23.11.2017 08:42 Das Spiel der Begierde

Matthias Brandt und Martina Gedeck spielen in WIR TÖTEN STELLA

Matthias Brandt stuerzt Stella in den Tot. Unerfahren und jung, geht sie ahnungslos ihrem Untergang entgegen

Das Spiel mit der Begierde. Matthias Brandt stürzt Stella in den Tot. Unerfahren und jung, geht sie ahnungslos ihrem Untergang entgegen. Foto: (c) Filmfonds Wien at

Von: GFDK - Redaktion

Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass WIR TÖTEN STELLA mit Martina Gedeck und Matthias Brandt seine Deutschlandpremiere auf den Hofer Filmtagen feiert.

Die Novelle der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer wurde von Regisseur Julian Roman Pölsler verfilmt, der auch schon bei DIE WAND 2012 Regie geführt hat. Seine geglückte und beeindruckende  Literaturverfilmung erreichte ein großes nationales und internationales Publikum.

Eine Familie - Eine Affäre - Eine junge Frau stirbt

Stella (Mala Emde), unerfahren und jung, geht ahnungslos ihrem Untergang entgegen. Richard (Matthias Brandt) verführt sie, seine Ehefrau Anna (Martina Gedeck) beobachtet die Affäre mit kühlem Blick.

Matthias Brandt als Schwerenöter

So wird Stella das Opfer einer kaputten, bürgerlichen Familienidylle, die mit allen Mitteln aufrecht erhalten werden soll. Annas Niederschrift der eigenen Mitschuld ist die beklemmende Bestandsaufnahme einer einsamen Heldin, Ehefrau und Mutter.

WIR TÖTEN STELLA ist das Prequel zu DIE WAND und wieder gelingt Julian Roman Pölsler eine überzeugende Literaturverfilmung, in der er sehr elegant - durch Querverweise ins Salzkammergut - den Bogen zu DIE WAND spannt.

In WIR TÖTEN STELLA glänzt erneut eine phänomenale Martina Gedeck in der Hauptrolle als Gefangene im Goldenen Käfig. Neben Martina Gedeck brillieren Matthias Brandt („Polizeiruf 110“)  als Ehemann und in der Rolle der Stella Mala Emde („Meine Tochter Anne Frank“).

Frech wie ein Popsong, packend wie ein Krimi, aufwühlend wie ein Abschiedsbrief

- DIE WIENERIN

Martina Gedeck – ganz auf der Höhe ihres schauspielerischen Könnens

- KRONEN ZEITUNG

Einfühlsam und beklemmend - DIE PRESSE