir Neville Marriner die Leitung der Academy of St. Martin in the Fields übernommen und führt sie in eine neue Ära. (Beethoven: 1. Sinfonie, Bruch: Violinkonzert, Mendelssohn: Sinfonie Nr. 3 „Schottische“)

► Er ist erst 16 Jahre alt und schon sehen Kritiker, Künstleragenten und Plattenfirmen in Jan Lisiecki einen der großen Namen der Zukunft! 23. April interpretiert er mit dem Orchester Philharmonia Prag Chopins 1. Klavierkonzert. Die Deutsche Grammophon, das Label von Stars wie Horowitz, Pollini, Argerich und Barenboim, schloss bereits 2010 mit dem Kanadier einen Exklusivvertrag. Da war er erst 15! Mit 9 Jahren gab Lisiecki sein Orchesterdebüt und erobert seitdem Schritt für Schritt die Musikwelt: Er debütierte in der New Yorker Carnegie Hall, in der Pariser „Salle Pleyel“, beim Verbier Festival, in London, Berlin, Wien und Zürich. Sein poesievolles und außergewöhnlich reifes Spiel brachte ihm neben vielen Preisen die Ehre ein, 2010 an Chopins Geburtsort Zelazowa Wola die offiziellen Feierlichkeiten zu Chopins 200tem Geburtstag zu eröffnen. Weiter auf dem Programm: Smetanas Ouvertüre zu „Die verkaufte Braut“ und Dvoráks 6. Sinfonie.

► Beethoven, Dresden und Anne-Sophie Mutter - dieser musikalische Dreiklang lässt am 13. Mai die Herzen der Musikfreunde höher schlagen. In einem Beethoven-Festkonzert mit der Dresdner Philharmonie unter Raphael Frühbeck de Burgos spielt Deutschlands bedeutendste Klassik-Künstlerin Beethovens Violinkonzert – eingerahmt von der Egmont-Ouvertüre und der 7. Sinfonie. Kritikerpapst Joachim Kaiser schrieb über Mutters Interpretationen: „Sie gehen über den Rahmen des Gewohnten, Schönen und Alltäglichen astronomisch hinaus.“

► Wo will er überhaupt noch hin? – fragt man sich verwundert. Denn mit gerade mal 34 Jahren ist der in Riga geborene, von Mariss Jansons geförderte, Andris Nelsons schon ganz oben angekommen. Nelsons dirigiert die Berliner und Wiener Philharmoniker, er wird bei den Bayreuther Festspielen ebenso gefeiert wie an der New Yorker MET oder an der Wiener Staatsoper. Nelsons elektrisiert, er ist ein Dirigiergenie, angetrieben von Feuergeist und ekstatischer Musizierlust. Am 2. Juni zeigt er dies in Regensburg zusammen mit „seinem“ City of Birmingham Symphony Orchestra. Solist ist der Pianist Martin Helmchen. (Wagner: Ouvertüre „Fliegender Holländer“, Mozart: Klavierkonzert KV 482, Beethoven: 3. Sinfonie „Eroica“)

► Als ODEON den sensationellen Multipercussionisten Martin Grubinger letztes Jahr bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen präsentierte, da stand das Publikum am Ende vor Begeisterung buchstäblich auf den Stühlen. Sein Spiel elektrisiert und versetzt in einen Rausch aus Rhythmus, Farben und Klängen. Der 27-jährige Salzburger, ist nicht nur der beste Percussionist der Welt, sondern hat etwas ungeheuer Sympa-thisches und Mitreißendes. Sein neues Projekt mit der renommierten Camerata Salzburg führt ihn jetzt am 3. Juni nach Südamerika in die Welt von Tango, Samba und Salsa.

► Die Budapester Operetten-Gala, das ist Nostalgie, Schwelgen im Glanz der Belle Époque, im mondänen Flair Wiens und Budapests, Walzer und Csárdas, Lachen und Weinen – sich wegträumen in eine andere Welt. Zu erleben in einem Sylvester-Sonderkonzert am 30. Dezember in der Donau Arena. Weltweit gibt es Begeisterungsstürme für das berühmte Budapester Operettentheater, für seine farbigen, prachtvollen Kostüme, sein hinreißendes ungarisches Temperament und für den sprühenden Charme und die wunderbare Leichtigkeit, mit der die Budapester ihr Publikum verzaubern.

Infos, Abonnements und Einzelkarten gibt es direkt bei ODEON unter (0941) 29 60 00 sowie im Internet  unter www.odeon-concerte.de