26.12.2013 08:37 Inspiriert von Franz Kafkas "Die Verwandlung"

Kino: Das merkwürdige Kätzchen - Menschendrama aus Katzensicht

Jetzt im Kino - Das merkwuerdige Kaetzchen

Drama über die Beziehungen von Familienmitglieder, beobachtet von zwei Haustieren, die durch eine Wohnung streifen Fotos © Alexander Haßkerl/ Verleih: Peripher

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Von: GFDK - kino.de

Eine Katze und ein Hund streifen durch die Wohnung ihrer Besitzer. Was sie sehen: Die erwachsenen Kinder Karin und Simon sind zu Besuch, mittendrin die jüngste Schwester Clara. Gemeinsam bereiten sie ein Abendessen vor, zu dem später noch weitere Verwandte stoßen werden. Sie erleben, wie die Familienmitglieder miteinander umgehen, von oberflächlichen Gesprächen bis zu konkreten Vorhaltungen. Es wird deutlich, wie Unausgesprochenes die Atmosphäre beeinflusst, aber ebenso wird die Nähe und Vertrautheit der Menschen spürbar.

Aus dem Blickwinkel der Haustiere
Inspiriert von Franz Kafkas "Die Verwandlung" hat Regisseur Ramon Zürcher einen Raum geschaffen, indem sich zwischenmenschliche Reibungen verdichten - ob im lebendigen Treiben der Küche oder im statischen Schlafzimmer. Ein durchchoreografierter Mikrokosmos einer Familie, der sich ausschließlich auf dem nicht-neutralen Boden des Elternhauses aufbaut. Eine besondere Leistung ist die aufwendige Inszenierung mit den Tieren, die stets zur richtigen Zeit das Richtige tun mussten.

Fazit: Ein außergewöhnlicher Film, der durch eine eigenwillige Atmosphäre besticht. Quelle: Kino.de

Ab 1. Januar 2014 im Kino, Verleih: Peripher