04.08.2012 07:27 Film des kolumbianischen Regisseurs Gabriel Rojas Vera

Karen llora en un bus - Drama um eine Frau, die sich nach zehn Jahren Ehe trennt und einen eigenen Weg sucht - Regiedebüt aus Kolumbien

Von: Kino.de - 10 Bilder

Karen verlässt nach zehn Jahren Ehe ihren Mann, um ganz neu anzufangen und herauszufinden, was sie eigentlich will. Doch der Beginn ihres neuen Lebens gestaltet sich schwierig: Karen ist arbeitslos, hat kaum Geldreserven und weder Freunde noch Angehörige, bei denen sie unterkommen könnte.

In einer heruntergekommenen Kneipe lernt sie die junge Friseurin Patricia kennen, die sie bei ihren ersten Schritten in ihre neue Unabhängigkeit unterstützt. Und es dauert nicht lange, bis Karen dem charmanten Schriftsteller Eduardo begegnet.

Kritik:

Der sensibel erzählte Film des kolumbianischen Nachwuchsregisseurs Gabriel Rojas Vera zeigt den inneren und äußeren Kampf einer Frau um ihr persönliches Lebensglück. Dabei wirft er essenzielle Fragen auf, z.B. wie sehr Stabilität und geordnete Lebensverhältnisse über den Drang nach individueller Erfüllung hinwegtäuschen können? Oder was es eigentlich bedeutet, sich selbst zu finden, sofern das überhaupt möglich ist. Gerade die schlichte und einfache Erzählweise vermag es, diesen großen Lebensfragen Raum zu geben.

Kolumbien 2011
Laufzeit: 98 Min.

Ángela Carrizosa Aparicio
Juan Manuel Diaz Oroztegui
Diego Galindo

Regie: Gabriel Rojas Vera
Verleih: Arsenal Institut

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